Ende einer Ära: Firefox beendet Support von Windows 7 endgültig
Während Chrome und Edge längst ausgestiegen sind, hielt Mozilla die Unterstützung für Windows 7 bisher aufrecht. Im Februar 2026 fällt nun auch diese letzte Bastion. Ohne entsprechende Sicherheitsupdates wird die Nutzung der Altsysteme endgültig grob fahrlässig.
Stichtag ist das Ende des aktuellen Monats, also Februar 2026. Nach diesem Zeitpunkt erhalten diese Betriebssysteme keine Browser-Updates mehr, was das Surfen im Netz zu einem erheblichen Risiko macht. Das Betriebssystem selbst gilt bereits seit Jahren als unsicher.
Das Ende kommt nicht völlig überraschend, markiert aber einen harten Einschnitt. Während Konkurrenten wie Google Chrome und Microsoft Edge den Support für die betagten Windows-Versionen bereits vor langer Zeit eingestellt haben, hielt Mozilla die Fahne hoch. Microsoft hatte den erweiterten Support für Windows 7, bekannt als ESU-Programm, bereits im Januar 2023 endgültig eingestellt. Seitdem klaffen Sicherheitslücken im System, die nun auch der Browser nicht mehr kompensieren kann.
Wie das Magazin Neowin berichtet, hat Mozilla das offizielle Support-Dokument präzisiert und finalisiert. Während zuvor noch ein vages Datum im Raum stand, ist die Entscheidung inzwischen gefallen: Es wird keine weitere Verlängerung geben.
Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Aufrechterhaltung der Sicherheit auf Systemen, die vom Hersteller selbst nicht mehr gepflegt werden, zunehmend schwierig wird. Ohne Patches für den Kernel können Browser-Updates allein keine vollständige Sicherheit garantieren, da Angreifer tieferliegende Schwachstellen nutzen können.
Wer jetzt noch an der alten Software festhält, handelt ab März 2026 grob fahrlässig. Online-Banking oder das Eingeben sensibler Daten auf einem solchen System gleicht einem russischen Roulette. Für Betroffene gibt es nun im Grunde nur zwei sinnvolle Wege, wie sie weiter vorgehen können:
Das Festhalten an Windows 7 ohne Sicherheitsupdates ist jedenfalls keine Option mehr, dass muss man explizit ein weiteres Mal betonen. Wer jetzt nicht handelt, setzt seine Daten unnötigen Gefahren aus, da Kriminelle gezielt nach ungepatchten Systemen scannen.
Was denkt ihr über diesen Schritt? Habt ihr noch alte Rechner mit Windows 7 im Keller, die ihr nun endgültig umrüsten müsst, oder setzt ihr für alte Hardware längst auf Linux? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Gnadenfrist für Alt-Windows läuft ab
Für Anwender, die noch immer auf Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 setzen, schließt sich das letzte Tor zu einem zumindest halbwegs sicheren Internet. Mozilla wird die Unterstützung für Firefox 115 ESR (Extended Support Release) endgültig einstellen. Damit verliert die Plattform den letzten großen Browser, der noch regelmäßig mit Sicherheitsupdates versorgt wurde.Stichtag ist das Ende des aktuellen Monats, also Februar 2026. Nach diesem Zeitpunkt erhalten diese Betriebssysteme keine Browser-Updates mehr, was das Surfen im Netz zu einem erheblichen Risiko macht. Das Betriebssystem selbst gilt bereits seit Jahren als unsicher.
Das Ende kommt nicht völlig überraschend, markiert aber einen harten Einschnitt. Während Konkurrenten wie Google Chrome und Microsoft Edge den Support für die betagten Windows-Versionen bereits vor langer Zeit eingestellt haben, hielt Mozilla die Fahne hoch. Microsoft hatte den erweiterten Support für Windows 7, bekannt als ESU-Programm, bereits im Januar 2023 endgültig eingestellt. Seitdem klaffen Sicherheitslücken im System, die nun auch der Browser nicht mehr kompensieren kann.
Wie das Magazin Neowin berichtet, hat Mozilla das offizielle Support-Dokument präzisiert und finalisiert. Während zuvor noch ein vages Datum im Raum stand, ist die Entscheidung inzwischen gefallen: Es wird keine weitere Verlängerung geben.
Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Aufrechterhaltung der Sicherheit auf Systemen, die vom Hersteller selbst nicht mehr gepflegt werden, zunehmend schwierig wird. Ohne Patches für den Kernel können Browser-Updates allein keine vollständige Sicherheit garantieren, da Angreifer tieferliegende Schwachstellen nutzen können.
Zwei Jahre länger als geplant
Ursprünglich plante Mozilla, den Stecker für die alten Systeme bereits im September 2024 zu ziehen. Da jedoch noch eine signifikante Anzahl an Nutzern auf den alten Systemen unterwegs war, entschied sich die Organisation zu zwei Verlängerungen - zunächst bis 2025 und schließlich bis Februar 2026.Wer jetzt noch an der alten Software festhält, handelt ab März 2026 grob fahrlässig. Online-Banking oder das Eingeben sensibler Daten auf einem solchen System gleicht einem russischen Roulette. Für Betroffene gibt es nun im Grunde nur zwei sinnvolle Wege, wie sie weiter vorgehen können:
- Hardware-Upgrade und Windows 11: Wer über kompatible Hardware verfügt, sollte dringend auf eine neuere Windows-Version wechseln.
- Wechsel zu Linux: Sollte die Hardware für modernes Windows zu schwach sein, empfiehlt sich der Umstieg auf ein Linux-basiertes Betriebssystem.
Das Festhalten an Windows 7 ohne Sicherheitsupdates ist jedenfalls keine Option mehr, dass muss man explizit ein weiteres Mal betonen. Wer jetzt nicht handelt, setzt seine Daten unnötigen Gefahren aus, da Kriminelle gezielt nach ungepatchten Systemen scannen.
Was denkt ihr über diesen Schritt? Habt ihr noch alte Rechner mit Windows 7 im Keller, die ihr nun endgültig umrüsten müsst, oder setzt ihr für alte Hardware längst auf Linux? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Mozilla beendet Support für Firefox auf Windows 7, 8 und 8.1 im Februar 2026
- Letzter großer Browser stellt Sicherheitsupdates für veraltete Windows-Versionen ein
- Chrome und Edge haben Unterstützung für die Alt-Systeme bereits früher eingestellt
- Ohne Browser-Updates wird das Surfen im Internet zu einem erheblichen Risiko
- Mozilla verlängerte den Support zweimal aufgrund der noch hohen Nutzerzahlen
- Ab März 2026 wäre die weitere Nutzung der alten Betriebssysteme fahrlässig
- Empfohlene Alternativen sind Upgrade auf Windows 11 oder Wechsel zu Linux
Siehe auch:
- Nach massiver Kritik: Firefox erhält noch im Februar KI-Killswitch
- Es gibt kein Entrinnen: Auch Firefox soll "moderner KI-Browser" werden
- Firefox: Neues Maskottchen namens Kit soll für Sympathie sorgen
- Direkt im Browser integriert: Mozilla testet kostenlosen Firefox VPN
- Mozilla Firefox: Neue Schüttel-Funktion fasst auf iOS Artikel zusammen
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