VapeServer: Dieser Web-Server läuft auf einer Einweg-E-Zigarette
Ein bastelfreudiger Entwickler hat einen Weg gefunden, mit dem man einen Web-Server auf einer Einweg-E-Zigarette zum Laufen bringen kann. Der sogenannte Vape-Server läuft auf einem in dem "Vape" verbauten ARM-Chip, ist aber definitiv nicht gegen Denial-of-Service-Attacken gerüstet.
Ionescu sammelt nach eigenen Angaben (via Tom's Hardware) seit einigen Jahren entleerte Vapes von Bekannten und Freunden, deren integrierte Batterien bzw. Akkus er für diverse Bastelprojekte nutzen will. Einige der "besseren" Einweg-Vapes sind mit durchaus interessanter Hardware ausgerüstet, enthalten sie doch nicht nur irgendwelche einfachen Chips, sondern weit entwickelte Mikro-Controller.
Tatsächlich gelang es dem Entwickler, den USB-C-Port auf dem PCB des Einweg-Vapes zu nutzen, um auf dem kleinen ARM-Chip ein Dial-Up-Modem zu emulieren, wobei dann einige Linux-Tools für die Übertragung von IP-Paketen genutzt wurden und einen einfachen Web-Server für die Kommunikation über TCP/IP zum Laufen zu bekommen. Die verbleibenden etwa 20 Kilobyte an Flash-Speicher auf dem Chip standen somit für den eigentlichen Inhalt einer Website zur Verfügung.
Damit der VapeServer tatsächlich nutzbar wurde, musste Ionescu auch noch einige andere Hürden überwinden, vor allem was eine Reduktion der Reaktionszeiten anging. Nach einiger Bastelei gelang es dann, die komplette Mini-Website innerhalb von 160 Millisekunden laden zu lassen.
Wer die Webseite auf Wunsch direkt vom VapeServer abrufen will, muss in Anbetracht der aktuell hohen Zahl von Anfragen entweder Geduld mitbringen oder damit leben, dass er den Fehler "503" auswirft, weil er schlicht überfordert ist. Der Code zu dem Projekt steht natürlich über GitHub zur Verfügung.
Siehe auch:
Manche E-Zigaretten sind kleine Computer
Der Entwickler und Bastler Bogdan Ionescu, der sich auch BogdanTheGeek nennt, hat einen Web-Server geschaffen, der auf einem Wegwerf-Vape läuft. Der VapeServer, wie er das Projekt nennt, ist ein simpler Web-Server, der keinen anderen Zweck erfüllt, als eine kleine Internetseite zu hosten, die über seine Entstehung berichtet.Ionescu sammelt nach eigenen Angaben (via Tom's Hardware) seit einigen Jahren entleerte Vapes von Bekannten und Freunden, deren integrierte Batterien bzw. Akkus er für diverse Bastelprojekte nutzen will. Einige der "besseren" Einweg-Vapes sind mit durchaus interessanter Hardware ausgerüstet, enthalten sie doch nicht nur irgendwelche einfachen Chips, sondern weit entwickelte Mikro-Controller.
ARM Cortex-M0+ Prozessor mit 24 Megahertz
In einem seiner Projekt-Geräte fand Ionescu daher auch einen Puya PY32F002B vor, bei dem es sich um einen Chip mit einem 24 Megahertz schnellen ARM Cortex-M0+ Prozessor mit drei Kilobyte RAM und 24 Kilobyte Flash-Speicher sowie einigen Schnittstellen vor. Damit deutet sich bereits an, dass hier die Voraussetzungen für eine Nutzung abseits einer Lade- und Füllstandsanzeige gegeben sein dürften.Tatsächlich gelang es dem Entwickler, den USB-C-Port auf dem PCB des Einweg-Vapes zu nutzen, um auf dem kleinen ARM-Chip ein Dial-Up-Modem zu emulieren, wobei dann einige Linux-Tools für die Übertragung von IP-Paketen genutzt wurden und einen einfachen Web-Server für die Kommunikation über TCP/IP zum Laufen zu bekommen. Die verbleibenden etwa 20 Kilobyte an Flash-Speicher auf dem Chip standen somit für den eigentlichen Inhalt einer Website zur Verfügung.
Damit der VapeServer tatsächlich nutzbar wurde, musste Ionescu auch noch einige andere Hürden überwinden, vor allem was eine Reduktion der Reaktionszeiten anging. Nach einiger Bastelei gelang es dann, die komplette Mini-Website innerhalb von 160 Millisekunden laden zu lassen.
Wer die Webseite auf Wunsch direkt vom VapeServer abrufen will, muss in Anbetracht der aktuell hohen Zahl von Anfragen entweder Geduld mitbringen oder damit leben, dass er den Fehler "503" auswirft, weil er schlicht überfordert ist. Der Code zu dem Projekt steht natürlich über GitHub zur Verfügung.
Zusammenfassung
- Entwickler hat Web-Server auf einer Einweg-E-Zigarette implementiert
- Der VapeServer läuft auf einem ARM-Chip und hostet eine einfache Website
- Bastler Bogdan Ionescu sammelt entleerte E-Zigaretten für Technikprojekte
- Verwendeter Chip enthält 24-MHz-ARM-Prozessor mit 3 KB RAM und 24 KB Flash
- USB-C-Port wurde genutzt, um ein Dial-Up-Modem zu emulieren
- Die Website lädt nach Optimierungen innerhalb von 160 Millisekunden
- Der Quellcode des Projekts ist öffentlich über GitHub verfügbar
Siehe auch:
- Wieder Ärger mit WSUS: Keine Updates für Windows Server 2025
- Blizzard macht Ernst: Nächster WoW Private Server wird stillgelegt
- Klage eingereicht: Blizzard geht hart gegen WoW Private Server vor
- Trotz Warnungen: Über 300.000 Plex Media Server anfällig für Angriffe
- Microsoft behebt endlich Windows Server-Fehler, der seit 2022 besteht
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