Apple Mac Mini 2026 vorgestellt:
Der Fokus liegt voll auf KI

Apple lockt beim neuen Mac mini durch die Prozessoren M6 und M5 Pro mit viel Leistung. Die zusätzlichen Anschlüsse an der Front erleichtern den Alltag enorm. Allerdings müssen Nutzer für dieses Hardware-Upgrade tiefer in die Tasche greifen.
Apple, Künstliche Intelligenz, Ki, Desktop-PC, Mac mini, Apple Mac Mini, M5-Chip, AirPods 5, M6-Chip, Mac Mini 2026
Apple

    Kompakter Rechner mit neuen Chips

    Apple hat heute wie erwartet eine aktualisierte Version des Mac Mini vorgestellt. Der kalifornische Konzern stattet den kompakten Desktop-Computer wahlweise mit dem neuen M6 oder dem M5-Pro-Prozessor aus. Die Geräte richten sich an Heimanwender und professionelle Entwickler, die hohe Rechenleistung auf kleinem Raum benötigen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 22. September.

    Optisch behält der Hersteller das bekannte kompakte Gehäuse bei. Im Inneren arbeitet beim Basismodell nun der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte M6-Chip. Der Prozessor verfügt über eine CPU mit zwölf Kernen sowie eine Grafikeinheit, die ebenfalls zwölf Kerne bietet. Das Basismodell startet weiterhin mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 256 Gigabyte großen SSD.


    Wie Apple mitteilte, ist die neue Architektur besonders bei Anwendungen mit künstlicher Intelligenz auf eine höhere Geschwindigkeit ausgelegt. Laut Herstellerangaben verarbeitet das System entsprechende Prozesse schneller als die Vorgängermodelle. Dafür erhalten alle Kerne der Grafikeinheit nun sogenannte Neural Accelerators. Die Hardware-Beschleuniger entlasten den Rechner bei lokalen KI-Berechnungen. Für anspruchsvolle Aufgaben in der Videoproduktion steht der M5 Pro zur Verfügung, der bis zu 64 Gigabyte RAM unterstützt.

    Mehr Anschlüsse, höherer Preis

    Die Konnektivität wurde bei der neuen Generation modernisiert. An der Vorderseite befinden sich nun zwei USB-C-Anschlüsse sowie ein Kopfhörerausgang. Die Rückseite bietet weitere Schnittstellen:

    • Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 für drahtlose Verbindungen
    • 2,5-Gigabit-Ethernet als Standard (zehn Gigabit optional)
    • Drei Thunderbolt-4-Ports (M6) oder Thunderbolt 5 Ports (M5 Pro)

    Während die verbesserte Leistung und die zusätzlichen Anschlüsse an der Vorderseite den Funktionsumfang erweitern, steigen die Kosten für Endkunden. Der Einstiegspreis für das Basismodell mit M6-Prozessor liegt in Deutschland bei 1049 Euro. Die Variante mit dem M5 Pro startet bei 1999 Euro. Damit positioniert sich der Rechner preislich über den direkten Vorgängermodellen.

    Fokus auf lokale KI-Funktionen

    Ausgeliefert werden die neuen Desktop-Rechner mit dem kommenden Betriebssystem MacOS 27 Golden Gate. Die Software integriert weitreichende Funktionen für maschinelles Lernen, die direkt auf dem Gerät berechnet werden. Das schützt einerseits die Privatsphäre der Nutzer, erfordert andererseits aber die hohe Speicherbandbreite, die die neuen Prozessoren bereitstellen.

    Zudem betont der Hersteller, dass das Gehäuse vollständig aus recyceltem Aluminium besteht. Das soll den ökologischen Fußabdruck der Produktion reduzieren.

    Der gestiegene Einstiegspreis ist ein wichtiger Faktor. Wie bewertet ihr das Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Modelle? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren.

      Mac mini mit M6 Mac mini mit M5 Pro
    CPU 12 Kerne (2 mehr als zuvor), schnellste Singlethread-Performance bis zu 18 Kerne
    GPU 12 Kerne mit Neural Accelerators in jedem Kern bis zu 20 Kerne, verbesserter Shader-Kern, Raytracing der 3. Generation, Neural Accelerators
    Neural Engine Dual 16 Core, bis zu 2x schneller als Vorgänger -
    Arbeitsspeicher 16 GB Standard, bis zu 32 GB bis zu 64 GB
    Speicherbandbreite bis zu 170 GB/s 307 GB/s
    Anschlüsse hinten 3x Thunderbolt 4, HDMI, Ethernet 3x Thunderbolt 5 (Cluster-Betrieb möglich), HDMI, Ethernet
    Anschlüsse vorne 2x USB-C (USB 3), Kopfhöreranschluss mit Unterstützung für hohe Impedanz
    Funk Wi-Fi 7, Bluetooth 6
    Ethernet 2,5 Gbit, 10 Gbit optional
    Genlock über USB-C
    Preis (inkl. MwSt.) ab 1.049 Euro (Bildung: 929 Euro) ab 1.999 Euro (Bildung: 1.879 Euro)
    Verfügbarkeit Vorbestellung ab 25. August, Auslieferung ab 22. September
    Zusammenfassung
    • Apple stellt den neuen Mac Mini mit M6 und M5 Pro Chips vor
    • Die Geräte bieten mehr Leistung für künstliche Intelligenz
    • Zwei USB-C-Anschlüsse befinden sich nun an der Vorderseite
    • Die Preise für die neuen Modelle starten bei 1049 Euro im Handel
    • Das Betriebssystem MacOS 27 fokussiert sich auf lokale KI
    Jetzt einen Kommentar schreiben


    Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
    Apples Aktienkurs in Euro
    Tipp einsenden
    ❤ WinFuture unterstützen
    Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!