Wolf im Schafspelz: Südkorea baut Zivil-Jets zu Radar-Killern um
Unscheinbare Business-Jets verwandeln sich in Südkorea bald in mächtige Waffen für die elektronische Kriegsführung. Statt VIPs zu transportieren, werden die Maschinen massiv modifiziert, um feindliche Radaranlagen aufzuspüren und zu attackieren.
Die neuen Maschinen basieren auf modifizierten Business-Jets, die mit umfangreicher Sensorik und Störsendern ausgestattet werden. Anders als bisherige Aufklärungsflugzeuge, die primär passiv Daten sammelten, sind diese Modelle für den aktiven elektronischen Angriff konzipiert. Sie sollen als sogenannte "Jammer" fungieren, um gegnerische Radaranlagen zu blenden und so eigenen Kampfjets den sicheren Durchflug durch stark verteidigten Luftraum zu ermöglichen.
So könnten die neuen Flugzeuge der E-Warfare-Flotte aussehen
Die offizielle Bestätigung für den Start der Entwicklungsphase lieferte die Defense Acquisition Program Administration (DAPA). In einer aktuellen Mitteilung wird erklärt, dass das Auftaktreffen für die Entwicklung bereits abgehalten wurde und das Projekt nun offiziell beginnt. Der Wille Südkoreas ist es dabei, Schlüsseltechnologien im eigenen Land zu entwickeln und die Abhängigkeit von internationalen Rüstungspartnern sukzessive zu reduzieren.
Das Projekt umfasst ein geschätztes Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (etwa 1,1 Milliarden Euro) und soll in den kommenden Jahren abgeschlossen werden.
Die Kernaufgaben der neuen Flugzeuge umfassen:
Durch die Kombination dieser Fähigkeiten entsteht ein umfassendes Lagebild, das in Echtzeit an andere Einheiten weitergegeben werden kann. Die Vernetzung mit bodengestützten Systemen und anderen Luftfahrzeugen steht dabei im Fokus der Entwicklung.
Was denkt ihr über diesen Schritt zur Stärkung der elektronischen Kampfführung? Wir freuen uns auf eure sachlichen Einschätzungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Modifizierte Business-Jets werden Radar-Jammer
Südkorea treibt die Modernisierung seiner Streitkräfte voran und beginnt mit der Produktion spezialisierter Flugzeuge für die elektronische Kampfführung. Das Ziel der Initiative ist der Aufbau einer Flotte, die in der Lage ist, feindliche Luftabwehrsysteme und Kommunikationsnetzwerke zu stören und gleichzeitig elektronische Aufklärung zu betreiben.Die neuen Maschinen basieren auf modifizierten Business-Jets, die mit umfangreicher Sensorik und Störsendern ausgestattet werden. Anders als bisherige Aufklärungsflugzeuge, die primär passiv Daten sammelten, sind diese Modelle für den aktiven elektronischen Angriff konzipiert. Sie sollen als sogenannte "Jammer" fungieren, um gegnerische Radaranlagen zu blenden und so eigenen Kampfjets den sicheren Durchflug durch stark verteidigten Luftraum zu ermöglichen.
So könnten die neuen Flugzeuge der E-Warfare-Flotte aussehen
Die offizielle Bestätigung für den Start der Entwicklungsphase lieferte die Defense Acquisition Program Administration (DAPA). In einer aktuellen Mitteilung wird erklärt, dass das Auftaktreffen für die Entwicklung bereits abgehalten wurde und das Projekt nun offiziell beginnt. Der Wille Südkoreas ist es dabei, Schlüsseltechnologien im eigenen Land zu entwickeln und die Abhängigkeit von internationalen Rüstungspartnern sukzessive zu reduzieren.
Das Projekt umfasst ein geschätztes Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (etwa 1,1 Milliarden Euro) und soll in den kommenden Jahren abgeschlossen werden.
Technische Spezifikationen im Detail
Die technische Ausstattung der neuen Flotte ist auf maximale Vielseitigkeit ausgelegt. Neben leistungsstarken Störsendern, die auf verschiedenen Frequenzbändern arbeiten, verfügen die Jets über Systeme zur präzisen Ortung und Analyse elektromagnetischer Emissionen.Die Kernaufgaben der neuen Flugzeuge umfassen:
- Electronic Attack (EA): Aktives Stören und Täuschen von gegnerischen Radar- und Funksystemen.
- Electronic Support (ES): Erfassung, Identifizierung und Lokalisierung von Bedrohungen durch passive Sensoren.
Durch die Kombination dieser Fähigkeiten entsteht ein umfassendes Lagebild, das in Echtzeit an andere Einheiten weitergegeben werden kann. Die Vernetzung mit bodengestützten Systemen und anderen Luftfahrzeugen steht dabei im Fokus der Entwicklung.
Was denkt ihr über diesen Schritt zur Stärkung der elektronischen Kampfführung? Wir freuen uns auf eure sachlichen Einschätzungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Südkorea beginnt Produktion spezialisierter Flugzeuge für e-Kampfführung
- Modifizierte Business-Jets werden mit Sensoren und Störsendern ausgerüstet
- Aktiver elektronischer Angriff soll gegnerische Radaranlagen blenden
- Entwicklung wichtiger Schlüsseltechnologien erfolgt im eigenen Land
- Investitionsvolumen beträgt rund 1,5 Milliarden US-Dollar
- Flugzeuge kombinieren Störung und Analyse elektromagnetischer Signale
- Projekt soll heimische Verteidigungsindustrie nachhaltig stärken
Siehe auch:
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