Nachfolger des Pro Display XDR:
Apple schrumpft den Profi-Monitor

Apple bringt wie erwartet auch zwei neue Monitore auf den Markt. Das Studio Display punktet mit besserer Konnektivität, das neue Studio Display XDR mit Mini-LED und 120 Hertz. Die auf 27 Zoll geschrumpfte Größe des Pro-Modells sorgt aber für Diskussionen.
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Apple zeigt zwei neue 27-Zoll-Monitore

Apple hat neben den neuen MacBook Air- und dem MacBook Pro-Updates mit M5-Prozessoren nun auch bei der Peripherie nachgelegt und eine neue Familie externer Bildschirme präsentiert.

Neben dem überarbeiteten Studio Display startet ein gänzlich neues Studio Display XDR. Beide ähneln sich äußerlich stark, sprechen technisch aber verschiedene Zielgruppen an. Beide Monitore setzen auf den modernen Thunderbolt-5-Standard. Das erlaubt höhere Bandbreiten für die Datenübertragung und das sogenannte Daisy-Chaining mehrerer Monitore.
Apple Studio Display und Apple Studio Display XDRDank Thunderbolt 5 versorgen die neuen Displays zum Beispiel Notebooks mit bis zu 140 Watt. Apple Studio Display und Apple Studio Display XDRDas Studio Display XDR hat einen neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß.
Das Basismodell Studio Display erhält im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2022 nur behutsame Modellpflege. Es bleibt bei einem 27-Zoll-Panel mit 5K-Auflösung und 600 Nits Helligkeit. Kritiker bemängeln das Festhalten an 60 Hertz ohne lokales Dimmen für echtes HDR. Die Webcam mit zwölf Megapixeln unterstützt nun den "Desk View", während neue Tieftöner für 30 Prozent tiefere Bässe sorgen. Der Monitor lädt angeschlossene MacBooks mit bis zu 96 Watt.

Wie Apple in der Präsentation hervorhebt, zielt das Studio Display XDR auf professionelle Anwender zum Beispiel in Film­produktion, Design und Druck. Im Gegensatz zum günstigeren Schwester­modell wird eine Mini-LED-Hintergrund­beleucht­ung mit über 2000 lokalen Dimm­zonen genutzt. Das ermöglicht Kontraste von 1.000.000:1 und eine HDR-Spitzen­helligkeit von 2000 Nits.

Erstmals in einem externen Apple-Monitor kommt zudem die Bild­wieder­holrate von 120 Hz zum Einsatz. Ein Detail sorgt bereits für Diskussionen.

Schrumpfkur für das Pro-Segment

Das neue Studio Display XDR löst das ältere Pro Display XDR ab, ist mit 27 Zoll jedoch deutlich kleiner als der 32-Zoll-Vorgänger. Die Auflösung sinkt von 6K auf 5K. Dafür integriert Apple nun Webcam, Mikrofone und Lautsprecher. Dank Thunderbolt 5 versorgt das Display Notebooks mit bis zu 140 Watt. Das genügt selbst für das MacBook Pro 16 Zoll unter Volllast. Zudem deckt das Panel die Farbräume P3 und Adobe RGB ab.

Apple Studio Display und Apple Studio Display XDRApple Studio Display und Apple Studio Display XDRApple Studio Display und Apple Studio Display XDRApple Studio Display und Apple Studio Display XDR

Preise und Ausstattung

Preislich bleibt Apple auf dem bekannten Niveau, das reguläre Studio Display startet bei 1699 Euro, die Höhenverstellung kostet extra. Das Studio Display XDR schlägt mit 3499 Euro zu Buche. Hier ist nun aber der verstellbare Standfuß bereits enthalten, der beim Vorgänger rund 1100 Euro Aufpreis kostete. Beide Varianten sind optional mit Nanotexturglas verfügbar. Die Vorbestellungen starten ab dem 4. März, die Auslieferung beginnt am 11. März.

Was haltet ihr von Apples Schritt, das Pro-Display zu verkleinern? Sind 120 Hertz und Mini-LED den hohen Aufpreis wert? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!

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Was ist das Studio Display XDR?
Das Studio Display XDR ist Apples neuer Profi-Monitor, der das bisherige Pro Display XDR ablöst. Es bietet ein 27-Zoll-5K-Display mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, 2.304 lokalen Dimmzonen, bis zu 2.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit und ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1. Erstmals bei einem externen Apple-Monitor gibt es eine Bildwiederholrate von 120 Hz mit Adaptive Sync.

Im Vergleich zum Vorgänger Pro Display XDR fällt die Bildschirmdiagonale von 32 auf 27 Zoll und die Auflösung von 6K auf 5K. Dafür sind nun Lautsprecher, Mikrofone und eine Webcam integriert - Features, die dem Pro Display XDR fehlten. Der Preis startet bei 3.499 Euro inklusive höhenverstellbarem Standfuß.
Was ist beim Studio Display neu?
Das aktualisierte Studio Display behält das 27-Zoll-5K-Panel mit 600 Nits Helligkeit bei - vermutlich weiterhin mit IPS-Technik. Die wichtigsten Neuerungen sind zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse, eine verbesserte 12-MP-Center-Stage-Kamera mit Schreibtischansicht sowie ein überarbeitetes 6-Lautsprecher-System mit laut Apple 30 Prozent tieferen Bässen.

Über Thunderbolt 5 lassen sich bis zu vier Studio Displays per Daisy-Chain verbinden. Das mitgelieferte Kabel liefert bis zu 96 Watt Ladestrom. Allerdings bleibt es bei 60 Hz Bildwiederholrate und es gibt weiterhin keine HDR-Unterstützung. Der Einstiegspreis liegt bei 1.699 Euro - mit neigungsverstellbarem Standfuß, aber ohne Höhenverstellung.
Wo liegen die Preisunterschiede?
Das Studio Display startet bei 1.699 Euro mit neigungsverstellbarem Standfuß. Wer Höhenverstellung möchte, zahlt rund 400 Euro Aufpreis. Nanotexturglas kostet ebenfalls extra. Für den Bildungsbereich gibt es das Modell ab 1.589 Euro.

Das Studio Display XDR beginnt bei 3.499 Euro (Bildung: 3.389 Euro) und enthält bereits einen neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß mit 105 mm Verstellbereich. Optional sind ein VESA-Mount-Adapter und Nanotexturglas erhältlich. Beide Modelle können ab dem 4. März vorbestellt werden und sind ab dem 11. März verfügbar.
Für wen lohnt sich das XDR-Modell?
Das Studio Display XDR richtet sich an Profis, die auf farbkritische Arbeit angewiesen sind - etwa in der HDR-Videobearbeitung, Farbkorrektur, 3D-Animation oder im Print- und Designbereich. Es unterstützt neben dem P3-Farbraum auch Adobe RGB und deckt über 80 Prozent von Rec. 2020 ab. Zudem gibt es DICOM-Presets für medizinische Bildgebung.

Wer hauptsächlich Office-Aufgaben, Programmierung oder einfache Bild- und Videobearbeitung erledigt, kommt mit dem regulären Studio Display gut aus. Die 120-Hz-Bildwiederholrate und die HDR-Fähigkeiten des XDR-Modells machen den Aufpreis von 1.800 Euro nur dann sinnvoll, wenn man diese Features im Arbeitsalltag tatsächlich benötigt.
Was bringt Thunderbolt 5?
Thunderbolt 5 bietet deutlich mehr Bandbreite als der Vorgänger und ermöglicht bei beiden Displays neue Möglichkeiten: Bis zu vier Studio Displays lassen sich per Daisy-Chain in Reihe schalten - das ergibt zusammen fast 60 Millionen Pixel. Auch Highspeed-Zubehör profitiert von der höheren Datenrate.

Beide Monitore verfügen über je zwei Thunderbolt-5- und zwei USB-C-Anschlüsse und können so als Hub für den Schreibtisch dienen. Das Studio Display liefert bis zu 96 Watt Ladestrom, das XDR-Modell sogar bis zu 140 Watt - genug, um ein 16-Zoll MacBook Pro schnell zu laden. Ein Thunderbolt-5-Kabel liegt jeweils bei.
Warum nur 60 Hz beim Studio Display?
Apple belässt das reguläre Studio Display bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz - ein Punkt, der in der Fachpresse auf Kritik stößt. Bei einem Preis ab 1.699 Euro wirkt das im Vergleich zu vielen Konkurrenzmonitoren nicht mehr zeitgemäß. Die 120-Hz-Darstellung bleibt dem doppelt so teuren XDR-Modell vorbehalten.

Für typische Büroarbeit, Textverarbeitung und Webnutzung sind 60 Hz in der Praxis ausreichend. Wer jedoch regelmäßig scrollt, Animationen erstellt oder Wert auf ein besonders flüssiges Bild legt, wird den Unterschied zu 120 Hz bemerken. Hier muss jeder selbst abwägen, ob der Aufpreis zum XDR-Modell gerechtfertigt ist.
Was ist Nanotexturglas?
Nanotexturglas ist eine optionale Glasoberfläche, die Apple für beide Displays anbietet. Die Oberfläche wird auf Nanoebene geätzt, um Reflexionen und Blendeffekte zu minimieren, ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen. Das ist besonders nützlich in Arbeitsumgebungen mit schwierigen Lichtverhältnissen, etwa bei Fenstern hinter dem Arbeitsplatz.

Im Gegensatz zu herkömmlichen matten Beschichtungen soll Nanotexturglas die Schärfe und Farbgenauigkeit des Displays weitgehend erhalten. Die Option ist bei beiden Modellen gegen Aufpreis verfügbar. Wer in einem gut kontrollierten Lichtumfeld arbeitet, kann auf das Standardglas setzen und den Aufpreis sparen.
Zusammenfassung
  • Apple präsentiert zwei neue Monitore: Studio Display und Studio Display XDR
  • Beide Monitore setzen auf den schnellen Thunderbolt-5-Standard
  • Das Studio Display bietet 27 Zoll mit 5K-Auflösung und 600 Nits Helligkeit
  • Das Studio Display XDR nutzt Mini-LED mit über 2000 lokalen Dimmzonen
  • Das XDR-Modell bietet erstmals adaptive 120 Hertz Bildwiederholrate
  • Mit 27 Zoll ist das XDR kleiner als der 32-Zoll-Vorgänger Pro Display
  • Vorbestellungen starten am 4. März, Auslieferung beginnt am 11. März

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