Netflix will jetzt auch auf kurze Hochformat-Videos setzen
Auch Netflix springt jetzt auf den Trend hin zu Kurzvideos im Hochformat auf. Mit solchen Inhalten und anderen Neuerungen will man zukünftig nicht nur mit anderen Streamingdiensten, sondern auch mit YouTube, TikTok und Instagram konkurrieren.
Der Neustart der App ist für das Jahr 2026 geplant. Co-CEO Greg Peters beschrieb das Projekt als langfristige Grundlage für das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren. Die neue App solle bewusst Raum für Experimente lassen, um Funktionen schrittweise testen, anpassen und weiterentwickeln zu können. Im Mittelpunkt steht dabei eine stärkere Einbindung vertikaler Video-Feeds, mit denen Netflix bereits seit dem vergangenen Jahr Erfahrungen sammelt.
Diese Feeds zeigen kurze Ausschnitte aus Serien und Filmen und erinnern in ihrer Bedienung an TikTok oder Instagram Reels. Künftig könnten dort auch Clips aus neuen Formaten erscheinen. Peters deutete an, dass insbesondere Video-Podcasts eine wichtige Rolle spielen sollen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und die Verweildauer in der App zu erhöhen.
Parallel dazu steigt Netflix verstärkt in den Markt für Video-Podcasts ein, der bislang vor allem von YouTube dominiert wird. In dieser Woche startete der Dienst seine ersten eigenen Video-Podcast-Produktionen mit in den USA prominenten Moderatoren wie Pete Davidson oder Michael Irvin. Zusätzlich arbeitet Netflix mit etablierten Anbietern zusammen, um bekannte Podcast-Inhalte auf die Plattform zu bringen, darunter Kooperationen mit Spotify und iHeartMedia.
Co-CEO Ted Sarandos ordnete die Strategie in einen größeren Kontext ein: Streaminganbieter konkurrierten demnach heute nicht mehr nur miteinander, sondern mit der gesamten Unterhaltungsbranche. Die Grenzen zwischen Fernsehen, Kino, Streaming und Social Media verschwimmen zunehmend. Auch Netflix selbst öffnet sich hybriden Modellen, etwa durch veränderte Kinostarts.
Finanziell bleibt der Konzern auf Wachstumskurs: 2025 erzielte Netflix einen Umsatz von 45,2 Milliarden Dollar, die Werbeeinnahmen stiegen auf über 1,5 Milliarden Dollar. Zudem überschritt die Zahl der zahlenden Abonnements im vierten Quartal erstmals die Marke von 325 Millionen.
Siehe auch:
Social Media-Anleihen sollen Kunden locken
Für das Unternehmen ist es äußerst verlockend zu sehen, welche Reichweiten die genannten Social Media-Plattformen mit den fraglichen Clips erreichen. Auf der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des vierten Quartals kündigte das Unternehmen daher nun eine umfassende Überarbeitung seiner mobilen App an sowie den Ausbau von Kurzvideo-Formaten.Der Neustart der App ist für das Jahr 2026 geplant. Co-CEO Greg Peters beschrieb das Projekt als langfristige Grundlage für das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren. Die neue App solle bewusst Raum für Experimente lassen, um Funktionen schrittweise testen, anpassen und weiterentwickeln zu können. Im Mittelpunkt steht dabei eine stärkere Einbindung vertikaler Video-Feeds, mit denen Netflix bereits seit dem vergangenen Jahr Erfahrungen sammelt.
Diese Feeds zeigen kurze Ausschnitte aus Serien und Filmen und erinnern in ihrer Bedienung an TikTok oder Instagram Reels. Künftig könnten dort auch Clips aus neuen Formaten erscheinen. Peters deutete an, dass insbesondere Video-Podcasts eine wichtige Rolle spielen sollen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und die Verweildauer in der App zu erhöhen.
Parallel dazu steigt Netflix verstärkt in den Markt für Video-Podcasts ein, der bislang vor allem von YouTube dominiert wird. In dieser Woche startete der Dienst seine ersten eigenen Video-Podcast-Produktionen mit in den USA prominenten Moderatoren wie Pete Davidson oder Michael Irvin. Zusätzlich arbeitet Netflix mit etablierten Anbietern zusammen, um bekannte Podcast-Inhalte auf die Plattform zu bringen, darunter Kooperationen mit Spotify und iHeartMedia.
Netflix wächst weiter
Mit diesen Schritten verfolgt Netflix das Ziel, die tägliche Nutzung und die Auffindbarkeit von Inhalten stärker an soziale Netzwerke anzulehnen. Gleichzeitig betont das Unternehmen, keine Kopie von TikTok werden zu wollen. Technikchefin Elizabeth Stone erklärte auf einer Konferenz, man setze auf mobile Funktionen, um die Entdeckung von Unterhaltungsinhalten zu verbessern, nicht um klassische Social-Media-Modelle nachzuahmen.Co-CEO Ted Sarandos ordnete die Strategie in einen größeren Kontext ein: Streaminganbieter konkurrierten demnach heute nicht mehr nur miteinander, sondern mit der gesamten Unterhaltungsbranche. Die Grenzen zwischen Fernsehen, Kino, Streaming und Social Media verschwimmen zunehmend. Auch Netflix selbst öffnet sich hybriden Modellen, etwa durch veränderte Kinostarts.
Finanziell bleibt der Konzern auf Wachstumskurs: 2025 erzielte Netflix einen Umsatz von 45,2 Milliarden Dollar, die Werbeeinnahmen stiegen auf über 1,5 Milliarden Dollar. Zudem überschritt die Zahl der zahlenden Abonnements im vierten Quartal erstmals die Marke von 325 Millionen.
Zusammenfassung
- Netflix plant für 2026 eine umfassende Überarbeitung seiner mobilen App
- Vertikale Video-Feeds im Hochformat sollen eine zentrale Rolle spielen
- Der Streamingdienst möchte mit YouTube, TikTok und Instagram konkurrieren
- Video-Podcasts werden ein wichtiger Teil der neuen Inhalte-Strategie
- Kooperationen mit Spotify und iHeartMedia sollen Podcast-Inhalte einbinden
- Netflix erreichte 2025 einen Umsatz von 45,2 Milliarden US-Dollar
- Die Zahl der zahlenden Abonnements überschritt 325 Millionen
Siehe auch:
Netflixs Aktienkurs
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