"Gut genug"-Strategie:
Apple Watch Series 11 bringt nur alte Chips

Braucht die Apple Watch wirklich mehr Leistung? Apple denkt offen­bar nein und recycelt beim S11-Chip der kommenden Series 11 und Ultra 3 die Architektur. Lest, warum die Strategie durchaus Sinn ergibt und was sich trotzdem ändern könnte.
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S11-Chip bleibt bei bewährter Architektur

Ein unbeabsichtigter Leak seitens Apple hat erste Einblicke in den S11-Prozessor gewährt, der die künftigen Apple Watch-Modelle Series 11, Ultra 3 und SE 3 antreiben soll. Die geleakten Daten lassen erkennen, dass Apple bei der bewährten T8310-Architektur bleiben wird, die bereits die aktuellen S9- und S10-Generationen befeuert.

Der S11-Chip basiert wie seine Vorgänger auf zwei "Sawtooth" Performance-Kernen, die auch im A16 Bionic-Chip zu finden sind. Diese Kerne wurden erstmals 2022 mit dem iPhone 14 Pro eingeführt und haben sich als energieeffizient und leistungsstark erwiesen. Technisch handelt es sich um einen 64-Bit-Dual-Core-Prozessor mit 4-Core Neural Engine, Unterstützung für Ultra Wideband der zweiten Generation und 64 GB Speicherplatz.

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Bewährtes Vorgehen bei Apple Watch-Chips

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Apple bei der Apple Watch dieselbe Architektur über mehrere Generationen hinweg nutzt. Bereits die S6-, S7- und S8-Chips teilten sich die gleiche Kerntechnologie, die auf der T8301-Architektur basierte. Die Strategie ermöglicht es Apple, die Entwicklungskosten zu senken und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Trotz der unveränderten Basis-Architektur sind kleinere Optimierungen möglich - beim S10-Chip wurde etwa das Profil dünner gestaltet, um Platz in der Uhr zu sparen. Solche Anpassungen können auch beim S11-Chip erwartet werden, insbesondere bei der Energieeffizienz oder der Wärmeentwicklung.

Interne Bezeichnungen enthüllt

MacRumors berichtet, dass die durchgesickerten Unterlagen auch Apples interne Modellbezeichnungen preisgeben: N227 und N228 repräsentieren die Series 11 (in Wi-Fi- und Cellular-Variante), während N230 für die Ultra 3 steht. Diese Kennungen entsprechen Apples bewährtem Nummerierungssystem, das jeder neuen Watch-Generation aufsteigende Codes zuweist.

Mit dem S12-Chip soll 2026 ein deutlicher Performanceschub folgen, der wahrscheinlich auf einer überarbeiteten Mikroarchitektur basieren wird. Apples Entwicklungspipeline offenbart bereits die Arbeit an der übernächsten Generation: Die Codenamen N237, N238 und N240 sind für die Series 12 und Ultra 4 reserviert. Ein Zeichen dafür, dass Cupertino seine Smartwatch-Roadmap bereits weit im Voraus plant.


Markteinführung für September geplant

Die Apple Watch Ultra 3 und Apple Watch Series 11 werden beide für September 2025 im Rahmen des jährlichen Apple Events erwartet. Traditionell stellt Apple neue Watch-Modelle zusammen mit den neuen iPhones vor, was auch 2025 der Fall sein dürfte.

Trotz der evolutionären Chip-Entwicklung dürfte Apple bei den neuen Modellen auf bewährte Verbesserungen bei Design, Funktionsumfang und Software-Integration setzen, um die Geräte attraktiv zu gestalten. Mögliche Neuerungen könnten verbesserte Sensoren, längere Akkulaufzeit oder neue Gesundheitsfunktionen umfassen.

Was haltet ihr von Apples Strategie, bei der Apple Watch auf bewährte Chip-Architekturen zu setzen? Reicht euch die aktuelle Leistung oder wünscht ihr euch mehr Power am Handgelenk?

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Zusammenfassung
  • Apples S11-Prozessor behält T8310-Architektur der Vorgängermodelle bei
  • Zwei Sawtooth Performance-Kerne, identisch mit aktuellen S9/S10-Chips
  • Apple verwendet bewährte Architekturen über mehrere Generationen hinweg
  • Mögliche Optimierungen bei Energieeffizienz und Wärmeentwicklung
  • Series 11 und Ultra 3 erscheinen voraussichtlich im September 2025
  • Leistungssprung erst 2026 mit neuer Mikroarchitektur im S12-Chip
  • Trotz gleichem Chip sind neue Sensoren und Gesundheitsfunktionen möglich

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