Samsung Galaxy S26 auf Exynos-Basis:
gute Performance in Geekbench

Samsung hat mit dem Exynos 2600 wohl tatsächlich das Kunststück vollbracht, zumindest bezüglich Performance die Lücke zu Qual­comms Flaggschiff-Chips zu schließen. Für Käufer des Ende Februar erwarteten Galaxy S26 in Europa sind dies gute Nachrichten.
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Samsung Semiconductor

Exynos 2600 kann in ersten Tests gut mithalten

Samsung hat vor einigen Wochen bereits seinen neuen Exynos 2600 High-End-SoC angekündigt und es tauchten erste Benchmark-Ergebnisse auf. Jetzt sind erstmals Varianten des Samsung Galaxy S26 und Galaxy S26+ in der Datenbank von Geekbench aufgetaucht, die mit dem für Europa geplanten neuen Samsung-eigenen Prozessor ausgerüstet sind. Die Resultate sind durchaus vielversprechend.

Konkret handelt es sich wohl um die koreanischen Versionen der beiden kleineren neuen Top-Smartphones von Samsung, die jeweils die Modellnummern SM-S942N und SM-S947N tragen. Geekbench nennt für das S26 einen Single-Core-Score von maximal 3336 Punkten, während der höchste im Multi-Core-Test erreichte Wert bei 11369 Punkten liegt. Beim Galaxy S26+ sind es bisher maximal 3314 Punkte im Single- und höchstens 11450 Punkte im Multi-Core-Test.

Samsung Galaxy S26+Samsung Galaxy S26+Samsung Galaxy S26+Samsung Galaxy S26+

S26 mit Exynos schlägt teils S26 Ultra mit Qualcomm - noch

Im Vergleich mit den höchsten Werten für den im Galaxy S26 Ultra auch in Europa erwarteten Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, die Geekbench für andere Geräte wie das Vivo X300 Pro, das OnePlus 15 oder auch das Nubia Z80 Ultra nennt, können sich die Werte der Messungen mit den Vorserienmodellen der Exynos-basierten S26-Modelle durchaus sehen lassen, kommen die alternativen Flaggschiff-Smartphones doch jeweils auf maximal rund 3700 Punkte im Single-Core- und 11900 Punkte im Multi-Core-Test.

Samsung Galaxy S26 UltraSamsung Galaxy S26 UltraSamsung Galaxy S26 UltraSamsung Galaxy S26 Ultra

Im Schnitt liegt die Single-Core-Performance des Snapdragon 8 Elite Gen 5 somit gut 10 Prozent über der des Exynos-Chips, während der Abstand im Multi-Core-Test noch geringer ausfällt. Im Vergleich mit ersten Zahlen, die Geekbench für einen mutmaßlich mit dem Galaxy S26 Ultra in der Snapdragon-basierten Version für den US-Markt nennt, liegt der Exynos 2600 wohl sogar gleich auf. Die Benchmark-Datenbank sieht einen marginalen Vorsprung von unter fünf Prozent im Single-Core-Test für den Qualcomm-Prozessor, während der Exynos im Multi-Core-Test wiederum die Nase leicht vorn hat.

Letztlich dürfte es beim Galaxy S26 und Galaxy S26+ vor allem um die Frage gehen, ob die Umstellung auf eine Strukturbreite von nur noch zwei Nanometern bei Samsungs eigener Chipfertigung tatsächlich die erhofften Vorteile ein Sachen Effizienz mit sich bringt. Gerade in diesem Bereich schwächelten die Exynos-Plattformen früherer Galaxy-S-Generationen regelmäßig, was ihnen den Ruf einbrachte, vergleichsweise energiehungrig zu sein.

Für die Käufer der europäischen Versionen der neuen Topgeräte von Samsung hat dies natürlich vor allem Auswirkungen auf die Akkulaufzeit, zumal die Akkus des Galaxy S26 mit 4300 bzw. Galaxy S26+ mit 4600mAh im Vergleich zu den High-End-Smartphones anderer Hersteller relativ klein ausfallen.
Zusammenfassung
  • Samsung Galaxy S26 mit Exynos 2600 zeigt vielversprechende Benchmark-Werte
  • Exynos-Variante erreicht bis zu 3336 Punkte im Single-Core-Test
  • Im Multi-Core-Test wurden bis zu 11450 Punkte gemessen
  • Leistungsunterschied zu den Topmodellen anderer Hersteller mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 beträgt nur etwa 10 Prozent
  • Europäische S26-Modelle nutzen den in 2-Nanometer-Technik gefertigten Chip
  • Frühere Exynos-Generationen hatten Probleme mit hohem Energieverbrauch
  • S26-Modelle haben mit 4300 bzw. 4900 mAh relativ kleine Akkus

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