Windows: Neue RDP-Sicherheitswarnung funktioniert nicht richtig
Microsoft hat ein Problem mit den jüngst eingeführten Sicherheitswarnungen unter Windows bestätigt: Beim Öffnen von Remote-Desktop-Dateien (.rdp) werden Warnfenster fehlerhaft dargestellt, was zu Folgeproblemen führen kann.
Als mögliche Ursache nennt Microsoft laut eines Berichts von BleepingComputer unterschiedliche Skalierungseinstellungen bei mehreren angeschlossenen Monitoren. Nutzt ein Rechner etwa zwei Bildschirme, von denen einer auf 100 Prozent und der andere auf 125 Prozent Darstellungsskala eingestellt ist, kann der Fehler auftreten. Dann werden Texte übereinandergelegt oder Bedienelemente nur teilweise eingeblendet.
Die betroffenen Sicherheitswarnungen hatte Microsoft erst mit den April-Updates neu eingeführt. Hintergrund ist eine wachsende Bedrohungslage rund um manipulierte RDP-Dateien. Solche Dateien werden genutzt, um Verbindungen zu entfernten Rechnern herzustellen, insbesondere in Unternehmen, wo Administratoren vorkonfigurierte Verbindungsdateien bereitstellen.
Ist eine RDP-Datei nicht digital signiert, warnt Windows mit dem Hinweis auf eine unbekannte Remote-Verbindung und nennt keinen verifizierten Herausgeber. Bei signierten Dateien wird der Publisher angezeigt, zugleich fordert das System zur Prüfung der Echtheit auf. Wann ein endgültiger Fix für den nun aufgetauchten Darstellungsfehler erscheint, teilte Microsoft bislang nicht mit.
Siehe auch:
Schutz vor Phishing via RDP
Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens alle derzeit unterstützten Windows-Versionen, darunter Windows 11, Windows 10 sowie Windows Server. Nach der Installation der Sicherheitsupdates vom April 2026 kann es demnach dazu kommen, dass Texte in den Warnmeldungen unleserlich erscheinen oder sich überlagern. Zudem werden Schaltflächen teilweise an falscher Stelle angezeigt oder abgeschnitten. In manchen Fällen lässt sich das Dialogfenster dadurch kaum noch bedienen oder Nutzer treffen gar eine falsche Auswahl.Als mögliche Ursache nennt Microsoft laut eines Berichts von BleepingComputer unterschiedliche Skalierungseinstellungen bei mehreren angeschlossenen Monitoren. Nutzt ein Rechner etwa zwei Bildschirme, von denen einer auf 100 Prozent und der andere auf 125 Prozent Darstellungsskala eingestellt ist, kann der Fehler auftreten. Dann werden Texte übereinandergelegt oder Bedienelemente nur teilweise eingeblendet.
Die betroffenen Sicherheitswarnungen hatte Microsoft erst mit den April-Updates neu eingeführt. Hintergrund ist eine wachsende Bedrohungslage rund um manipulierte RDP-Dateien. Solche Dateien werden genutzt, um Verbindungen zu entfernten Rechnern herzustellen, insbesondere in Unternehmen, wo Administratoren vorkonfigurierte Verbindungsdateien bereitstellen.
Wichtige Informationen
Beim ersten Öffnen einer RDP-Datei erscheint seit dem Update zunächst ein einmaliger Hinweis, der Nutzer über mögliche Risiken informiert. Bei späteren Zugriffen blendet Windows vor dem Verbindungsaufbau ein Sicherheitsfenster ein. Dort werden unter anderem der Herausgeber der Datei, die Adresse des Zielsystems sowie mögliche Freigaben lokaler Ressourcen angezeigt. Dazu zählen beispielsweise Laufwerke, Zwischenablage oder angeschlossene Geräte. Standardmäßig sind diese Weiterleitungen deaktiviert.Ist eine RDP-Datei nicht digital signiert, warnt Windows mit dem Hinweis auf eine unbekannte Remote-Verbindung und nennt keinen verifizierten Herausgeber. Bei signierten Dateien wird der Publisher angezeigt, zugleich fordert das System zur Prüfung der Echtheit auf. Wann ein endgültiger Fix für den nun aufgetauchten Darstellungsfehler erscheint, teilte Microsoft bislang nicht mit.
Zusammenfassung
- Microsoft bestätigt fehlerhafte RDP-Sicherheitswarnungen unter Windows nach dem April-2026-Update
- Betroffen sind Windows 11, Windows 10 sowie alle derzeit unterstützten Windows-Server-Versionen
- Nach dem Update erscheinen RDP-Warnfenster mit überlappendem Text und abgeschnittenen Schaltflächen
- Ursache sind unterschiedliche Skalierungseinstellungen bei mehreren angeschlossenen Monitoren
- Die neuen Warnungen sollen vor manipulierten RDP-Dateien schützen, die Remote-Verbindungen aufbauen
- Im Sicherheitsfenster zeigt Windows den Herausgeber, die Zieladresse und mögliche Ressourcenfreigaben an
- Bei nicht signierten RDP-Dateien warnt Windows vor einer unbekannten Verbindung ohne verifizierten Herausgeber
- Einen Termin für den Fix der Darstellungsfehler nannte Microsoft bislang nicht
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