Die Google-KI Gemini blickt bald durch die Frontkamera im Auto
Für das Android Automotive testet Google aktuell die Einbindung der künstlichen Intelligenz Gemini über die Frontkamera. Fahrer erhalten auf Knopfdruck nützliche Informationen zur Umgebung. Der Datenschutz ist hier allerdings ein großes Fragezeichen.
Das Konzept erinnert an den Kamera-Modus von Gemini Live auf dem Smartphone. Anstatt ein Mobiltelefon auf ein Objekt zu richten, fungiert die Fahrzeugkamera als Auge für das System. Sobald der Nutzer eine Frage stellt, analysiert die Software das Kamerabild. Anschließend gibt sie eine gesprochene Antwort über das Infotainmentsystem aus. Ein Live-Sucher wird auf dem Bildschirm des Autos nicht angezeigt, um Ablenkungen zu vermeiden.
Aktuell weist die Technologie noch technische Schwächen auf. Während der Vorführung gab es eine Verzögerung von mehreren Sekunden, bis die künstliche Intelligenz das Bild verarbeitet und die Antwort formuliert hatte. Das System benötigt Zeit, um auf die Kamera zuzugreifen, die visuellen Daten auszuwerten und die passenden Informationen über die Autolautsprecher auszugeben. Solche Latenzen schränken den praktischen Nutzen während der Fahrt ein.
Bislang existiert kein offizieller Zeitplan für eine Markteinführung. Da die Funktion tief in die Fahrzeugarchitektur integriert werden muss, bleibt sie voraussichtlich auf Fahrzeuge mit Android Automotive beschränkt. Nutzer der herkömmlichen Smartphone-Kopplung Android Auto werden auf das visuelle Werkzeug wohl verzichten müssen.
Würdet ihr der KI Zugriff auf eure Autokamera erlauben, um Infos zur Umgebung zu erhalten? Teilt eure Bedenken und Meinungen gerne mit uns unten in den Kommentaren!
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KI als Beifahrer im Auto
Google testet für sein Betriebssystem Android Automotive (nicht zu verwechseln mit Android Auto, das "nur" das Spiegeln des Smartphones erlaubt) eine neue Funktion, und die klingt auf alle Fälle interessant. Die künstliche Intelligenz Gemini greift dabei auf die Frontkamera von Fahrzeugen zu. In einer aktuellen Demonstration in einem noch nicht veröffentlichten Volvo EX60 zeigte das Unternehmen, wie das System Fragen zur direkten Umgebung beantwortet. Der Sinn des Ganzen: Der Fahrer erhält durch die Auswertung der Bilder hilfreiche Informationen zur Strecke.Das Konzept erinnert an den Kamera-Modus von Gemini Live auf dem Smartphone. Anstatt ein Mobiltelefon auf ein Objekt zu richten, fungiert die Fahrzeugkamera als Auge für das System. Sobald der Nutzer eine Frage stellt, analysiert die Software das Kamerabild. Anschließend gibt sie eine gesprochene Antwort über das Infotainmentsystem aus. Ein Live-Sucher wird auf dem Bildschirm des Autos nicht angezeigt, um Ablenkungen zu vermeiden.
Schutz der Privatsphäre
Wie Android Authority berichtet, gibt es zwar klare Grenzen beim Datenschutz, ob das in dieser Form in Europa zugelassen werden könnte, ist aber dennoch eine andere Frage. Die Kamera zeichnet die Straße nicht permanent auf. Die Software erhält nur dann kurzzeitig Zugriff auf den Video-Feed, wenn der Fahrer das System explizit dazu auffordert. Nach der Analyse der Bilder wird die Verbindung sofort wieder getrennt. Das System speichert keine dauerhaften Videodaten ab.Aktuell weist die Technologie noch technische Schwächen auf. Während der Vorführung gab es eine Verzögerung von mehreren Sekunden, bis die künstliche Intelligenz das Bild verarbeitet und die Antwort formuliert hatte. Das System benötigt Zeit, um auf die Kamera zuzugreifen, die visuellen Daten auszuwerten und die passenden Informationen über die Autolautsprecher auszugeben. Solche Latenzen schränken den praktischen Nutzen während der Fahrt ein.
Potenzial für den Alltag
Trotz der langsamen Reaktionszeit erkannte das System lokale Gebäude und Kunstwerke rund um den Google-Campus in Mountain View korrekt. Für die Zukunft planen die Entwickler des Konzerns weitere praktische Anwendungsszenarien im Straßenverkehr. Ein möglicher Nutzen ist das automatische Übersetzen von fremdsprachigen Straßenschildern während einer Urlaubsreise im Ausland. Auch lokale Empfehlungen für Restaurants oder Sehenswürdigkeiten entlang der Route sind vorstellbar.Bislang existiert kein offizieller Zeitplan für eine Markteinführung. Da die Funktion tief in die Fahrzeugarchitektur integriert werden muss, bleibt sie voraussichtlich auf Fahrzeuge mit Android Automotive beschränkt. Nutzer der herkömmlichen Smartphone-Kopplung Android Auto werden auf das visuelle Werkzeug wohl verzichten müssen.
Würdet ihr der KI Zugriff auf eure Autokamera erlauben, um Infos zur Umgebung zu erhalten? Teilt eure Bedenken und Meinungen gerne mit uns unten in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Meta von KI abgeklemmt: Google beschränkt Zuckerbergs Gemini-Zugriff
- Google Gemini: Anruf-Bug schränkt Android-Auto-Nutzung stark ein
- Gemini 3.5 Live Translate: Neue KI übersetzt Sprache in Echtzeit
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Rokid Glasses im Test: Gemini und ChatGPT direkt auf der Nase
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