Support-Aus: Endstation für Samsung Galaxy S21 - mit einer Ausnahme
Die Hardware der Galaxy-S21-Serie von Samsung ist noch immer leistungsfähig, doch der Software-Support endet nun endgültig. Samsung streicht die Sicherheitsupdates für die ehemaligen Flaggschiffe. Auch Nutzer des Galaxy S22 müssen sich umstellen.
So hat Samsung den regulären Software-Support für das Galaxy S21, S21+ und das S21 Ultra beendet. Damit verabschieden sich drei Smartphones in den Ruhestand, die ihr Debüt im Januar 2021 feierten. Reguläre Updates wird es ab sofort keine mehr geben. Die Geräte verbleiben damit auf dem Stand von Android 15 mit der Benutzeroberfläche One UI 7. Das letzte reguläre Sicherheitsupdate erhielten die Smartphones bereits im November 2025.
In Europa wurden die Geräte damals mit dem Exynos 2100 ausgeliefert, während in anderen Märkten der Snapdragon 888 zum Einsatz kam. Beide Chipsätze bieten auch heute noch eine solide Leistung. Dennoch sind die Geräte nun offiziell "End of Life" in Bezug auf den Software-Support. Zwar hat Samsung in der Vergangenheit bei extrem kritischen Sicherheitslücken bereits Updates an nicht länger unterstützte Geräte verteilt, eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.
Eine Ausnahme bildet das Galaxy S21 FE. Da dieses Modell erst Anfang 2022 erschien und ab Werk bereits mit Android 12 lief, fällt es in einen versetzten Support-Zyklus. Es wird bis 2027 quartalsweise mit Updates versorgt und überlebt seine "großen Brüder" der S21-Hauptserie in diesem Punkt um ein ganzes Jahr.
Wer aktuell noch ein S21 nutzt, sollte daher über ein Upgrade nachdenken oder das Gerät zumindest nicht mehr für sicherheitskritische Anwendungen verwenden. Auch für Besitzer der S22-Reihe tickt die Uhr. Neuere Modelle ab der Galaxy S24-Serie profitieren mittlerweile von sieben Jahren Support für Betriebssystem und Sicherheit, was die Nutzungsdauer in Zukunft nochmals deutlich verlängert.
Nutzt ihr noch ein Modell der Galaxy-S21- oder S22-Reihe im Alltag? Schreibt uns gerne in die Kommentare, ob ihr nun einen Wechsel plant oder das Gerät weiterhin verwendet.
Siehe auch:
Support-Ende für ehemalige Flaggschiffe
Während sich Samsung auf den Launch der Galaxy-S26-Serie vorbereitet, die aufgrund der aktuellen Speicherkrise deutlich teurer werden dürfte, gibt es für Besitzer älterer Flaggschiffe des koreanischen Herstellers schlechte Nachrichten. Denn für eine Generation endet der Support komplett, während für eine weitere S-Serie die Updatefrequenz deutlich abnimmt.So hat Samsung den regulären Software-Support für das Galaxy S21, S21+ und das S21 Ultra beendet. Damit verabschieden sich drei Smartphones in den Ruhestand, die ihr Debüt im Januar 2021 feierten. Reguläre Updates wird es ab sofort keine mehr geben. Die Geräte verbleiben damit auf dem Stand von Android 15 mit der Benutzeroberfläche One UI 7. Das letzte reguläre Sicherheitsupdate erhielten die Smartphones bereits im November 2025.
In Europa wurden die Geräte damals mit dem Exynos 2100 ausgeliefert, während in anderen Märkten der Snapdragon 888 zum Einsatz kam. Beide Chipsätze bieten auch heute noch eine solide Leistung. Dennoch sind die Geräte nun offiziell "End of Life" in Bezug auf den Software-Support. Zwar hat Samsung in der Vergangenheit bei extrem kritischen Sicherheitslücken bereits Updates an nicht länger unterstützte Geräte verteilt, eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.
Ausnahme bei einem Modell
Die aktualisierten Listen für Sicherheitsupdates von Samsung (via SamMobile) bestätigen das Support-Ende. Dort taucht die S21-Serie für den Februar 2026 nicht mehr auf. Das entspricht dem ursprünglich gegebenen Versprechen von vier Jahren Android-OS-Updates und fünf Jahren Sicherheitsupdates, welches jetzt vollständig erfüllt wurde. Die S21-Reihe war die erste, für die Samsung diesen verlängerten Support-Zeitraum garantierte.Eine Ausnahme bildet das Galaxy S21 FE. Da dieses Modell erst Anfang 2022 erschien und ab Werk bereits mit Android 12 lief, fällt es in einen versetzten Support-Zyklus. Es wird bis 2027 quartalsweise mit Updates versorgt und überlebt seine "großen Brüder" der S21-Hauptserie in diesem Punkt um ein ganzes Jahr.
Eingeschränkte Updates beim S22
Auch Nutzer der neueren Galaxy-S22-Reihe müssen sich umstellen. Denn Samsung hat das Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra von den monatlichen Updates auf einen vierteljährlichen Rhythmus herabgestuft. Das ist bei den Koreanern für gewöhnlich der erste Schritt in Richtung Support-Ende. Zwar erhalten die Modelle voraussichtlich noch One UI 8.5 als letztes Feature-Update, doch die Sicherheits-Patches werden jetzt seltener ausgespielt. Das bedeutet, dass bekannte Lücken bis zu drei Monate offenbleiben können, bevor ein Fix auf den Geräten landet.Hardware hui, Software pfui
Das Support-Ende verdeutlicht das Dilemma moderner IT-Hardware. Denn physisch sind Geräte wie das S21 Ultra mit ihren hochauflösenden Displays, ihren Kameras und SoCs noch lange nicht veraltet. Doch ohne aktuelle Sicherheitsarchitektur werden sie anfällig für Bedrohungen. Älteren Android-Versionen fehlen oft wichtige Schutzmechanismen gegen moderne Angriffsvektoren, die neuere OS-Versionen bieten. Insbesondere Banking-Apps und Firmensoftware mit strikten Compliance-Richtlinien könnten daher bald den Dienst auf diesen Geräten verweigern.Wer aktuell noch ein S21 nutzt, sollte daher über ein Upgrade nachdenken oder das Gerät zumindest nicht mehr für sicherheitskritische Anwendungen verwenden. Auch für Besitzer der S22-Reihe tickt die Uhr. Neuere Modelle ab der Galaxy S24-Serie profitieren mittlerweile von sieben Jahren Support für Betriebssystem und Sicherheit, was die Nutzungsdauer in Zukunft nochmals deutlich verlängert.
Nutzt ihr noch ein Modell der Galaxy-S21- oder S22-Reihe im Alltag? Schreibt uns gerne in die Kommentare, ob ihr nun einen Wechsel plant oder das Gerät weiterhin verwendet.
Zusammenfassung
- Samsung beendet den Software-Support für die Galaxy-S21-Serie
- Die 2021 eingeführten Smartphones verbleiben auf Android 15 mit One UI 7
- Nur bei kritischen Sicherheitslücken könnte Samsung Ausnahmen machen
- Galaxy S21 FE erhält als Ausnahmemodell noch bis 2027 quartalsweise Updates
- Die Galaxy S22-Serie wurde auch auf vierteljährliche Sicherheitsupdates herabgestuft
- Ältere Smartphones ohne Sicherheitsupdates mit Sicherheitslücken
- Neuere Galaxy-Modelle profitieren von bis zu sieben Jahren Support
Siehe auch:
- Preisexplosion dank Speicherkrise: Samsung Galaxy S26 wohl viel teurer
- Samsung Galaxy S26 auf Exynos-Basis: gute Performance in Geekbench
- Galaxy S26+ & S26 Ultra Leak: Neue Smartphones auf offiziellen Bildern
- Samsung Galaxy S26: Unpacked-Event für den 25. Februar geplant
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Thema:
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