iPhone 17: Die hauseigenen Kommunikations-Chips sind gut geraten
Dass Apples Halbleiter-Entwickler gute Prozessoren herstellen können, ist schon länger klar. Nun zeigt sich aber auch, dass das Unternehmen bei den Spezialchips für die Kommunikation deutlich vorangekommen sind.
Nach Angaben des Netzwerktest-Spezialisten Ookla, der über fünf Wochen Nutzerdaten aus der Speedtest-App ausgewertet hat, bringt der N1 spürbare Verbesserungen bei WLAN-Verbindungen. Im Vergleich zum iPhone 16 erzielte die neue Generation deutlich höhere Geschwindigkeiten: Median-Downloads stiegen von rund 236 auf knapp 330 Mbit/s, auch die Uploads legten von gut 74 auf über 100 Mbit/s zu. Vor allem in Situationen mit schlechterem Empfang soll der N1 punkten. Laut Ookla hebt Apples Eigenentwicklung "den Boden stärker als die Decke" - sprich, sie stabilisiert die Leistung, statt nur Spitzenwerte zu verbessern.
An der absoluten Spitze des globalen Rankings landet Apple damit jedoch nicht. Googles Pixel-10-Pro-Serie liegt bei den Downloadraten knapp vorn, und Xiaomis 15T Pro erreicht mit MediaTek-Technik höhere Uploadwerte. Ein Vorteil vieler Android-Modelle: Sie nutzen bereits alle erweiterten Features von Wi-Fi 7, darunter 6-GHz-Frequenzen und breite 320-MHz-Kanäle. Apple unterstützt diese derzeit nicht, was laut Ookla im Alltag der meisten Nutzer aber kaum ins Gewicht falle. In Umgebungen, in denen solche Technologien aktiv genutzt würden, könnten Konkurrenzgeräte den iPhones dennoch davonlaufen.
Auch für Apples neuen Mobilfunkchip C1 gibt es erste Zahlen. Der Modem-Neuling bietet zwar nicht die modernsten Funktechnologien, kommt aber insgesamt auf ein Leistungsniveau, das mit den bisher von Qualcomm gelieferten Chips vergleichbar ist. Was für deutsche Nutzer relevant sein dürfte: Der Chip zeigt seine Stärken ebenfalls vor allem in weniger gut ausgebauten Netzen.
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Nicht in der Spitze liegt die Kraft
Apple hat mit der iPhone-17-Generation nicht nur neue Geräte vorgestellt, sondern auch ein strategisch wichtiges Bauteil eingeführt: den selbst entwickelten N1-Chip für drahtlose Kommunikation. Damit ersetzt der Konzern die bislang in iPhones verbauten Komponenten externer Hersteller wie Broadcom. Erste unabhängige Messdaten zeigen, dass sich der Wechsel auszahlt.Nach Angaben des Netzwerktest-Spezialisten Ookla, der über fünf Wochen Nutzerdaten aus der Speedtest-App ausgewertet hat, bringt der N1 spürbare Verbesserungen bei WLAN-Verbindungen. Im Vergleich zum iPhone 16 erzielte die neue Generation deutlich höhere Geschwindigkeiten: Median-Downloads stiegen von rund 236 auf knapp 330 Mbit/s, auch die Uploads legten von gut 74 auf über 100 Mbit/s zu. Vor allem in Situationen mit schlechterem Empfang soll der N1 punkten. Laut Ookla hebt Apples Eigenentwicklung "den Boden stärker als die Decke" - sprich, sie stabilisiert die Leistung, statt nur Spitzenwerte zu verbessern.
An der absoluten Spitze des globalen Rankings landet Apple damit jedoch nicht. Googles Pixel-10-Pro-Serie liegt bei den Downloadraten knapp vorn, und Xiaomis 15T Pro erreicht mit MediaTek-Technik höhere Uploadwerte. Ein Vorteil vieler Android-Modelle: Sie nutzen bereits alle erweiterten Features von Wi-Fi 7, darunter 6-GHz-Frequenzen und breite 320-MHz-Kanäle. Apple unterstützt diese derzeit nicht, was laut Ookla im Alltag der meisten Nutzer aber kaum ins Gewicht falle. In Umgebungen, in denen solche Technologien aktiv genutzt würden, könnten Konkurrenzgeräte den iPhones dennoch davonlaufen.
Auch C1 ist solide
Ookla betont, dass die Analyse nur Medianwerte berücksichtigt, um Einflüsse wie unterschiedliche Router, variierende Anschlussgeschwindigkeiten oder Distanz zum Access Point abzufedern. Die ausgewerteten Daten umfassen außerdem alle Varianten der iPhone-17-Familie.Auch für Apples neuen Mobilfunkchip C1 gibt es erste Zahlen. Der Modem-Neuling bietet zwar nicht die modernsten Funktechnologien, kommt aber insgesamt auf ein Leistungsniveau, das mit den bisher von Qualcomm gelieferten Chips vergleichbar ist. Was für deutsche Nutzer relevant sein dürfte: Der Chip zeigt seine Stärken ebenfalls vor allem in weniger gut ausgebauten Netzen.
Zusammenfassung
- Apples neuer N1-Chip im iPhone 17 verbessert WLAN-Leistung deutlich
- Downloadraten stiegen von 236 auf 330 Mbit/s laut Ookla-Messungen
- Eigenentwicklung stabilisiert besonders die Leistung bei schlechtem Empfang
- Android-Geräte mit Wi-Fi 7 erreichen teilweise noch höhere Spitzenwerte
- Apples neuer Mobilfunkchip C1 bietet mit Qualcomm vergleichbare Leistung
- Beide neuen Chips zeigen ihre Stärken vor allem in schwächeren Netzen
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