Ryzen 7 9850X3D: Brandneuer Benchmark enthüllt wahres Potenzial
Ein frischer PassMark-Leak zum Ryzen 7 9850X3D deutet nach ersten enttäuschenden Benchmarks auf eine solide Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgänger hin. Das gilt sowohl für den Single- als auch den Multi-Thread-Test.
Der Ryzen 7 9850X3D erreicht laut dem Eintrag in der Datenbank einen CPU-Mark-Score von 41.840 Punkten im Multi-Thread-Test. Damit liegt der Chip etwa fünf Prozent vor seinem kleineren Bruder, dem Ryzen 7 9800X3D (39.963 Punkte). Noch deutlicher wird der Unterschied im Vergleich zur populären Zen-4-Basis. Gegenüber dem Ryzen 7 7800X3D beträgt der Vorsprung sogar rund 20 Prozent.
Das Ergebnis gibt auch Aufschluss über die Single-Thread-Leistung. Hier kommt der Ryzen 7 9850X3D auf 4632 Punkte, was ebenfalls einer Verbesserung von knapp fünf Prozent gegenüber dem 9800X3D entspricht. Da sowohl der Single- als auch der Multi-Thread-Wert aber auf einem einzigen Testergebnis basieren, sind die Zahlen bisher nicht allzu robust. Allerdings liegen sie im Bereich dessen, was bei der um 400 MHz erhöhten Taktrate des 9850X3D auf 5,6 GHz (Boost) zu erwarten wäre. Die TDP bleibt dabei unverändert bei 120 Watt.
AMD Ryzen 7 9850X3D im PassMark-Vergleich
Single-Thread-Wert des 9850X3D im Vergleich
Wer noch auf der langlebigen AM4-Plattform unterwegs ist, etwa mit einem Ryzen 7 5800X3D, könnte durch den Wechsel auf AM5 und den 9850X3D einen massiven Leistungssprung von über 40 Prozent erleben. Auch für Nutzer der ersten AM5-Generation (7800X3D) bietet die neue CPU laut der jetzigen PassMark-Zahlen einen Mehrwert. Natürlich hängt es in jedem Fall vom Preis ab, den AMD für seine neue X3D-CPU verlangt, ob sich das Upgrade wirklich lohnt.
Die offizielle Vorstellung des Ryzen 7 9850X3D wird zur CES im Januar 2026 erwartet. Gerüchten zufolge könnte AMD dort auch den Ryzen 9 9950X3D2 präsentieren. Der soll als erste Mainstream-Desktop-CPU des Herstellers über zwei CCDs verfügen, die beide mit 3D V-Cache bestückt sind und insgesamt 192 MB L3-Cache bieten.
Plant ihr ein Upgrade auf die kommende Zen-5-Refresh-Generation oder reicht euch die Leistung eurer aktuellen CPU noch aus? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
9850X3D rehabilitiert sich
Nachdem AMD mit dem Ryzen 7 9850X3D erst kürzlich seinen kommenden Gaming-Prozessor auf der eigenen Webseite geleakt hatte, waren im Verlauf der vergangenen Woche allererste Benchmark-Ergebnisse zur CPU mit 3D V-Cache aufgetaucht. Die lieferten zunächst jedoch recht enttäuschende Werte und verpassten den Erwartungen an den Prozessor einen kleinen Dämpfer. Jetzt liegt jedoch ein erstes PassMark-Ergebnis vor, das deutlich vielversprechender aussieht und das Bild korrigiert.Der Ryzen 7 9850X3D erreicht laut dem Eintrag in der Datenbank einen CPU-Mark-Score von 41.840 Punkten im Multi-Thread-Test. Damit liegt der Chip etwa fünf Prozent vor seinem kleineren Bruder, dem Ryzen 7 9800X3D (39.963 Punkte). Noch deutlicher wird der Unterschied im Vergleich zur populären Zen-4-Basis. Gegenüber dem Ryzen 7 7800X3D beträgt der Vorsprung sogar rund 20 Prozent.
Das Ergebnis gibt auch Aufschluss über die Single-Thread-Leistung. Hier kommt der Ryzen 7 9850X3D auf 4632 Punkte, was ebenfalls einer Verbesserung von knapp fünf Prozent gegenüber dem 9800X3D entspricht. Da sowohl der Single- als auch der Multi-Thread-Wert aber auf einem einzigen Testergebnis basieren, sind die Zahlen bisher nicht allzu robust. Allerdings liegen sie im Bereich dessen, was bei der um 400 MHz erhöhten Taktrate des 9850X3D auf 5,6 GHz (Boost) zu erwarten wäre. Die TDP bleibt dabei unverändert bei 120 Watt.
AMD Ryzen 7 9850X3D im PassMark-Vergleich
Single-Thread-Wert des 9850X3D im Vergleich
Lohnt sich das Upgrade für Bestandsnutzer?
Nutzern, die bereits einen Ryzen 7 9800X3D im System haben, dürfte der Leistungszuwachs von fünf Prozent kaum ein besonders großes Argument für einen Neukauf liefern. Der praktische Nutzen in Spielen, die oft durch die Grafikkarte limitiert werden, wäre wohl kaum spürbar. Anders sieht die Situation für Besitzer älterer Systeme aus, die ein größeres Upgrade planen.Wer noch auf der langlebigen AM4-Plattform unterwegs ist, etwa mit einem Ryzen 7 5800X3D, könnte durch den Wechsel auf AM5 und den 9850X3D einen massiven Leistungssprung von über 40 Prozent erleben. Auch für Nutzer der ersten AM5-Generation (7800X3D) bietet die neue CPU laut der jetzigen PassMark-Zahlen einen Mehrwert. Natürlich hängt es in jedem Fall vom Preis ab, den AMD für seine neue X3D-CPU verlangt, ob sich das Upgrade wirklich lohnt.
Die offizielle Vorstellung des Ryzen 7 9850X3D wird zur CES im Januar 2026 erwartet. Gerüchten zufolge könnte AMD dort auch den Ryzen 9 9950X3D2 präsentieren. Der soll als erste Mainstream-Desktop-CPU des Herstellers über zwei CCDs verfügen, die beide mit 3D V-Cache bestückt sind und insgesamt 192 MB L3-Cache bieten.
Plant ihr ein Upgrade auf die kommende Zen-5-Refresh-Generation oder reicht euch die Leistung eurer aktuellen CPU noch aus? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- PassMark-Leak des Ryzen 7 9850X3D zeigt 5% Leistungszuwachs zum 9800X3D
- Mit 41.840 Punkten im Multi-Thread übertrifft er den 7800X3D um ca. 20%
- Single-Thread-Leistung verbessert sich auf 4632 Punkte ebenfalls leicht
- Upgrade lohnt sich kaum für 9800X3D-Besitzer, aber deutlich für AM4-Nutzer
- Offizielle Vorstellung der CPU wird zur CES im Januar 2026 erwartet
- Möglicherweise zeigt AMD auch den Ryzen 9 9950X3D2 mit doppeltem 3D V-Cache
Siehe auch:
- Ryzen 7 9850X3D: Enttäuschende erste Benchmarks der Gaming-CPU
- Neues Gaming-Monster: AMD bestätigt Ryzen 7 9850X3D offiziell
- Ryzen 9 9950X3D2: AMD soll Monster-CPU mit Dual-X3D-Cache planen
- AMD verspricht Gaming-Rekord: 1000 FPS mit Ryzen 9000X3D-CPUs
- Ryzen-Aus: AMD trägt letzte X3D-Gaming-CPU für AM4-Sockel zu Grabe
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