Friendly Fire in Kuwait: US-Luftwaffe verliert gleich drei F-15E-Jets
Das US-Militär bestätigt den Verlust von drei F-15E-Kampfjets über Kuwait durch Friendly Fire. Die Luftabwehr hielt die Maschinen für Feinde und schoss sie ab. Alle sechs Besatzungsmitglieder überlebten den Vorfall dank ihrer Schleudersitze unverletzt.
Der Verlust der Jäger endete nicht tödlich. Alle sechs Besatzungsmitglieder - die F-15E ist mit einem Piloten und einem Waffensystemoffizier besetzt - retteten sich mit dem Schleudersitz. Rettungskräfte bargen die Soldaten, die sich laut CENTCOM in stabilem Zustand befinden. Die kuwaitische Regierung räumte den Vorfall ein und kooperiert bei der Aufklärung eng mit den amerikanischen Streitkräften.
Der materielle Schaden ist beträchtlich. Eine F-15E kostet etwa 88 Millionen Dollar (rund 74 Millionen Euro). Die bis 2017 produzierte Strike Eagle gilt als zuverlässiges Arbeitspferd der US-Luftwaffe, was den dreifachen Verlust durch eigenen Beschuss besonders hervorhebt.
Wie The Aviationist berichtet, könnten technische Einschränkungen zum Abschuss beigetragen haben. Die F-15E besitzt Warnsysteme für radargelenkte Bedrohungen, aber oft keine Sensoren für infrarotgelenkte Raketen. Kamen kurzreichweitige Luftabwehrsysteme mit Infrarotsuchköpfen zum Einsatz, erhielten die Crews womöglich keine Vorwarnung. Da sie sich über freundlichem Gebiet befanden, rechneten sie zudem nicht mit Beschuss vom Boden.
Friendly Fire bleibt trotz moderner Technik ein Risiko. Haltet ihr die aktuellen Erkennungssysteme für ausreichend oder muss technisch nachgebessert werden? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Friendly Fire: Drei F-15E in Kuwait verloren
Das United States Central Command (CENTCOM; das für den Nahen Osten verantwortliche Zentralkommando) bestätigte in einer offiziellen Mitteilung den Verlust von drei Kampfjets des Typs F-15E Strike Eagle. Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 1. März über Kuwait. Die Maschinen unterstützten die Operation Epic Fury, als die kuwaitische Luftabwehr sie irrtümlich als feindliche Ziele identifizierte und bekämpfte. Das Friendly Fire, also der irrtümliche Beschuss eigener oder verbündeter Streitkräfte, geschah während einer intensiven Gefechtslage, in der die Allianz iranische Flugzeuge und Raketen abwehrte.Der Verlust der Jäger endete nicht tödlich. Alle sechs Besatzungsmitglieder - die F-15E ist mit einem Piloten und einem Waffensystemoffizier besetzt - retteten sich mit dem Schleudersitz. Rettungskräfte bargen die Soldaten, die sich laut CENTCOM in stabilem Zustand befinden. Die kuwaitische Regierung räumte den Vorfall ein und kooperiert bei der Aufklärung eng mit den amerikanischen Streitkräften.
Der materielle Schaden ist beträchtlich. Eine F-15E kostet etwa 88 Millionen Dollar (rund 74 Millionen Euro). Die bis 2017 produzierte Strike Eagle gilt als zuverlässiges Arbeitspferd der US-Luftwaffe, was den dreifachen Verlust durch eigenen Beschuss besonders hervorhebt.
Wie The Aviationist berichtet, könnten technische Einschränkungen zum Abschuss beigetragen haben. Die F-15E besitzt Warnsysteme für radargelenkte Bedrohungen, aber oft keine Sensoren für infrarotgelenkte Raketen. Kamen kurzreichweitige Luftabwehrsysteme mit Infrarotsuchköpfen zum Einsatz, erhielten die Crews womöglich keine Vorwarnung. Da sie sich über freundlichem Gebiet befanden, rechneten sie zudem nicht mit Beschuss vom Boden.
Komplexer Luftraum
Die Situation im Luftraum der Region ist unübersichtlich. Neben den USA operieren Partnernationen wie Saudi-Arabien und Katar mit Varianten der F-15. Bei Angriffen mit Drohnen müssen Luftabwehrsysteme unter Zeitdruck zwischen Freund und Feind unterscheiden. Das Militär untersucht nun die Ursachen für das Versagen der Erkennung.Friendly Fire bleibt trotz moderner Technik ein Risiko. Haltet ihr die aktuellen Erkennungssysteme für ausreichend oder muss technisch nachgebessert werden? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Drei F-15E-Kampfjets durch Friendly Fire über Kuwait abgeschossen
- Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 1. März über Kuwait
- Kuwaitische Luftabwehr hielt die Maschinen irrtümlich für Feinde
- Alle sechs Besatzungsmitglieder retteten sich mit Schleudersitzen
- Die Operation Epic Fury richtete sich gegen iranische Bedrohungen
- Kuwait kooperiert bei der Aufklärung eng mit den US-Streitkräften
- Zeitdruck bei der Freund-Feind-Erkennung erschwert die Luftabwehr
Siehe auch:
- J-36: China testet erfolgreich dritten Prototyp des Stealth-Kampfjets
- Überarbeitete Version von Chinas Next-Gen-Kampfjet J-36 gesichtet
- Im Kampf gegen Ukraine-Drohnen schießt Russland eigenen Kampfjet ab
- Boeing F/A-XX: Erste Bilder zeigen den neuen Kampfjet für die US Navy
- Ukraine verliert ersten Mirage-2000-Kampfjet - aber nicht im Kampf
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Ler-Khun - Gestern 23:58 Uhr -
Samba Version 4.24.3 ist freigegeben
Ler-Khun - Gestern 23:57 Uhr -
Krita Version 5.3.2 & 6.0.2 veröffentlich
Ler-Khun - Gestern 23:56 Uhr -
Neues von Graphite dem All in One-Tool
Ler-Khun - Gestern 23:55 Uhr -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
Ler-Khun - Gestern 23:54 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen