Ende für livetv.sx: DAZN und DFL sperren illegale Fußball-Streams
Nach einem Gerichtsurteil wurde das illegale Streaming-Portal livetv.sx in Deutschland jetzt per DNS-Sperre blockiert. Die DFL und DAZN hatten das Vorgehen gegen die seit 13 Jahren aktive Plattform unterstützt, um ihre Übertragungsrechte zu schützen.
Bei livetv.sx handelte es sich um ein großes Portal für unautorisierte Sportinhalte im deutschsprachigen Raum. Das Angebot war mehr als 13 Jahre lang aktiv und bot kostenlose Live-Übertragungen diverser Sportarten an. Die Betreiber nutzten ein Netzwerk aus wenig kooperativen Hosting-Anbietern und Domain-Registraren. Das erschwerte behördliche Zugriffe erheblich. Eine DNS-Sperre blockiert nun die Namensauflösung im Domain Name System und der Browser findet die IP-Adresse der Seite nicht mehr.
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Wie DAZN und die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, steuerten beide Organisationen umfangreiche Daten und technische Analysen zu dem Gerichtsverfahren bei. Den Rechteinhabern gelingt damit ein Schlag gegen illegales Fußball-Streaming. Allein die nationalen Medienrechte der Fußball-Bundesliga kosten bis 2029 rund 1,1 Milliarden Euro pro Saison.
Neben DAZN und der DFL profitieren weitere Pay-TV-Anbieter von dem Urteil. Zu den Unternehmen mit umfangreichen Übertragungsrechten gehören Sky mit dem Dienst Wow, die Deutsche Telekom mit Magenta TV sowie die RTL-Gruppe mit der Plattform RTL+. Der Stopp illegaler Streams soll legale Angebote stärken und den Abfluss potenzieller Einnahmen an unregulierte Plattformen verhindern.
Zusätzlich warnen DAZN und die DFL vor den Risiken unregulierter Portale. Laut Angaben der Rechteinhaber stehen diese Webseiten häufig mit kriminellen Netzwerken in Verbindung. Nutzer setzen sich der Gefahr von Schadsoftware, betrügerischer Werbung und Datendiebstahl aus. Die Organisationen prüfen derzeit weitere juristische Schritte gegen verbundene Ableger der blockierten Plattform.
Nutzt ihr für Sportübertragungen reguläre Abonnements oder sind die Preise mittlerweile zu hoch? Teilt eure Meinung und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
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Siehe auch:
DAZN und DFL stoppen Streams
Das Landgericht Köln hat Ende April 2026 eine umfassende DNS-Sperre gegen das Portal livetv.sx verhängt. Die Umsetzung erfolgte jetzt durch die Clearingstelle Urheberrecht im Internet, kurz CUII. Dadurch ist die Plattform für Nutzer in Deutschland über reguläre Internetzugänge nicht mehr erreichbar. Die Maßnahme zielt darauf ab, die massenhafte unlizenzierte Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Sportübertragungen dauerhaft zu unterbinden.Bei livetv.sx handelte es sich um ein großes Portal für unautorisierte Sportinhalte im deutschsprachigen Raum. Das Angebot war mehr als 13 Jahre lang aktiv und bot kostenlose Live-Übertragungen diverser Sportarten an. Die Betreiber nutzten ein Netzwerk aus wenig kooperativen Hosting-Anbietern und Domain-Registraren. Das erschwerte behördliche Zugriffe erheblich. Eine DNS-Sperre blockiert nun die Namensauflösung im Domain Name System und der Browser findet die IP-Adresse der Seite nicht mehr.
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Wie DAZN und die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, steuerten beide Organisationen umfangreiche Daten und technische Analysen zu dem Gerichtsverfahren bei. Den Rechteinhabern gelingt damit ein Schlag gegen illegales Fußball-Streaming. Allein die nationalen Medienrechte der Fußball-Bundesliga kosten bis 2029 rund 1,1 Milliarden Euro pro Saison.
Neben DAZN und der DFL profitieren weitere Pay-TV-Anbieter von dem Urteil. Zu den Unternehmen mit umfangreichen Übertragungsrechten gehören Sky mit dem Dienst Wow, die Deutsche Telekom mit Magenta TV sowie die RTL-Gruppe mit der Plattform RTL+. Der Stopp illegaler Streams soll legale Angebote stärken und den Abfluss potenzieller Einnahmen an unregulierte Plattformen verhindern.
Umgehung per VPN möglich
Eine DNS-Sperre blockiert den Zugang auf Ebene der deutschen Internetanbieter. Das System lässt sich jedoch mit einem Virtual Private Network, kurz VPN, umgehen. Ein VPN verschlüsselt die Verbindung und leitet den Datenverkehr über ausländische Server um. Dadurch läuft die nationale Netzwerksperre ins Leere und Nutzer rufen die gesperrten Seiten weiterhin auf. Auch die Änderung des DNS-Servers dürfte die Sperre umgehen. Die Rechteinhaber sind sich dieser technischen Einschränkung bewusst.Zusätzlich warnen DAZN und die DFL vor den Risiken unregulierter Portale. Laut Angaben der Rechteinhaber stehen diese Webseiten häufig mit kriminellen Netzwerken in Verbindung. Nutzer setzen sich der Gefahr von Schadsoftware, betrügerischer Werbung und Datendiebstahl aus. Die Organisationen prüfen derzeit weitere juristische Schritte gegen verbundene Ableger der blockierten Plattform.
Nutzt ihr für Sportübertragungen reguläre Abonnements oder sind die Preise mittlerweile zu hoch? Teilt eure Meinung und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Landgericht Köln verhängt umfassende DNS-Sperre gegen Portal livetv.sx
- Sperrung wurde durch Clearingstelle CUII für deutsche Nutzer umgesetzt
- Bundesliga-Medienrechte kosten bis 2029 rund 1,1 Milliarden Euro pro Saison
- Illegale Sportportale sind laut DFL und DAZN häufig mit Kriminalität verknüpft
- DNS-Sperre lässt sich mit VPN-Diensten technisch umgehen
- Weitere Pay-TV-Anbieter wie Sky, Telekom und RTL profitieren vom Urteil
Siehe auch:
- Besser als Einzelkauf: Toller Netflix-Deal mit 50% Rabatt bei Waipu.tv
- Disney+: Das sind die neuen Filme und Serien im Mai 2026
- Amazon Prime Video: Die neuen Filme und Serien im Mai 2026
- Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im Mai 2026
- RTL übernimmt Sky: Was sich für Bundesliga-Fans jetzt ändert
Thema:
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