Assassin's Creed: Nun ist klar, wo Serie spielt - man darf gespannt sein

Viele Fans erwarten bei der kommenden Netflix-Serie zu Assassin's Creed vertraute Handlungen aus den Spielen, doch die Adaption wählt einen anderen Weg. Die Produktion erzählt eine komplett neue Geschichte im antiken Rom, und zwar zur Zeit Neros.
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Drehstart der Adaption in Italien

Nach langer Geheimhaltung herrscht Gewissheit über den Schauplatz der Serie Assassin's Creed. Netflix und Ubisoft lassen die Live-Action-Adaption im antiken Rom des Jahres 64 nach Christus spielen. Die Produktion startete Anfang März 2026 in den Cinecittà Studios in Italien und wird bis Mitte Oktober andauern. Regisseur der ersten Episoden ist Johan Renck und das ist ein durchaus vielversprechender Name: Er ist für seine realistische Bildsprache bei der Produktion Chernobyl bekannt.

Neben der Bekanntgabe des Settings wurde auch das Ensemble erweitert: Louis McCartney, bekannt aus der Theater-Adaption von Stranger Things, sowie Mirren Mack und Youssef Kerkour stoßen zu den bestätigten Darstellern Toby Wallace, Lola Petticrew und Noomi Rapace. Eine kleine Überraschung ist, dass die Serie eine eigenständige Geschichte erzählt, sich aber natürlich nahtlos in den ewigen Konflikt zwischen Assassinen und Templern einfügt.


Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, wählten die Showrunner Roberto Patino und David Wiener das Jahr 64 nach Christus ganz bewusst. Historisch ist das Datum durch den großen Brand von Rom geprägt, der weite Teile der Stadt zerstörte. Kaiser Nero dürfte folglich eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen. Das Gerücht um eine Brandstiftung durch Nero bietet Potenzial für den Krieg der Assassinen - und man darf sicherlich (korrekt) raten, auf welcher Seite der zündelnde Kaiser steht.

Historische Kulissen für den Dreh

Die Wahl des Drehortes fiel nicht zufällig. Die Cinecittà Studios verfügen über ein massives Set des antiken Roms, inklusive einer Nachbildung des Forum Romanum. Das erlaubt der Produktion eine Darstellung ohne übermäßigen Einsatz digitaler Effekte. Zusätzlich profitiert das Projekt von italienischen Steuervergünstigungen, die bis zu 40 Prozent der Produktionskosten abdecken. Außenaufnahmen in Latium und der Toskana ergänzen die Studioarbeiten.

Für die Ausstattung zeichnet Carlo Poggioli verantwortlich, der bereits an The New Pope arbeitete. Mit über 230 Millionen verkauften Einheiten gehört Assassin's Creed zu den erfolgreichsten Videospielreihen. Während Spiele der Reihe oft die Renaissance in Italien behandelten, ist das antike Rom als Hauptschauplatz neu (Assassin's Creed: Brotherhood spielte in der Ewigen Stadt, aber eben in der "falschen" Epoche).

Ein Serienformat bietet den Vorteil, Charakteren mehr Raum zur Entfaltung zu geben. Die Live-Action-Serie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Ubisofts eigener Film- und Fernsehabteilung. Bisherige Ausflüge der Marke in andere Medien umfassen einen (gefloppten) Kinofilm aus dem Jahr 2016 sowie verschiedene Animationsprojekte. Die Veröffentlichung der ersten Realserien-Episoden auf der Streaming-Plattform ist derzeit für das Jahr 2027 geplant.

Freut ihr euch auf das Setting im antiken Rom oder hättet ihr eine andere Epoche bevorzugt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare. Wir sind gespannt auf die Diskussion!

Zusammenfassung
  • Die Netflix-Serie zu Assassin's Creed spielt im antiken Rom des Jahres 64 n. Chr.
  • Dreharbeiten starteten Anfang März 2026 in den Cinecittà Studios in Italien
  • Johan Renck, bekannt durch Chernobyl, führt Regie bei den ersten Episoden
  • Die Serie erzählt eine eigenständige Geschichte im Assassinen-Templer-Konflikt
  • Der große Brand Roms unter Kaiser Nero bildet den historischen Hintergrund
  • Das Studio verfügt über ein massives Set mit Nachbildung des Forum Romanum
  • Die Veröffentlichung der ersten Episoden ist für das Jahr 2027 geplant

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