Amazon startet in Deutschland einen fast klassischen TV-Sender
Amazon startet am 17. April auf seiner Streaming-Plattform einen linearen TV-Sender. Das 24/7-Angebot zeigt kuratierte Inhalte aus dem Prime-Katalog - ohne Zusatzkosten für Mitglieder. Amazon ist nicht der erste Streamer, der sich daran versucht.
Mit diesem Schritt greift Amazon auf das älteste Konzept des Fernsehens zurück: das lineare TV. Das ist ein Begriff, der erst mit dem Aufkommen von Streaming populär wurde, um das traditionell ausgestrahlte Fernsehen vom neuen und flexiblen On-Demand-Modell zu unterscheiden.
Der Sender legt am 17. April im klassischen Hauptabend um 20:15 Uhr los, zum Start gibt es die ersten beiden Folgen der neuen Staffel der deutschen Version "LOL: Last One Laughing". Im Programm werden dann beliebte Serien wie Reacher, Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht und Fallout zu sehen sein. Auch Live-Sport-Übertragungen, darunter Champions League-Spiele und Tennis aus Wimbledon, sind geplant.
Der Sender baut auf Amazons bestehender Erfahrung mit kuratiertem Content auf. Bereits seit einigen Jahren ermöglicht der Konzern mit "Amazon Channels", zusätzliche Streaming-Dienste anderer Anbieter innerhalb der Prime-Video-Plattform zu abonnieren. Werbung wird es auf dem neuen Kanal natürlich geben, allerdings verspricht Amazon kürzere und weniger häufige Unterbrechungen als im klassischen Fernsehen.
Amazons Vorstoß ins lineare Fernsehen ist nicht einzigartig: Ähnliche Konzepte gibt es bereits, darunter das Zapping-Feature in der ZDF-Mediathek, die New-TV-Kanäle bei Waipu und FAST-Dienste (Free Advertising-Supported Streaming Television) wie Pluto TV von Paramount oder das US-amerikanische Tubi von Fox.
Netflix hat vor einigen Jahren übrigens eine nahezu identische Lösung getestet, wie bei "Prime" wollte der Marktführer in einem linearen Streaming-Kanal seinen Abonnenten die Entscheidung abnehmen, was sie sich als nächstes ansehen können. Durchgesetzt hat sich das Konzept dort allerdings nicht.
Was haltet ihr von Amazons neuem TV-Sender? Seht ihr darin eine sinnvolle Ergänzung zum On-Demand-Angebot oder einen überflüssigen Schritt? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Amazons neuer TV-Sender: Zurück in die Zukunft?
Amazon wagt einen etwas überraschenden Schritt: Der Streaming-Gigant führt am 17. April einen linearen TV-Sender ein. Das neue Angebot, schlicht "Prime" genannt, wird rund um die Uhr kuratierte Inhalte aus dem Prime-Video-Katalog präsentieren und ist für alle Prime-Mitglieder in Deutschland und der Schweiz ohne Zusatzkosten verfügbar.Mit diesem Schritt greift Amazon auf das älteste Konzept des Fernsehens zurück: das lineare TV. Das ist ein Begriff, der erst mit dem Aufkommen von Streaming populär wurde, um das traditionell ausgestrahlte Fernsehen vom neuen und flexiblen On-Demand-Modell zu unterscheiden.
Strategie des neuen Senders
Wie DWDL berichtet, erklärte Christoph Schneider, Country Director Prime Video Deutschland, die Strategie hinter dem neuen Angebot. Der Sender soll als "Schaufenster" dienen, um Kunden, die mit linearem Fernsehen vertraut sind, den Einstieg in die Streaming-Welt zu erleichtern: "Wir bieten damit Lean Back Entertainment, mehr Orientierung und einen schnelleren Einstieg in die große Vielfalt, die wir zu bieten haben."Der Sender legt am 17. April im klassischen Hauptabend um 20:15 Uhr los, zum Start gibt es die ersten beiden Folgen der neuen Staffel der deutschen Version "LOL: Last One Laughing". Im Programm werden dann beliebte Serien wie Reacher, Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht und Fallout zu sehen sein. Auch Live-Sport-Übertragungen, darunter Champions League-Spiele und Tennis aus Wimbledon, sind geplant.
Der Sender baut auf Amazons bestehender Erfahrung mit kuratiertem Content auf. Bereits seit einigen Jahren ermöglicht der Konzern mit "Amazon Channels", zusätzliche Streaming-Dienste anderer Anbieter innerhalb der Prime-Video-Plattform zu abonnieren. Werbung wird es auf dem neuen Kanal natürlich geben, allerdings verspricht Amazon kürzere und weniger häufige Unterbrechungen als im klassischen Fernsehen.
Amazons Vorstoß ins lineare Fernsehen ist nicht einzigartig: Ähnliche Konzepte gibt es bereits, darunter das Zapping-Feature in der ZDF-Mediathek, die New-TV-Kanäle bei Waipu und FAST-Dienste (Free Advertising-Supported Streaming Television) wie Pluto TV von Paramount oder das US-amerikanische Tubi von Fox.
Netflix hat vor einigen Jahren übrigens eine nahezu identische Lösung getestet, wie bei "Prime" wollte der Marktführer in einem linearen Streaming-Kanal seinen Abonnenten die Entscheidung abnehmen, was sie sich als nächstes ansehen können. Durchgesetzt hat sich das Konzept dort allerdings nicht.
Was haltet ihr von Amazons neuem TV-Sender? Seht ihr darin eine sinnvolle Ergänzung zum On-Demand-Angebot oder einen überflüssigen Schritt? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns!
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Zusammenfassung
- Amazon startet am 17. April 2025 linearen TV-Sender namens 'Prime'
- 24/7-Angebot zeigt kuratierte Inhalte aus dem Prime-Katalog
- Kostenlos für Prime-Mitglieder in Deutschland und der Schweiz
- Soll als 'Schaufenster' für Streaming-Inhalte dienen
- Programm umfasst beliebte Serien, Live-Sport und Amazon-Originals
- Werbung wird gezeigt, aber weniger als im klassischen Fernsehen
- Ähnliche Konzepte existieren bereits bei anderen Streaming-Anbietern
Siehe auch:
- Amazon Prime Video: Die neuen Filme und Serien im März 2025
- Lieferung bis 7 Uhr: Amazon bietet Prime-Kunden 'Über Nacht'-Versand
- Apple TV-Update: Amazon Prime Video kommt mit verbesserter App
- Amazon verliert Patentstreit: Prime-Video-Kunden droht Einschränkung
- Prime Gaming: Amazon verschenkt im Februar 2025 ganze 20 Spiele
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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