Core Ultra Plus: Intels neue Desktop-Prozessoren sind da
Intel erweitert das Portfolio mit der Core-Ultra-200S-Plus-Reihe. Mit mehr Kernen, höherem Takt und frischen Features greift der Hersteller im Desktop-Markt wieder an. Wir fassen zusammen, was die neuen Prozessoren laut dem Hersteller leisten.
Mit der überarbeiteten Chip-Generation liefert das Unternehmen höhere Taktraten und verbesserte Effizienz. Der Core Ultra 7 270K Plus bietet 20 Kerne, aufgeteilt in acht Leistungskerne und zwölf Effizienzkerne. Der maximale Takt liegt bei 5,4 Gigahertz. Das kleinere Modell, der Core Ultra 5 250K Plus, kommt mit 14 Kernen und erreicht in der Spitze 5,3 Gigahertz. Beide Prozessoren verzichten auf Hyperthreading.
Laut Intel liegt der Fokus auf einem optimierten Energiemanagement. Die neuen Chips basieren jedoch weiterhin auf der Arrow-Lake-Architektur. Für den Core Ultra 7 270K Plus ruft der Hersteller einen Preis von 299 Dollar auf. Der kleinere Core Ultra 5 250K Plus startet bei 199 Dollar. Bisher sind noch keine Euro-Preise bekannt.
Die neuen Prozessoren im Überblick
Wer die neuen Modelle nutzen möchte, benötigt ein Mainboard mit dem Z890-Chipsatz oder einem kleineren Ableger der 800er-Serie. Die Prozessoren unterstützen nativ DDR5-Arbeitsspeicher mit Geschwindigkeiten von bis zu 6400 Megatransfers pro Sekunde. Eine Abwärtskompatibilität zu älterem DDR4-Speicher besteht bei der neuen Plattform nicht mehr.
Die Auslieferung der brandneuen Plus-Prozessoren beginnt weltweit Ende März. Erste unabhängige Tests und Benchmarks, die zeigen, wie sich die neuen Desktop-CPUs von Intel unter realen Bedingungen schlagen, werden dann kurz vor dem Verkaufsstart in wenigen Wochen erwartet.
Was haltet ihr von den neuen Plus-Prozessoren? Werdet ihr euren PC aufrüsten oder reicht euch die Leistung aktueller Modelle völlig aus? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren!
Siehe auch:
Intel stellt Core Ultra Plus vor
Intel hat offiziell zwei neue Prozessoren der Core-Ultra-200S-Plus-Serie enthüllt. Die Modelle Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus sollen ab dem 26. März 2026 im Handel verfügbar sein. Sie richten sich an Spieler und Entwickler, die mehr Leistung auf dem Desktop benötigen. Beide Modelle nutzen den aktuellen Sockel LGA 1851.Mit der überarbeiteten Chip-Generation liefert das Unternehmen höhere Taktraten und verbesserte Effizienz. Der Core Ultra 7 270K Plus bietet 20 Kerne, aufgeteilt in acht Leistungskerne und zwölf Effizienzkerne. Der maximale Takt liegt bei 5,4 Gigahertz. Das kleinere Modell, der Core Ultra 5 250K Plus, kommt mit 14 Kernen und erreicht in der Spitze 5,3 Gigahertz. Beide Prozessoren verzichten auf Hyperthreading.
Laut Intel liegt der Fokus auf einem optimierten Energiemanagement. Die neuen Chips basieren jedoch weiterhin auf der Arrow-Lake-Architektur. Für den Core Ultra 7 270K Plus ruft der Hersteller einen Preis von 299 Dollar auf. Der kleinere Core Ultra 5 250K Plus startet bei 199 Dollar. Bisher sind noch keine Euro-Preise bekannt.
Architektur und Funktionen
Die Plus-Serie nutzt die Lion-Cove-Architektur für die Leistungskerne und Skymont für die Effizienzkerne. Ein zentraler Bestandteil der Prozessoren ist erneut die integrierte Neural Processing Unit, kurz NPU. Diese Beschleunigereinheit entlastet den Hauptprozessor bei Aufgaben, die auf Künstlicher Intelligenz basieren. Das senkt den Stromverbrauch bei entsprechenden Aktivitäten deutlich. Die Ingenieure haben das Chip-Design speziell für solche Workloads angepasst.
Die neuen Prozessoren im Überblick
Plattform und Speicher
Zusätzlich verfügen die Prozessoren über eine integrierte Grafikeinheit. Die Xe-LPG-Architektur liefert genug Leistung für alltägliche Aufgaben und einfache Spiele, sodass eine dedizierte Grafikkarte nicht zwingend erforderlich ist. Im Vergleich zur vorangegangenen 14. Generation der Core-Prozessoren konnte der Energiebedarf unter Volllast den Herstellerangaben zufolge um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig bleiben die Temperaturen der Chips durch das neue Fertigungsverfahren niedriger.Wer die neuen Modelle nutzen möchte, benötigt ein Mainboard mit dem Z890-Chipsatz oder einem kleineren Ableger der 800er-Serie. Die Prozessoren unterstützen nativ DDR5-Arbeitsspeicher mit Geschwindigkeiten von bis zu 6400 Megatransfers pro Sekunde. Eine Abwärtskompatibilität zu älterem DDR4-Speicher besteht bei der neuen Plattform nicht mehr.
Die Auslieferung der brandneuen Plus-Prozessoren beginnt weltweit Ende März. Erste unabhängige Tests und Benchmarks, die zeigen, wie sich die neuen Desktop-CPUs von Intel unter realen Bedingungen schlagen, werden dann kurz vor dem Verkaufsstart in wenigen Wochen erwartet.
| Core-Ultra-CPUs im Vergleich | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Eigenschaft | Ultra 9 285K | Ultra 7 270K Plus | Ultra 7 265K | Ultra 5 250K Plus | Ultra 5 245K |
| Kerne (P+E) | 8P + 16E | 8P + 12E | 6P + 8E | ||
| P-Kern-Turbo | 5,5 GHz | 5,4 GHz | 5,4 GHz | 5,3 GHz | 5,2 GHz |
| E-Kern-Turbo | 4,6 GHz | 4,7 GHz | 4,6 GHz | 4,7 GHz | 4,6 GHz |
| P-Kern-Basis | 3,7 GHz | 3,7 GHz | 3,9 GHz | 4,2 GHz | 4,2 GHz |
| E-Kern-Basis | 3,2 GHz | 3,2 GHz | 3,3 GHz | 3,5 GHz | 3,6 GHz |
| Speicher-Support | DDR5-6400 | DDR5-7200 | DDR5-6400 | DDR5-7200 | DDR5-6400 |
| TDP | 125 W | ||||
| UVP | 509 Euro | 299 Dollar | 319 Euro | 199 Dollar | 199 Euro |
Was haltet ihr von den neuen Plus-Prozessoren? Werdet ihr euren PC aufrüsten oder reicht euch die Leistung aktueller Modelle völlig aus? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Intel hat die neue Core-Ultra-200S-Plus-Reihe offiziell vorgestellt
- Verkaufsstart der beiden neuen Prozessoren ist der 26. März 2026
- Der Core Ultra 7 270K Plus bietet 20 Kerne und 5,6 GHz Maximaltakt
- Der Core Ultra 5 250K Plus hat 14 Kerne und erreicht bis zu 5,4 GHz
- Beide Modelle verzichten auf Hyperthreading und nutzen LGA 1851
- Eine integrierte NPU beschleunigt Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz
- Es wird nativ DDR5-Speicher unterstützt, DDR4 ist nicht kompatibel
Siehe auch:
- Heracles: Neuer Intel-Chip rechnet schnell mit verschlüsselten Daten
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