Apples iPhones und Watches sollen bald aus dem 3D-Drucker kommen
Wenn es nach Apple geht, kommen iPhones in Zukunft aus dem 3D-Drucker. Der Konzern testet derzeit additive Verfahren für Gehäuse aus Aluminium. Das Vorhaben verspricht weniger Abfall, stellt die Ingenieure aber vor physikalische Herausforderungen.
Das Unternehmen aus Cupertino experimentiert derzeit intensiv mit additiven Verfahren, um Gehäuse für die Apple Watch und das Smartphone aus Aluminium herzustellen. Ziel ist es, die Fertigung deutlich effizienter zu gestalten. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, bedeutet das eine Abkehr von traditionellen CNC-Fräsverfahren. Dabei werden Rahmen aus massiven Blöcken herausgearbeitet, was viel Abfall verursacht.
Die Umstellung auf 3D-Druck würde es Apple ermöglichen, Bauteile flexibler zu produzieren. Bei den enormen Stückzahlen des iPhones bedeutet das eine massive logistische Entlastung. Allerdings stellt Aluminium die Ingenieure vor neue physikalische Hürden. Das Material besitzt völlig andere thermische Eigenschaften als die Metalle, die der Konzern bisher für den 3D-Druck verwendet hat. Dennoch bietet der Ansatz die Chance, die Materialkosten erheblich zu senken.
Ein Blick auf die Produktgeschichte zeigt, dass der Konzern die Technologie schrittweise einführt. Bei der Apple Watch Ultra 3 und der Series 11 nutzt das Unternehmen bereits Gehäusekomponenten aus gedrucktem Titan. Auch im iPhone Air kommt der 3D-Druck zum Einsatz. Der USB-C-Port besteht dort aus Titan und konnte dank des Verfahrens deutlich dünner gestaltet werden.
Die Adaption auf Aluminium ist jedoch anspruchsvoller. Das Leichtmetall besitzt eine geringere Dichte und eine höhere Wärmeleitfähigkeit. Dadurch kühlt das Material während des Druckprozesses schneller ab. Ohne präzise Temperaturkontrolle kann das zu Verformungen oder internen Spannungen führen.
Glaubt ihr, dass sich die Qualität der Gehäuse durch den 3D-Druck verändern wird? Würdet ihr ein gedrucktes Smartphone von Apple kaufen? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
Siehe auch:
Apples Pläne für gedruckte iPhone-Gehäuse
Vergangene Woche gab es einige Bewegung bei Apple im Bereich Hardware. So wurden nicht nur ganze 15 ältere Produkte eingestellt, sondern mit dem iPhone 17e und dem MacBook Neo auch brandneue Geräte vorgestellt. Vor allem Apples erster Budget-Laptop, der schon ab 699 Euro zu haben ist, stellt eine Premiere dar. So benötigt das Gehäuse dank eines speziellen Herstellungsverfahrens besonders wenig Aluminium. Wenn es nach Apple geht, soll in Zukunft auch bei anderen Produkten Material gespart werden. Deshalb dürften iPhones und Apple Watches wohl schon bald aus dem 3D-Drucker kommen.Das Unternehmen aus Cupertino experimentiert derzeit intensiv mit additiven Verfahren, um Gehäuse für die Apple Watch und das Smartphone aus Aluminium herzustellen. Ziel ist es, die Fertigung deutlich effizienter zu gestalten. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, bedeutet das eine Abkehr von traditionellen CNC-Fräsverfahren. Dabei werden Rahmen aus massiven Blöcken herausgearbeitet, was viel Abfall verursacht.
Das MacBook Neo im Video: 13 Zoll, A18 Pro-Chip & Apple Intelligence
Die Umstellung auf 3D-Druck würde es Apple ermöglichen, Bauteile flexibler zu produzieren. Bei den enormen Stückzahlen des iPhones bedeutet das eine massive logistische Entlastung. Allerdings stellt Aluminium die Ingenieure vor neue physikalische Hürden. Das Material besitzt völlig andere thermische Eigenschaften als die Metalle, die der Konzern bisher für den 3D-Druck verwendet hat. Dennoch bietet der Ansatz die Chance, die Materialkosten erheblich zu senken.
Erst Apple Watch, dann iPhone
Wie Mark Gurman für Bloomberg berichtet, arbeiten die Design- und Fertigungsteams von Apple konkret an der Umsetzung dieser Pläne. Laut dem Artikel liegt der Fokus zunächst auf den Smartwatches von Apple, bevor das Verfahren auf das iPhone ausgeweitet wird. Die Anpassung ist Teil einer langfristigen Strategie, um Lieferketten zu optimieren und Apples Umweltziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen.Ein Blick auf die Produktgeschichte zeigt, dass der Konzern die Technologie schrittweise einführt. Bei der Apple Watch Ultra 3 und der Series 11 nutzt das Unternehmen bereits Gehäusekomponenten aus gedrucktem Titan. Auch im iPhone Air kommt der 3D-Druck zum Einsatz. Der USB-C-Port besteht dort aus Titan und konnte dank des Verfahrens deutlich dünner gestaltet werden.
Die Adaption auf Aluminium ist jedoch anspruchsvoller. Das Leichtmetall besitzt eine geringere Dichte und eine höhere Wärmeleitfähigkeit. Dadurch kühlt das Material während des Druckprozesses schneller ab. Ohne präzise Temperaturkontrolle kann das zu Verformungen oder internen Spannungen führen.
Materialwechsel erforderlich
Zudem muss Apple wahrscheinlich die Legierung wechseln. Aktuell nutzt das Unternehmen meist eine Legierung der 6000er-Serie für seine Gehäuse. Für den 3D-Druck eignen sich hingegen Mischungen mit Kupfer oder Zink besser. Sie weisen jedoch andere optische und haptische Eigenschaften auf. Die Ingenieure müssen daher einen Kompromiss zwischen Druckbarkeit und dem gewohnten Premium-Gefühl der Geräte finden.Glaubt ihr, dass sich die Qualität der Gehäuse durch den 3D-Druck verändern wird? Würdet ihr ein gedrucktes Smartphone von Apple kaufen? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Apple testet 3D-Druck für iPhone- und Apple-Watch-Gehäuse aus Aluminium
- Additive Verfahren sollen traditionelle CNC-Fräsverfahren langfristig ablösen
- Das neue Verfahren verspricht deutlich weniger Materialabfall bei Gehäusen
- Aluminium stellt Ingenieure wegen seiner Wärmeleitfähigkeit vor Probleme
- Apple muss voraussichtlich auf eine andere Aluminiumlegierung umsteigen
- Bei der Apple Watch Ultra 3 werden bereits Titanteile im 3D-Druck gefertigt
- Die Strategie dient auch Apples Umweltzielen bis zum Jahr 2030
Siehe auch:
- Apple schickt Hardware in Rente: Ganze 15 Produkte werden eingestellt
- Apple kann es noch: Benchmarks des M5 Max erreichen neue Rekorde
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- MacBook Neo: Apples erster Budget-Laptop - Das steckt drin, das nicht
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