Microsoft gibt neues Security-Tool für den Schutz von Daten frei
Microsoft erweitert sein Angebot im Bereich Datensicherheit und macht ein neues Werkzeug innerhalb der Purview-Plattform allgemein verfügbar. Dieses wurde zuvor bereits längere Zeit im Rahmen eines Preview-Tests erprobt.
Cybersicherheit gilt für viele Organisationen als zentrale Säule der IT-Strategie. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass der Schutz technischer Systeme allein nicht ausreicht. Ebenso entscheidend ist eine klare und durchsetzungsfähige Daten-Governance, um sensible Informationen vor Missbrauch oder unbefugtem Zugriff zu schützen. Genau an dieser Stelle setzt das neue Purview-Modul an, das Microsoft nun nach einer längeren Testphase aus dem öffentlichen Preview-Status herausführt.
Purview Data Investigations richtet sich vor allem an IT-Administratoren sowie Sicherheits- und Compliance-Teams. Das Tool ermöglicht es, große Datenmengen gezielt zu durchsuchen, verdächtige Inhalte zu identifizieren und Vorfälle im Zusammenhang mit Datenlecks oder internen Regelverstößen zu untersuchen. Dabei greift Microsoft auf eine Vielzahl KI-gestützter Technologien zurück, darunter eine semantische und vektorbasierte Suche, kontextbezogene Analysen sowie die automatische Inhalte-Klassifizierung.
Technisch ist Purview Data Investigations eng mit anderen Microsoft-Diensten verzahnt. Dazu zählen unter anderem Microsoft Defender XDR, Microsoft Sentinel sowie weitere Module aus der Purview-Familie wie Insider Risk Management und Data Security Posture Management. Ergänzend stellt Microsoft Kostenrechner und ein Nutzungs-Dashboard bereit, um Unternehmen eine bessere Kontrolle über den Ressourceneinsatz zu ermöglichen.
Microsoft betont, dass das Werkzeug nicht nur reaktiv eingesetzt werden soll. Durch kontinuierliche Analysen könne es auch helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen einzuleiten. Purview Data Investigations steht ab sofort allgemein zur Verfügung.
Siehe auch:
Tool ist auch präventiv einsetzbar
Mit "Purview Data Investigations" stellt der US-Konzern eine Lösung vor, die Unternehmen dabei unterstützen soll, sicherheitsrelevante Vorfälle rund um Daten schneller und umfassender zu analysieren und Risiken im Idealfall schon im Vorfeld zu erkennen.Cybersicherheit gilt für viele Organisationen als zentrale Säule der IT-Strategie. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass der Schutz technischer Systeme allein nicht ausreicht. Ebenso entscheidend ist eine klare und durchsetzungsfähige Daten-Governance, um sensible Informationen vor Missbrauch oder unbefugtem Zugriff zu schützen. Genau an dieser Stelle setzt das neue Purview-Modul an, das Microsoft nun nach einer längeren Testphase aus dem öffentlichen Preview-Status herausführt.
Purview Data Investigations richtet sich vor allem an IT-Administratoren sowie Sicherheits- und Compliance-Teams. Das Tool ermöglicht es, große Datenmengen gezielt zu durchsuchen, verdächtige Inhalte zu identifizieren und Vorfälle im Zusammenhang mit Datenlecks oder internen Regelverstößen zu untersuchen. Dabei greift Microsoft auf eine Vielzahl KI-gestützter Technologien zurück, darunter eine semantische und vektorbasierte Suche, kontextbezogene Analysen sowie die automatische Inhalte-Klassifizierung.
Gute Erfahrungen im Test
Während der Testphase nutzten Unternehmen die Lösung unter anderem, um SharePoint-Dateien in großem Umfang auf offen zugängliche Zugangsdaten zu prüfen, die Auswirkungen von Datenabflüssen besser einzuschätzen oder auffällige Kommunikationsmuster im Zusammenhang mit Betrugsversuchen aufzudecken. Auch die Nachverfolgung von Zugriffen auf sensible Dokumente oder das Erkennen unangemessener Inhalte in internen Kommunikationskanälen gehörten zu den Anwendungsfällen. Nach Angaben Microsofts konnten Untersuchungen, die früher Wochen dauerten oder gar nicht realisierbar waren, dabei innerhalb weniger Stunden abgeschlossen werden.Technisch ist Purview Data Investigations eng mit anderen Microsoft-Diensten verzahnt. Dazu zählen unter anderem Microsoft Defender XDR, Microsoft Sentinel sowie weitere Module aus der Purview-Familie wie Insider Risk Management und Data Security Posture Management. Ergänzend stellt Microsoft Kostenrechner und ein Nutzungs-Dashboard bereit, um Unternehmen eine bessere Kontrolle über den Ressourceneinsatz zu ermöglichen.
Microsoft betont, dass das Werkzeug nicht nur reaktiv eingesetzt werden soll. Durch kontinuierliche Analysen könne es auch helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen einzuleiten. Purview Data Investigations steht ab sofort allgemein zur Verfügung.
Zusammenfassung
- Microsoft veröffentlicht 'Purview Data Investigations' nach längerer Testphase
- Neues Tool unterstützt Unternehmen bei der Analyse von Datensicherheitsvorfällen
- KI-gestützte Technologien wie semantische Suche und Inhaltsklassifizierung integriert
- Enge Verzahnung mit anderen Microsoft-Diensten wie Defender XDR und Sentinel
- Ermöglicht das Durchsuchen großer Datenmengen und Identifizieren verdächtiger Inhalte
- Verkürzt Untersuchungszeiten von Wochen auf wenige Stunden
- Dient nicht nur reaktiv, sondern hilft auch präventiv bei der Risikominimierung
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