Nächste Kindle-Funktion verschwindet:
Word streicht 'An Kindle senden'
Microsoft Word verliert die direkte Anbindung an das Amazon-Ökosystem und zwingt Nutzer künftig wieder zu Umwegen. War die Funktion "An Kindle senden" am Ende doch zu nischig oder trifft euch der Wegfall dieses Features hart?
Zur Verfügung standen bisher zwei Übertragungsmodi. Word-Dokumente konnten entweder als festes Dokument mit unveränderter Formatierung gesendet werden oder in ein anpassbares Kindle-Format umgewandelt werden. Letzteres erlaubte unter anderem die Änderung der Schriftgröße und eignete sich vor allem für textlastige Inhalte.
Besonders Nutzer des Kindle Scribe sind von der Änderung betroffen. Amazon hatte die Integration damit beworben, dass handschriftliche Notizen direkt in übertragenen Word-Dokumenten möglich seien und sich diese wieder in Word einbinden ließen. Mit dem Wegfall der Funktion entfällt dieser direkte Arbeitsablauf. Angaben zur Nutzungshäufigkeit machten die Unternehmen nicht.
Technisch basierte die Integration auf einer automatischen Konvertierung von Word-Dateien. Amazon hatte sein Angebot in den vergangenen Jahren vom proprietären MOBI-Format auf EPUB umgestellt. DOCX-Dateien wurden im Hintergrund in ein kompatibles Format umgewandelt. Mit der Abschaltung entfällt diese automatische Umwandlung, sodass Nutzer sich künftig selbst um den passenden Übertragungsweg kümmern müssen.
Für neue Übertragungen stehen weiterhin manuelle Optionen zur Verfügung. Der Webdienst von Amazon bleibt bestehen, über den Dateien im Browser hochgeladen werden können. Zudem können Dokumente weiterhin per E-Mail an die persönliche Kindle-Adresse gesendet werden.
Habt ihr die direkte Word-Integration regelmäßig genutzt oder greift ihr ohnehin lieber auf andere Wege zurück? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen dazu gerne unten in die Kommentare!
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Siehe auch:
Rückzug einer gar nicht so alten Funktion
Amazon und Microsoft hatten 2023 eine Kooperation gestartet, um Word-Dokumente direkt an Kindle-Geräte zu senden. Die native Integration ermöglichte es Nutzern, Dateien aus der Word-App mit wenigen Klicks auf einen E-Reader zu übertragen. Vor allem für das Lesen und Überarbeiten längerer Texte auf E-Ink-Displays bot die Funktion einen praktischen Zusatznutzen.Zur Verfügung standen bisher zwei Übertragungsmodi. Word-Dokumente konnten entweder als festes Dokument mit unveränderter Formatierung gesendet werden oder in ein anpassbares Kindle-Format umgewandelt werden. Letzteres erlaubte unter anderem die Änderung der Schriftgröße und eignete sich vor allem für textlastige Inhalte.
Hintergründe zur Hardware und Dateiformaten
Die Funktion wird nun jedoch eingestellt. Wie Microsoft in einem aktualisierten Support-Dokument mitteilt, wird "An Kindle senden" (Send to Kindle) zum 9. Februar 2026 ersatzlos gestrichen. Betroffen sind die Desktop-Versionen von Word unter Windows und macOS sowie die Web-Version. Danach ist der direkte Zugriff auf den Amazon-Dienst aus der Textverarbeitung nicht mehr möglich.Besonders Nutzer des Kindle Scribe sind von der Änderung betroffen. Amazon hatte die Integration damit beworben, dass handschriftliche Notizen direkt in übertragenen Word-Dokumenten möglich seien und sich diese wieder in Word einbinden ließen. Mit dem Wegfall der Funktion entfällt dieser direkte Arbeitsablauf. Angaben zur Nutzungshäufigkeit machten die Unternehmen nicht.
Technisch basierte die Integration auf einer automatischen Konvertierung von Word-Dateien. Amazon hatte sein Angebot in den vergangenen Jahren vom proprietären MOBI-Format auf EPUB umgestellt. DOCX-Dateien wurden im Hintergrund in ein kompatibles Format umgewandelt. Mit der Abschaltung entfällt diese automatische Umwandlung, sodass Nutzer sich künftig selbst um den passenden Übertragungsweg kümmern müssen.
Status bestehender Daten und Alternativen
Bereits übertragene Dokumente bleiben erhalten. Alle Dateien, die bis zum 9. Februar 2026 an Kindle-Geräte gesendet wurden, verbleiben in der Kindle-Bibliothek und sind weiterhin auf den E-Readern und in den Apps verfügbar. Auch vorhandene Notizen bleiben bestehen.Für neue Übertragungen stehen weiterhin manuelle Optionen zur Verfügung. Der Webdienst von Amazon bleibt bestehen, über den Dateien im Browser hochgeladen werden können. Zudem können Dokumente weiterhin per E-Mail an die persönliche Kindle-Adresse gesendet werden.
Habt ihr die direkte Word-Integration regelmäßig genutzt oder greift ihr ohnehin lieber auf andere Wege zurück? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen dazu gerne unten in die Kommentare!
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Siehe auch:
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