Bester Blick bisher auf die Stealth-verbesserte Version der F-22 Raptor
Die US Air Force modernisiert ihre F-22-Flotte. Neue Tarnkappen-Tanks und Sensor-Pods sollen die Reichweite erhöhen und die Ortung verbessern. Erste Aufnahmen zeigen den Kampfjet in einer verbesserten Konfiguration, die für den Pazifik entscheidend ist.
Das Hauptproblem der bisherigen F-22-Flotte liegt in der begrenzten Reichweite bei Einsätzen im pazifischen Raum. Bisherige Zusatztanks erhöhten den Aktionsradius, verschlechterten jedoch die Tarnkappeneigenschaften und machten den Jet für feindliches Radar sichtbar. Die neuen, facettierten Tanks sind aerodynamisch optimiert und auf Stealth-Eigenschaften ausgelegt. Das ermöglicht Kampfeinsätze mit dauerhaft montierten Zusatztanks über weite Distanzen.
Wie The Aviationist berichtet, gelangen dem Luftfahrtfotografen Jarod Hamilton detaillierte Aufnahmen der neuen Konfiguration. Die Bilder zeigen einen Testträger der F-22, der mit den neuen Tanks und mit unbekannten Pods unter den Flügeln ausgestattet ist. Besonders auffällig ist dabei ein Behälter mit einer transparenten Frontpartie.
An dieser Stelle lohnt sich ein Blick in die Entwicklungsgeschichte des Kampfjets. Ursprünglich planten die Ingenieure für die F-22 ein integriertes Infrarot-System, ähnlich dem elektro-optischen Zielsystem der F-35 Lightning II. Das Feature strichen die Verantwortlichen jedoch vor Jahren aus Kostengründen. Die Nachrüstung über externe, tarnkappenoptimierte Pods schließt nun diese technologische Lücke.
Neben der Infrarot-Ortung vermuten Beobachter weitere Funktionen innerhalb der neuen Behälter. Die US Air Force hüllt sich bezüglich genauer Spezifikationen aber erwartungsgemäß in Schweigen. Fachleute gehen jedoch von zwei primären Einsatzszenarien für die zusätzlichen Aufhängungen aus:
Der gesichtete Jet trug deutliche Referenzmarkierungen für Testmessungen und operierte von der Edwards Air Force Base aus. Während der Erprobung wurde das Flugzeug bei einer Luftbetankung durch einen NKC-135R Stratotanker beobachtet. Dabei handelt es sich um ein speziell für Testflüge modifiziertes Tankflugzeug, das die Air Force zur Verifikation neuer Aerodynamik-Konzepte nutzt.
Die beschleunigte Entwicklung steht im direkten Zusammenhang mit den gestiegenen militärischen Anforderungen der Trump-Regierung und der Operation Epic Fury. Die geopolitische Lage im Indopazifik zwingt das Militär, ältere Plattformen an moderne Bedrohungen anzupassen. Die F-22 soll so bis zum Eintreffen der nächsten Generation von Kampfflugzeugen ein starkes bzw. bewährtes Abschreckungsmittel bleiben.
Die Upgrades verlängern die Dienstzeit der F-22 deutlich. Haltet ihr die Investition in ältere Jets für sinnvoll oder sollte der Fokus auf Neuentwicklungen liegen? Schreibt es in die Kommentare!
Siehe auch:
F-22 Raptor erhält Tarnkappen-Upgrades
Die US Air Force arbeitet an einer weitreichenden Modernisierung ihres Luftüberlegenheitsjägers F-22 Raptor. Neue Aufnahmen zeigen den Stealth-Jet in einer Konfiguration, die in Fachkreisen als Raptor 2.0 bezeichnet wird. Im Fokus stehen dabei neuartige externe Treibstofftanks sowie spezielle Ausrüstungsbehälter unter den Tragflächen. Das soll die Einsatzreichweite des Jets erhöhen, ohne die für das Radar schwer erkennbare Signatur des Flugzeugs zu opfern.Das Hauptproblem der bisherigen F-22-Flotte liegt in der begrenzten Reichweite bei Einsätzen im pazifischen Raum. Bisherige Zusatztanks erhöhten den Aktionsradius, verschlechterten jedoch die Tarnkappeneigenschaften und machten den Jet für feindliches Radar sichtbar. Die neuen, facettierten Tanks sind aerodynamisch optimiert und auf Stealth-Eigenschaften ausgelegt. Das ermöglicht Kampfeinsätze mit dauerhaft montierten Zusatztanks über weite Distanzen.
Wie The Aviationist berichtet, gelangen dem Luftfahrtfotografen Jarod Hamilton detaillierte Aufnahmen der neuen Konfiguration. Die Bilder zeigen einen Testträger der F-22, der mit den neuen Tanks und mit unbekannten Pods unter den Flügeln ausgestattet ist. Besonders auffällig ist dabei ein Behälter mit einer transparenten Frontpartie.
Sensoren für die passiv-optische Suche
Experten gehen davon aus, dass es sich hierbei um ein Infrarot-Such- und Verfolgungssystem handelt. Ein solches System erlaubt es dem Piloten, feindliche Flugzeuge passiv anhand ihrer Wärmesignatur zu erfassen. Das funktioniert, ohne dass der Kampfjet selbst verräterische Radarsignale aussenden muss. Diese Technologie bietet einen großen taktischen Vorteil bei unbemerkten Annäherungen.An dieser Stelle lohnt sich ein Blick in die Entwicklungsgeschichte des Kampfjets. Ursprünglich planten die Ingenieure für die F-22 ein integriertes Infrarot-System, ähnlich dem elektro-optischen Zielsystem der F-35 Lightning II. Das Feature strichen die Verantwortlichen jedoch vor Jahren aus Kostengründen. Die Nachrüstung über externe, tarnkappenoptimierte Pods schließt nun diese technologische Lücke.
Neben der Infrarot-Ortung vermuten Beobachter weitere Funktionen innerhalb der neuen Behälter. Die US Air Force hüllt sich bezüglich genauer Spezifikationen aber erwartungsgemäß in Schweigen. Fachleute gehen jedoch von zwei primären Einsatzszenarien für die zusätzlichen Aufhängungen aus:
- Systeme zur elektronischen Kriegsführung zur Störung feindlicher Radaranlagen
- Netzwerkknotenpunkte zur Steuerung begleitender Kampfdrohnen des Programms Collaborative Combat Aircraft
Der gesichtete Jet trug deutliche Referenzmarkierungen für Testmessungen und operierte von der Edwards Air Force Base aus. Während der Erprobung wurde das Flugzeug bei einer Luftbetankung durch einen NKC-135R Stratotanker beobachtet. Dabei handelt es sich um ein speziell für Testflüge modifiziertes Tankflugzeug, das die Air Force zur Verifikation neuer Aerodynamik-Konzepte nutzt.
Die beschleunigte Entwicklung steht im direkten Zusammenhang mit den gestiegenen militärischen Anforderungen der Trump-Regierung und der Operation Epic Fury. Die geopolitische Lage im Indopazifik zwingt das Militär, ältere Plattformen an moderne Bedrohungen anzupassen. Die F-22 soll so bis zum Eintreffen der nächsten Generation von Kampfflugzeugen ein starkes bzw. bewährtes Abschreckungsmittel bleiben.
Die Upgrades verlängern die Dienstzeit der F-22 deutlich. Haltet ihr die Investition in ältere Jets für sinnvoll oder sollte der Fokus auf Neuentwicklungen liegen? Schreibt es in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Die US Air Force modernisiert ihre F-22 Raptor zur Stealth-Version 2.0
- Neue facettierte Tarnkappen-Tanks erhöhen die Reichweite im Pazifikraum
- Bisherige Zusatztanks verschlechterten die Tarnkappeneigenschaften stark
- Ein Infrarot-Such- und Verfolgungssystem ermöglicht passive Ortung
- Externe Pods schließen eine technologische Lücke der ursprünglichen F-22
- Testflüge fanden an der Edwards Air Force Base mit Referenzmarkierungen statt
- Die Modernisierung steht im Zusammenhang mit der Operation Epic Fury
Siehe auch:
- Stealth oder Schrott? F-35 muss nach iranischem Beschuss notlanden
- Notlandung von Stealth-Drohne: Das ist die geheime 'Weiße Fledermaus'
- B-21 Raider: Erste Fotos des neuen Stealth-Bombers bei Luftbetankung
- Neuer Stealth-Bomber B-21 Raider soll schneller fertig werden
- J-36: China testet erfolgreich dritten Prototyp des Stealth-Kampfjets
Thema: