Apple Watch 2026: Mehr Power, kein neues Design - reicht das?

Im September stellt Apple die neue Watch Series 12 und die Ultra 4 vor. Der Konzern verzichtet auf ein frisches Design und fokussiert sich auf die inneren Werte. Ein neuer Prozessor soll fehlende op­ti­sche Neuerungen ausgleichen.
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Fokus auf innere Werte beim Update

Nutzer, die auf eine grundlegende optische Überarbeitung der Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 gehofft hatten, müssen sich weiter gedulden. Der kalifornische Konzern konzentriert sich bei der kommenden Generation primär auf technische Aufwertungen unter der Haube, während das Gehäusedesign unverändert bleibt.

Gerüchte über weitreichende äußere Anpassungen, wie etwa die Integration eines Fingerabdruckscanners (Touch ID) in das Gehäuse oder das Display, dürften sich nach aktuellem Stand nicht bewahrheiten. Ein derartiger Schritt würde eine komplette Neukonstruktion erfordern. Ein solches Vorhaben ist für das aktuelle Line-up nicht vorgesehen. Auch spezielle Armbänder mit integrierten Sensoren scheinen vorerst vom Tisch zu sein.


Mehr Leistung durch neuen Chip

Das Update-Paket für den Herbst umfasst laut den aktuellen Berichten mehrere Kernpunkte. Dazu zählen die Einführung der Apple Watch Series 12 in Varianten mit und ohne Mobilfunk sowie die Präsentation der robusten Apple Watch Ultra 4 für Outdoor-Einsätze. Ein neuer Hauptprozessor sorgt voraussichtlich für eine flüssigere Bedienung und schnellere App-Starts. Verfeinerte Sensoren zur Erfassung von Fitness- und Gesundheitsdaten runden die neue Generation ab.

Während die Leistungssteigerung einen klaren Vorteil für Nutzer von älteren Modellen darstellt, gibt es für preisbewusste Käufer eine schlechte Nachricht. Eine Neuauflage der günstigeren Apple Watch SE sei für das laufende Jahr offenbar nicht geplant. Wer ein Einsteigermodell sucht, muss weiterhin auf die bestehende Generation zurückgreifen.

Großes Redesign erst in Zukunft

Wer auf weitreichende optische Veränderungen hofft, muss den Blick weiter in die Zukunft richten. Ein umfassendes Redesign der Smartwatches befinde sich zwar in der Entwicklung, die Markteinführung liege jedoch noch ein bis zwei Jahre entfernt. Konkurrenten bieten teilweise bereits modernere Designs, doch der Marktführer setzt auf eine langsame Evolution.

Auch die nicht-invasive Blutzuckermessung, an der das Unternehmen seit vielen Jahren forscht, lässt weiter auf sich warten. Das Feature, das den Alltag von Diabetikern stark erleichtern könnte, erreicht voraussichtlich erst gegen Ende des Jahrzehnts die Marktreife. Bis dahin pflegt der Hersteller seine Modellreihen mit kontinuierlichen, wenn auch kleinen Schritten.

Welche Funktionen wünscht ihr euch für die kommenden Smartwatches? Teilt eure Gedanken und Erwartungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 behalten ihr bekanntes Design
  • Unter der Haube sorgen ein neuer Prozessor und bessere Sensoren für Power
  • Eine neue Version der günstigen Apple Watch SE ist dieses Jahr nicht geplant
  • Ein umfassendes optisches Redesign wird erst in ein bis zwei Jahren erwartet
  • Die langersehnte Funktion zur Blutzuckermessung lässt weiter auf sich warten

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