Nvidia-CEO Huang: "Werden revolutionäre Produkte mit Intel bauen"

Nach der gestern bekßannt gegebenen fünf Milliarden Dollar schweren Investition in Intel zeigt sich Nvidia-CEO Jensen Huang euphorisch. Er kündigt revolutionäre Produkte an, die aus der Kooperation entstehen sollen.
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Huang zeigt sich euphorisch über Deal

Nvidia-CEO Jensen Huang äußerte sich begeistert über die Fünf-Milliarden-Dollar-Investition in Intel. Der Nvidia-Gründer bezeichnete das Investment als bedeutsam und kündigte bahnbrechende Entwicklungen an, die aus der Zusammenarbeit hervorgehen sollen. Die beiden Technologie-Teams arbeiten bereits seit etwa einem Jahr an gemeinsamen Lösungen, wie Huang bestätigte.

Die Vision des Nvidia-CEOs geht dabei weit über eine gewöhnliche Partnerschaft hinaus. Huang erklärte, dass die Kooperation Nvidias KI- und beschleunigte Computing-Plattform eng mit Intels Prozessoren und dem umfangreichen x86-Ökosystem verbinde. Diese Fusion zweier erstklassiger Plattformen soll das Fundament für die nächste Ära des Computing legen.

Wie die New York Times berichtet, arbeiten die Unternehmen an Chips für Rechenzentren und PCs. Die geplanten KI-Systeme sollen Intels x86-basierte Zentralprozessoren mit Nvidias Grafikprozessoren und Netzwerktechnik kombinieren. Huang schätzt das Marktpotenzial dieser neuen Produktkategorie auf 50 Milliarden Dollar und erklärte: "Wir werden revolutionäre Produkte entwickeln, Produkte, die es so noch nie gab."


Chiplet-Fusion als technische Innovation

Intel soll im Rahmen der Kooperation x86-System-on-Chips entwickeln, die Nvidia RTX GPU-Chiplets integrieren. Die Zusammenarbeit nutzt Intels Foveros-Multi-Technologie-Packaging-Fähigkeiten, um Nvidias TSMC-basierte GPU-Technologie mit Intel-Prozessoren zu verbinden. Diese innovative Herangehensweise werde es ermöglichen, verschiedene Fertigungstechnologien in einem einzigen Paket zu kombinieren.

Nvidia wird Intel-Prozessoren für seine NVLink-Rack-KI-Server kaufen, während Intel gleichzeitig Nvidia-GPU-Chiplets in seine Client-Produkte integriert. Diese bidirektionale Zusammenarbeit verschafft Nvidia nach Huangs Einschätzung Zugang zu "einem Marktsegment, das wir noch nie bedient haben".

Huang und Intel-CEO Lip-Bu Tan kennen sich bereits seit längerer Zeit, was als Basis für die erfolgreiche Kooperation dienen könnte. Die endgültigen Vereinbarungen wurden nach monatelangen Verhandlungen am Samstag finalisiert, wie Huang bestätigte.

Trotz der Euphorie bleiben wichtige Fragen offen. Das aktuelle Abkommen konzentriert sich auf kundenspezifische Prozessoren und nicht auf Intels Foundry-Geschäft. Nvidia nutzt weiterhin Taiwan Semiconductor Manufacturing Company für die Chip-Herstellung. Huang erklärte, dass sie Intels Foundry-Fähigkeiten weiterhin evaluieren, die aktuelle Partnerschaft jedoch nur Intels Chip-Packaging umfasst.

Was meint ihr zu dieser überraschenden Allianz zwischen Nvidia und Intel? Seht ihr darin den Beginn einer neuen Ära in der Chip-Industrie oder eher einen strategischen Schachzug? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren mit uns.

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