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Netflix: Nutzer profitieren von Warner-Übernahme - mit HBO-Inhalten
Das Netflix-Management versucht derzeit weiterhin, die Sorgen hinsichtlich der laufenden Übernahme des Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) zu zerstreuen. Nutzer würden hier letztlich mehr Inhalte für ihr Geld bekommen, hieß es.
Sarandos argumentierte, dass Netflix trotz der Übernahme weder im Streamingmarkt noch in der Film- und Fernsehproduktion ein Monopol erlangen würde. Zwar sei Netflix mit rund 302 Millionen Abonnenten (Stand Januar 2025) der größte Anbieter von Video-on-Demand-Abos, doch auch Warner verfüge mit etwa 128 Millionen Nutzern über eine beachtliche Reichweite. Allerdings würden sich diese Zahlen nicht einfach addieren, da rund 80 Prozent der Abonnenten des Warner-Angebots HBO Max auch über ein Netflix-Abo verfügen.
Durch den Zusammenschluss könnten diese Kunden daher mehr Inhalte aus einer Hand erhalten - und das zu günstigeren Konditionen, erklärte der Manager. Auf die Frage der demokratischen Senatorin Amy Klobuchar, wie Netflix nach der Fusion bezahlbare Preise garantieren wolle, verwies Sarandos auf den weiterhin intensiven Wettbewerb in der Branche. Preiserhöhungen seien in der Vergangenheit stets mit einem spürbaren Mehrwert verbunden gewesen.
Sarandos definierte den Nutzen für Verbraucher nicht nur über den monatlichen Preis, sondern auch über die Effizienz des Angebots. Interne Berechnungen zeigten demnach, dass Netflix-Abonnenten im Schnitt nur rund 35 Cent pro gestreamter Stunde zahlten - deutlich weniger als bei konkurrierenden Diensten wie Paramount+, wo es 90 Cent pro gestreamter Stunde seien.
Um Vorwürfe einer Marktkonzentration weiter zu relativieren, verwies Sarandos auf starke Wettbewerber wie Amazon, Apple, Google und insbesondere YouTube, das laut Nielsen inzwischen einen höheren TV-Sehanteil erreicht als jeder einzelne Streamingdienst. Selbst nach einer Fusion mit HBO Max käme Netflix laut Sarandos auf etwa 21 Prozent Marktanteil im SVOD-Segment.
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Keine Monopolstellung in Sicht
Der geplante Zusammenschluss von Netflix mit den Streaming- und Filmstudio-Geschäften von Warner Bros. Discovery (WBD) sorgt weiter für kontroverse Debatten. Kritiker befürchten vor allem steigende Abo-Preise und eine zu große Marktmacht des weltgrößten Streaminganbieters. Bei einer Anhörung im Justizausschuss des US-Senats versuchte Netflix-Co-Chef Ted Sarandos nun, diese Sorgen zu entkräften und stellte die Übernahme sogar als Vorteil für die Verbraucher dar, wie Ars Technica berichtet.Sarandos argumentierte, dass Netflix trotz der Übernahme weder im Streamingmarkt noch in der Film- und Fernsehproduktion ein Monopol erlangen würde. Zwar sei Netflix mit rund 302 Millionen Abonnenten (Stand Januar 2025) der größte Anbieter von Video-on-Demand-Abos, doch auch Warner verfüge mit etwa 128 Millionen Nutzern über eine beachtliche Reichweite. Allerdings würden sich diese Zahlen nicht einfach addieren, da rund 80 Prozent der Abonnenten des Warner-Angebots HBO Max auch über ein Netflix-Abo verfügen.
Durch den Zusammenschluss könnten diese Kunden daher mehr Inhalte aus einer Hand erhalten - und das zu günstigeren Konditionen, erklärte der Manager. Auf die Frage der demokratischen Senatorin Amy Klobuchar, wie Netflix nach der Fusion bezahlbare Preise garantieren wolle, verwies Sarandos auf den weiterhin intensiven Wettbewerb in der Branche. Preiserhöhungen seien in der Vergangenheit stets mit einem spürbaren Mehrwert verbunden gewesen.
Wer nicht will ...
Zudem betonte Sarandos die niedrige Wechselhürde für Kunden: Netflix-Abos ließen sich jederzeit mit einem Klick kündigen. Wer den Preis als zu hoch empfinde, könne problemlos aussteigen. Eine monopolartige Preissetzung sei daher kaum durchsetzbar. Außerdem arbeitet Netflix nach eigenen Angaben mit dem US-Justizministerium an möglichen Schutzmechanismen gegen übermäßige Preissteigerungen.Sarandos definierte den Nutzen für Verbraucher nicht nur über den monatlichen Preis, sondern auch über die Effizienz des Angebots. Interne Berechnungen zeigten demnach, dass Netflix-Abonnenten im Schnitt nur rund 35 Cent pro gestreamter Stunde zahlten - deutlich weniger als bei konkurrierenden Diensten wie Paramount+, wo es 90 Cent pro gestreamter Stunde seien.
Um Vorwürfe einer Marktkonzentration weiter zu relativieren, verwies Sarandos auf starke Wettbewerber wie Amazon, Apple, Google und insbesondere YouTube, das laut Nielsen inzwischen einen höheren TV-Sehanteil erreicht als jeder einzelne Streamingdienst. Selbst nach einer Fusion mit HBO Max käme Netflix laut Sarandos auf etwa 21 Prozent Marktanteil im SVOD-Segment.
Zusammenfassung
- Netflix versucht Sorgen bezüglich der Warner Bros. Discovery-Übernahme zu zerstreuen
- Co-Chef Ted Sarandos stellt die Übernahme als Vorteil für Verbraucher dar
- Trotz 302 Millionen Abonnenten würde Netflix kein Monopol erlangen
- 80 Prozent der HBO-Max-Nutzer verfügen bereits über ein Netflix-Abo
- Netflix verspricht günstigere Konditionen bei mehr Inhalten aus einer Hand
- Laut Netflix zahlen Kunden nur 35 Cent pro gestreamter Stunde
- Selbst nach der Fusion käme Netflix auf nur 21 Prozent Marktanteil
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