Meta schröpft Smart-Glasses-Besitzer mit nachträglichen Nutzungslimits
Meta führt durch ein neues Update eine strenge Nutzungsbegrenzung für seine smarten Brillen ein. Die Audio-Verstärkung für Gespräche funktioniert ab sofort nur noch drei Stunden pro Monat gratis. Vielnutzer sollen stattdessen ein Abo abschließen.
Anwender, die das Limit überschreiten, müssen bis zum nächsten Monat warten oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Für 20 Dollar (etwa 18 Euro) im Monat bietet das Unternehmen den (bei uns bislang nicht allgemein verfügbaren) Dienst Meta One Premium an. Die Haken enden hier allerdings nicht, denn auch zahlende Kunden erhalten keinen unbegrenzten Zugriff. Das Kontingent ist für sie auf 15 Stunden monatlich limitiert. Nicht verbrauchte Zeiten verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums restlos.
Für Menschen mit leichten Höreinschränkungen bot die Brille bisher eine praktische Alltagshilfe, um Stimmen gezielt zu verstärken. Wer eine Alternative ohne monatliche Zusatzkosten sucht, findet eine ähnliche Technologie in den Kopfhörern AirPods Pro von Apple. Ein Sprecher von Meta erklärte, dass das Abonnement sich gezielt an Vielnutzer richte. Die meisten Anwender würden das kostenlose Zeitlimit ohnehin nicht erreichen.
Neben der neuen Bezahlschranke bringt das Update auf Version 26 zusätzliche funktionale Erweiterungen für die Träger der Brille mit sich. Zu den Anpassungen gehören ein Energiesparmodus für eine längere Akkulaufzeit im Alltag, die Unterstützung für Sprachchats über die Messenger WhatsApp und Instagram sowie Übersetzungen für 14 neue Sprachen, darunter Niederländisch, Griechisch und Türkisch.
Findet ihr es gerechtfertigt, dass Hardware-Funktionen nachträglich mit einem Abo verknüpft werden? Teilt eure Meinung zu Metas neuer Strategie gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Audio-Feature erhält strenges Zeitlimit
Der Facebook-und-mehr-Konzern Meta führt mit dem Software-Update auf Version 26 für seine Smart Glasses eine monatliche Nutzungsbegrenzung für eine zentrale Funktion ein. Die Conversation-Focus-Funktion, die Gespräche in lauten Umgebungen akustisch hervorhebt, lässt sich ab sofort in der Basisversion nur noch drei Stunden pro Monat kostenlos verwenden. Das entspricht umgerechnet etwa sechs Minuten pro Tag. Für Nutzer bedeutet das eine deutliche Einschränkung im Alltag, zumal das Feature als eines der nützlichsten für die smarte Brille gilt.Anwender, die das Limit überschreiten, müssen bis zum nächsten Monat warten oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Für 20 Dollar (etwa 18 Euro) im Monat bietet das Unternehmen den (bei uns bislang nicht allgemein verfügbaren) Dienst Meta One Premium an. Die Haken enden hier allerdings nicht, denn auch zahlende Kunden erhalten keinen unbegrenzten Zugriff. Das Kontingent ist für sie auf 15 Stunden monatlich limitiert. Nicht verbrauchte Zeiten verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums restlos.
Lokale Funktion ohne Server-Anbindung
Laut The Verge arbeitet die Audio-Verstärkung vollständig lokal auf dem Gerät, mit Cloud-Kapazitäten hat das also nichts zu tun. Die Verarbeitung der Signale erfolgt über die Mikrofone und die integrierten Chips der Brille. Das System isoliert die Stimme des Gegenübers durch eine räumliche Audioverarbeitung. Das Feature lässt sich laut den Testern im Flugmodus ohne aktive Internetverbindung oder ein gekoppeltes Smartphone nutzen.Für Menschen mit leichten Höreinschränkungen bot die Brille bisher eine praktische Alltagshilfe, um Stimmen gezielt zu verstärken. Wer eine Alternative ohne monatliche Zusatzkosten sucht, findet eine ähnliche Technologie in den Kopfhörern AirPods Pro von Apple. Ein Sprecher von Meta erklärte, dass das Abonnement sich gezielt an Vielnutzer richte. Die meisten Anwender würden das kostenlose Zeitlimit ohnehin nicht erreichen.
Neben der neuen Bezahlschranke bringt das Update auf Version 26 zusätzliche funktionale Erweiterungen für die Träger der Brille mit sich. Zu den Anpassungen gehören ein Energiesparmodus für eine längere Akkulaufzeit im Alltag, die Unterstützung für Sprachchats über die Messenger WhatsApp und Instagram sowie Übersetzungen für 14 neue Sprachen, darunter Niederländisch, Griechisch und Türkisch.
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Zusammenfassung
- Meta begrenzt die Audio-Funktion bei Smart Glasses auf drei Stunden im Monat
- Für zahlende Nutzer erhöht sich das Limit auf maximal 15 Stunden pro Monat
- Die genutzte Signalverarbeitung findet dabei lokal auf der Brille selbst statt
- Durch das Update kommen auch Energiesparmodus und weitere Sprachen hinzu
- Nutzer können alternativ auch auf Apples AirPods Pro für Sprachausgleich setzen
Siehe auch:
- Smart-Glasses: Künftige AR-Brillen könnten im Etui per NFC laden
- Apple Glasses: Tim Cook setzt Fokus auf eine smarte Brille
- Smart Glasses: Apple testet derzeit vier Designs für smarte Brillen
- Neue App warnt, wenn jemand mit Smart Glasses in der Nähe ist
- Risiko durch KI-Brillen: Die US Air Force verbietet Smart Glasses
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