Apple Glasses: Tim Cook setzt Fokus auf eine smarte Brille
Apple verschiebt den Start seiner intelligenten Brille angeblich auf Ende 2027. Auch eine günstigere Version des Headsets Vision Pro lässt noch lange auf sich warten. Der Konzern legt den Fokus zunächst auf Design statt auf komplexe Technik.
Die Entwicklung benötigt laut Bericht mehr Zeit, um Design und Produktionskosten zu optimieren. Nutzer bemängelten bei der ersten Generation unter anderem den Tragekomfort bei längerer Nutzung. Bis zu einer neuen Version bleibt Apples Angebot im Bereich Mixed Reality weitgehend unverändert.
Apple zielt auf ein Preissegment zwischen 200 und 500 US-Dollar (etwa 172 bis 429 Euro). Damit tritt das Unternehmen unter anderem gegen Anbieter wie Ray-Ban an, die bereits smarte Brillen im Programm haben. Geplant sind verschiedene Designs mit ovalen Kameramodulen. Auf aufwendige Augmented-Reality-Displays verzichtet Apple zunächst.
Apple steht vor der Aufgabe, Funktionen und gesellschaftliche Akzeptanz in Einklang zu bringen. Die Wearables-Sparte gilt für das Unternehmen als wichtiger Geschäftsbereich mit Milliardenumsätzen. Ob die Brille an den Erfolg der Apple Watch anknüpfen kann, hängt wesentlich von der Umsetzung der KI-Funktionen ab.
Würdet ihr eine smarte Brille im Alltag nutzen oder überwiegen für euch die Datenschutzbedenken? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Siehe auch:
Warten auf das Vision Air
Apple arbeitet an einem günstigeren und leichteren Nachfolger für das Headset Vision Pro. Das intern als Vision Air bezeichnete Projekt soll Schwächen des aktuellen Modells beheben. Ein Marktstart vor Ende 2028 oder 2029 gilt jedoch als unwahrscheinlich. Das derzeitige Gerät wiegt vergleichsweise viel und kostet rund 3500 US-Dollar (etwa 3005 Euro).Die Entwicklung benötigt laut Bericht mehr Zeit, um Design und Produktionskosten zu optimieren. Nutzer bemängelten bei der ersten Generation unter anderem den Tragekomfort bei längerer Nutzung. Bis zu einer neuen Version bleibt Apples Angebot im Bereich Mixed Reality weitgehend unverändert.
Smarte Brille kommt später
Auch ein weiteres Wearable verzögert sich. Wie der Journalist Mark Gurman von Bloomberg berichtet, wird Apples erste smarte Brille nun frühestens Ende 2027 erwartet. Zuvor war eine Vorstellung für Ende 2026 geplant. Das unter dem Codenamen N50 entwickelte Gerät soll als Plattform für künstliche Intelligenz und den Sprachassistenten Siri dienen.Apple zielt auf ein Preissegment zwischen 200 und 500 US-Dollar (etwa 172 bis 429 Euro). Damit tritt das Unternehmen unter anderem gegen Anbieter wie Ray-Ban an, die bereits smarte Brillen im Programm haben. Geplant sind verschiedene Designs mit ovalen Kameramodulen. Auf aufwendige Augmented-Reality-Displays verzichtet Apple zunächst.
Fokus auf Design und Alltag
Im Mittelpunkt steht eine alltagstaugliche Brille, bei der die Technik in den Hintergrund tritt. Kameras und Mikrofone ermöglichen Funktionen wie Fotoaufnahmen und Musikwiedergabe, sorgen aber auch für Datenschutzbedenken. Vergleichbare Produkte anderer Anbieter stehen deshalb in der Kritik.Apple steht vor der Aufgabe, Funktionen und gesellschaftliche Akzeptanz in Einklang zu bringen. Die Wearables-Sparte gilt für das Unternehmen als wichtiger Geschäftsbereich mit Milliardenumsätzen. Ob die Brille an den Erfolg der Apple Watch anknüpfen kann, hängt wesentlich von der Umsetzung der KI-Funktionen ab.
Würdet ihr eine smarte Brille im Alltag nutzen oder überwiegen für euch die Datenschutzbedenken? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Apple plant ein leichteres Headset mit dem Namen Vision Air für das Jahr 2029
- Das aktuelle Modell Vision Pro ist vielen Käufern zu teuer und schwer
- Eine neue smarte Brille erscheint voraussichtlich frühestens Ende 2027
- Geplante Funktionen für die Brille umfassen die KI und den Dienst Siri
- Preislich wird das Brillenmodell zwischen 200 und 500 US-Dollar liegen
- Kameras und Mikrofone in der Brille werfen Fragen zum Datenschutz auf
- Optimierungen beim Design verzögern die Markteinführung der Geräte
Siehe auch:
- Apple entwickelt eigenen KI-Pin, die Hardware ist für 2027 geplant
- Nachfolger von Google Glass: Neue AR-Brillen erscheinen nächstes Jahr
- Meta zeigt versehentlich die neuen Ray-Ban Smart Glasses mit Display
- 007-Traum geplatzt: Apple stoppt Entwicklung der Kamera-Smartwatch
- Nach dem Luxus-VR-Flop: So soll Apple seine Vision Pro 2.0 retten
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