Microsoft verschärft Schutz vor externen Bots in Teams-Meetings
Microsoft Teams erhält eine neue Sicherheitsfunktion für Besprechungen. Administratoren können künftig festlegen, dass erkannte externe Bots automatisch blockiert werden. Die neue Einstellung ergänzt Microsofts bisherige Schutzmaßnahmen für Teams-Meetings.
Das kann vor allem für Unternehmen relevant sein, in deren Besprechungen regelmäßig externe Aufzeichnungs-, Transkriptions- oder Notizdienste eingesetzt werden. Solche Anwendungen können zwar nützliche Funktionen bieten, nehmen aber ebenso wie möglicherweise manipulierte oder missbräuchlich eingesetzte Bots an vertraulichen Gesprächen teil.
Die Regelung gilt ausdrücklich für erkannte externe Bots. Sie blockiert nicht automatisch alle externen Teilnehmer und ersetzt auch keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen für Besprechungen.
Die Richtlinie kann über die Administrationsoberfläche oder mithilfe von PowerShell verwaltet werden. Für Unternehmen bedeutet das: Eine zentrale Sperre ist ebenso möglich wie eine gezielte Anwendung auf bestimmte Nutzergruppen.
Bereits zuvor konnten Administratoren externe Teams-Nutzer über Microsoft Defender blockieren. Die neuen Bot-Regeln sollen nun verhindern, dass automatisierte Teilnehmer unbemerkt oder ohne klare Zustimmung in Unternehmensbesprechungen gelangen.
Für Unternehmen empfiehlt sich deshalb eine kontrollierte Einführung. Vor einer organisationsweiten Aktivierung sollten Administratoren prüfen, welche legitimen Dienste im Einsatz sind und ob diese künftig möglicherweise nicht mehr an Besprechungen teilnehmen können. Microsoft plant zudem weitere Funktionen, darunter Freigabelisten für zugelassene Bots sowie zusätzliche Berichte und Protokolle zur Erkennung und Anwesenheit automatisierter Teilnehmer.
Welche der geplanten Neuerungen wäre für euch im Alltag am nützlichsten - und welche Funktion fehlt Teams eurer Meinung nach noch?
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Siehe auch:
Automatische Sperre statt manueller Freigabe
Seit Juni kann Teams externe Bots erkennen, sie im Wartebereich kennzeichnen und eine ausdrückliche Freigabe durch den Organisator verlangen. Mit der neuen Option geht Microsoft einen Schritt weiter: Erkennt Teams einen externen Bot, wird ihm der Zutritt automatisch verweigert.Das kann vor allem für Unternehmen relevant sein, in deren Besprechungen regelmäßig externe Aufzeichnungs-, Transkriptions- oder Notizdienste eingesetzt werden. Solche Anwendungen können zwar nützliche Funktionen bieten, nehmen aber ebenso wie möglicherweise manipulierte oder missbräuchlich eingesetzte Bots an vertraulichen Gesprächen teil.
Die Regelung gilt ausdrücklich für erkannte externe Bots. Sie blockiert nicht automatisch alle externen Teilnehmer und ersetzt auch keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen für Besprechungen.
Administratoren müssen die Funktion aktivieren
Die Einstellung befindet sich im Teams Admin Center im Bereich für Besprechungsrichtlinien unter "Manage external bots and their access to meetings". Sie ist standardmäßig deaktiviert. Unternehmen müssen sie daher zunächst bewusst einschalten, prüfen und anschließend einer Organisation, bestimmten Benutzergruppen oder einzelnen Nutzern zuweisen.Die Richtlinie kann über die Administrationsoberfläche oder mithilfe von PowerShell verwaltet werden. Für Unternehmen bedeutet das: Eine zentrale Sperre ist ebenso möglich wie eine gezielte Anwendung auf bestimmte Nutzergruppen.
Hintergrund sind wachsende Angriffsrisiken
Microsoft begründet die zusätzliche Kontrolle mit dem steigenden Risiko durch missbrauchte Teams-Funktionen. Angreifer geben sich unter anderem als IT- oder Helpdesk-Mitarbeiter aus und nehmen über Chats oder Anrufe Kontakt zu Beschäftigten auf. Ziel solcher Social-Engineering-Angriffe kann es sein, Opfer zur Installation von Fernwartungssoftware zu bewegen oder Zugangsdaten und Unternehmensdaten zu erlangen.Bereits zuvor konnten Administratoren externe Teams-Nutzer über Microsoft Defender blockieren. Die neuen Bot-Regeln sollen nun verhindern, dass automatisierte Teilnehmer unbemerkt oder ohne klare Zustimmung in Unternehmensbesprechungen gelangen.
Rollout bis Ende September
Microsoft führt die Funktion zunächst in einer gezielten Testveröffentlichung aus. Nach Angaben des Unternehmens soll diese Phase bis Ende August 2026 abgeschlossen werden. Die weltweite allgemeine Verfügbarkeit ist für den Zeitraum bis Ende September vorgesehen. Da die Option zunächst abgeschaltet bleibt, ändert sich das Verhalten bestehender Teams-Meetings nicht automatisch.Für Unternehmen empfiehlt sich deshalb eine kontrollierte Einführung. Vor einer organisationsweiten Aktivierung sollten Administratoren prüfen, welche legitimen Dienste im Einsatz sind und ob diese künftig möglicherweise nicht mehr an Besprechungen teilnehmen können. Microsoft plant zudem weitere Funktionen, darunter Freigabelisten für zugelassene Bots sowie zusätzliche Berichte und Protokolle zur Erkennung und Anwesenheit automatisierter Teilnehmer.
Welche der geplanten Neuerungen wäre für euch im Alltag am nützlichsten - und welche Funktion fehlt Teams eurer Meinung nach noch?
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Zusammenfassung
- Microsoft Teams kann externe Bots in Zukunft automatisch blockieren
- Administratoren müssen die neue Funktion erst im Admin Center aktivieren
- Hintergrund der neuen Sperre sind wachsende Sicherheitsrisiken bei Meetings
- Der weltweite Rollout der neuen Sperre soll bis Ende September erfolgen
- Zukünftig plant Microsoft auch gezielte Freigabelisten für erlaubte Bots
Siehe auch:
- Microsoft Teams: Diese Funktionen sind im Juli alle neu dazugekommen
- Microsoft stoppt die Einführung einiger Teams- und Outlook-Funktionen
- Schlimmer als gedacht: Microsoft Teams verzeichnet weltweit Ausfälle
- Microsoft Teams-Fehler: Probleme bei Bildschirmfreigabe unter macOS
- Microsoft Teams bekommt Effizienzmodus für Geräte mit "wenig" RAM
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