iPhone 17 Pro: Apple streicht Nutzern Premium-Funktion in Kamera-App
Besitzer des iPhone 17 Pro und Pro Max müssen auf eine Foto-Funktion verzichten: Nachtaufnahmen im Porträtmodus sind nicht mehr möglich. Apple hat jetzt bestätigt, dass das kein Bug, sondern Absicht ist. Eine Begründung für den Schritt liefert man aber nicht.
So ist es auf den neuen Geräten nicht mehr möglich, den Nachtmodus in Kombination mit dem Porträtmodus zu nutzen. Während Besitzer älterer Modelle weiterhin Nachtaufnahmen mit dem beliebten Bokeh-Tiefenschärfe-Effekt erstellen können, fehlt diese Option in der Kamera-App der neuesten Generation seit einiger Zeit vollständig.
Die Änderung zeigt sich in der Praxis unmittelbar bei der Nutzung der Kamera-App. Wer mit einem iPhone 17 Pro bei dunklen Lichtverhältnissen in den Porträtmodus wechselt, wird feststellen, dass das gewohnte Mond-Symbol für den Nachtmodus nicht länger erscheint. Die Software versucht stattdessen, das Bild ohne die computergestützte Langzeitbelichtung aufzuhellen. Das führt oft zu deutlich dunkleren Ergebnissen oder starkem Bildrauschen. Alternativ müssen Anwender auf den normalen Fotomodus ausweichen, verlieren dabei jedoch die Tiefeninformationen für den unscharfen Hintergrund, der Porträts ihren professionellen Look verleiht.
Technisch betrachtet stellt dieser Schritt einen Bruch in der Entwicklung der iPhone-Fotografie dar. Die Porträtfunktion wurde ursprünglich 2016 mit dem iPhone 7 Plus eingeführt und nutzte damals die Parallaxe zweier Kameralinsen zur Tiefenberechnung. Der Nachtmodus folgte Jahre später mit dem iPhone 11. Die Zusammenführung beider Technologien gelang erst mit dem iPhone 12 Pro durch den Einsatz des LIDAR-Scanners, der auch in absoluter Dunkelheit Distanzen messen kann. Dass Apple diese Synergie auflöst hat, verwundert.
Ein anderer möglicher Beweggrund für die Entfernung könnte auch die Qualitätssicherung sein. Denn Nacht-Porträts neigen durch die längere Belichtungszeit zu Bewegungsunschärfe beim Motiv, was dem Anspruch von Apple nicht genügen könnte. Die künstliche Unschärfe kann in Kombination mit hohem ISO-Rauschen bei schlechtem Licht zudem zu unschönen digitalen Fehlern und Artefakten an den Kanten des Motivs führen.
Der Wegfall der Premium-Kamerafunktion dürfte für etliche Nutzer eine Einschränkung darstellen. Gerade stimmungsvolle Bilder bei Abendessen oder Konzerten profitierten von der Kombination aus Lichtstärke und Tiefeneffekt. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Apple plant, das Feature mit einem zukünftigen iOS-Update zurückzubringen.
Habt ihr den Nachtmodus für Porträts auf eurem iPhone 17 Pro regelmäßig genutzt oder ist euch der Wegfall gar nicht aufgefallen? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!
Siehe auch:
Plötzlich kein Nachtmodus mehr
Obwohl die Oberfläche des iPhone 17 angeblich leicht verkratzt und manche Nutzer von ihren Pro-Exemplaren in Cosmic Orange berichten, dass sich teilweise die Farbe löst, verkauft sich die aktuelle Smartphone-Generation aus Cupertino hervorragend und bricht sogar Rekorde. Besitzer des aktuellen iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max müssen allerdings auf eine Funktion verzichten, die seit dem iPhone 12 Pro zur festen Ausstattung der Apple-Flaggschiffe gehörte.So ist es auf den neuen Geräten nicht mehr möglich, den Nachtmodus in Kombination mit dem Porträtmodus zu nutzen. Während Besitzer älterer Modelle weiterhin Nachtaufnahmen mit dem beliebten Bokeh-Tiefenschärfe-Effekt erstellen können, fehlt diese Option in der Kamera-App der neuesten Generation seit einiger Zeit vollständig.
Die Änderung zeigt sich in der Praxis unmittelbar bei der Nutzung der Kamera-App. Wer mit einem iPhone 17 Pro bei dunklen Lichtverhältnissen in den Porträtmodus wechselt, wird feststellen, dass das gewohnte Mond-Symbol für den Nachtmodus nicht länger erscheint. Die Software versucht stattdessen, das Bild ohne die computergestützte Langzeitbelichtung aufzuhellen. Das führt oft zu deutlich dunkleren Ergebnissen oder starkem Bildrauschen. Alternativ müssen Anwender auf den normalen Fotomodus ausweichen, verlieren dabei jedoch die Tiefeninformationen für den unscharfen Hintergrund, der Porträts ihren professionellen Look verleiht.
Support-Dokument bestätigt Streichung
Dass es sich hierbei nicht um einen temporären Fehler in der Software handelt, belegt ein Blick in die offizielle Dokumentation. Apple führt in einem jetzt aktualisierten Support-Dokument die Kombination aus Nacht- und Porträtmodus für die iPhone-17-Serie explizit nicht mehr als unterstützte Funktion auf. Eine aktive Kommunikation oder Begründung für diesen Schritt bleibt der Hersteller seinen Kunden bislang jedoch schuldig. Das sorgt für Verwunderung, da der LIDAR-Scanner, der für die schnelle Fokussierung und Tiefenmessung bei wenig Licht benötigt wird, auch in den neuen Pro-Modellen verbaut ist.Technisch betrachtet stellt dieser Schritt einen Bruch in der Entwicklung der iPhone-Fotografie dar. Die Porträtfunktion wurde ursprünglich 2016 mit dem iPhone 7 Plus eingeführt und nutzte damals die Parallaxe zweier Kameralinsen zur Tiefenberechnung. Der Nachtmodus folgte Jahre später mit dem iPhone 11. Die Zusammenführung beider Technologien gelang erst mit dem iPhone 12 Pro durch den Einsatz des LIDAR-Scanners, der auch in absoluter Dunkelheit Distanzen messen kann. Dass Apple diese Synergie auflöst hat, verwundert.
Rätselraten über die Ursache
Da keine offizielle Stellungnahme vorliegt, analysieren Branchenbeobachter die technischen Hintergründe. Eine plausible Theorie betrifft die veränderte Auflösungsstrategie. Das iPhone 17 Pro nimmt Porträts standardmäßig mit 24 Megapixeln auf, während der Nachtmodus technisch bedingt meist mit zwölf Megapixeln arbeitet. Es ist denkbar, dass Apple den Konflikt zwischen der hohen Standardauflösung der neuen Porträt-Engine und der niedrigeren Auflösung des Nachtmodus nicht zufriedenstellend lösen konnte.Ein anderer möglicher Beweggrund für die Entfernung könnte auch die Qualitätssicherung sein. Denn Nacht-Porträts neigen durch die längere Belichtungszeit zu Bewegungsunschärfe beim Motiv, was dem Anspruch von Apple nicht genügen könnte. Die künstliche Unschärfe kann in Kombination mit hohem ISO-Rauschen bei schlechtem Licht zudem zu unschönen digitalen Fehlern und Artefakten an den Kanten des Motivs führen.
Der Wegfall der Premium-Kamerafunktion dürfte für etliche Nutzer eine Einschränkung darstellen. Gerade stimmungsvolle Bilder bei Abendessen oder Konzerten profitierten von der Kombination aus Lichtstärke und Tiefeneffekt. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Apple plant, das Feature mit einem zukünftigen iOS-Update zurückzubringen.
Habt ihr den Nachtmodus für Porträts auf eurem iPhone 17 Pro regelmäßig genutzt oder ist euch der Wegfall gar nicht aufgefallen? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!
Zusammenfassung
- iPhone 17 Pro Modelle verlieren die Möglichkeit für Nachtaufnahmen im Porträtmodus
- Apple bestätigt die Entfernung der seit dem iPhone 12 Pro verfügbaren Funktion
- Nachtaufnahmen mit Tiefenunschärfe sind damit nicht mehr möglich
- Die Funktion trotz vorhandenem LIDAR-Scanner entfernt
- Anwender müssen zwischen normalem Nachtmodus oder Porträtfunktion wählen
- Mögliche Gründe könnten Auflösungskonflikte zwischen 24 und 12 Megapixeln sein
- Auch Bewegungsunschärfe und Kantenartefakte könnten Entfernung forciert haben
Siehe auch:
- Apple iPhone 17e: Leaks zeigen neues Apple-Design endlich ohne Notch
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- iPhone 17: Die hauseigenen Kommunikations-Chips sind gut geraten
- 14 % mehr verkauft: Das iPhone 17 begeistert Kunden offenbar sehr
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Thema:
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