Apples anhaltendes Scheitern bei KIs:
Siri könnte umbenannt werden

Apple könnte Siri umbenennen: Laut Analyst Ming-Chi Kuo hat der Konzern vor der WWDC 2025 eine komplette Neuausrichtung seiner KI-Strategie in Er­wä­gung gezogen. Die mögliche Umbenennung deutet auf den Wunsch nach ei­nem radikalen Neuanfang hin.
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Apple steht möglicherweise vor einem radikalen Neuanfang seiner KI-Strategie. Der Konzern könnte in absehbarer Zukunft seine seit 2011 bestehende Sprachassistentin Siri umbenennen und damit ein deutliches Signal für einen Strategiewechsel im Bereich der künstlichen Intelligenz setzen. Diese Entwicklung würde aber auch das Eingeständnis bedeuten, dass Apples bisherige KI-Bemühungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Im Vorfeld der WWDC 2025 wurde erwartet, dass diese ganz im Zeichen der künstlichen Intelligenz steht, doch in dieser Hinsicht enttäuschte Apple. Man stellte das Liquid Glass-Redesign der Betriebssysteme und deren neue (Nicht-KI-)Features vor, KI spielte hingegen eine stark untergeordnete Rolle.


Kuo prognostiziert Siri-Umbenennung

Der renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo sorgte kürzlich für Aufsehen, als er prognostizierte, dass Apple seinen Sprachassistenten Siri und möglicherweise auch Apple Intelligence umbenennen könnte. Kuo gilt als eine der zuverlässigsten Quellen für Apple-Prognosen und hat in der Vergangenheit häufig richtig gelegen.

Bisher bzw. auf der Keynote zur Worldwide Developers Conference bewahrheitete sich das aber nicht - was aber nicht bedeutet, dass das nicht in den kommenden Monaten noch folgen wird.

Kurz erklärt: Das ist Apple Intelligence für iPhone, iPad und Mac

Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apples KI-Technologie etwa zwei Jahre hinter Wettbewerbern wie OpenAI und Google zurückliegt. Laut Insider-Informationen ist Apple Intelligence im Vergleich zu ChatGPT etwa 25 Prozent weniger präzise und kann rund 30 Prozent weniger Fragen beantworten. Diese Diskrepanz stellt Apple vor erhebliche Herausforderungen bei der Verbesserung seiner KI-Fähigkeiten.

Siris schwieriger Weg

Die Geschichte von Siri ist geprägt von verpassten Chancen und technischen Rückständen. Die Sprachassistenz-Funktion startete 2011 zwar als revolutionäre Neuerung und war zunächst ihrer Zeit voraus. Apple hatte Siri ursprünglich als eigenständiges Unternehmen übernommen, das aus einem DARPA-Forschungsprojekt hervorgegangen war. Die ursprüngliche Vision war ambitioniert: ein KI-Assistent, der natürliche Sprache verstehen und komplexe Aufgaben erledigen konnte.

Einige Jahre später war aber klar: Siri hatte den Anschluss verloren. Amazons Alexa war omnipräsent, darunter auf Lautsprechern und Fernsehern. Auch Google Assistant eilte Apple im Hinblick auf Komfort und Mehrwert davon. Siri hingegen wirkte stagnierend und wurde regelmäßig für veraltete Funktionen und schlechte Genauigkeit kritisiert.

Die Exklusivität für Apples Ökosystem erwies sich als weiterer Nachteil. Im Gegensatz zu Alexa und Google Assistant, die auf verschiedenen Plattformen und Geräten funktionieren, blieb Siri auf iPhones, iPads und Macs beschränkt. Dieser Walled-Garden-Ansatz begrenzt Siris Potenzial bis heute. Apple führte zwar inkrementelle Updates ein, wie schnellere Reaktionszeiten und bessere On-Device-Verarbeitung, aber diese Änderungen wirkten eher wie Aufholversuche. KIs wie ChatGPT haben diese Entwicklung weiter verschärft.

Was meint ihr zu einer möglichen Umbenennung von Siri? Könnte ein frischer Start Apple helfen, im KI-Wettlauf aufzuholen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Apple erwägt laut Analyst Ming-Chi Kuo Umbenennung von Siri
  • Umbenennungspläne deuten auf komplette Neuausrichtung der KI-Strategie hin
  • Apples KI-Technologie liegt etwa zwei Jahre hinter Wettbewerbern zurück
  • Siri startete 2011 revolutionär, verlor aber zunehmend den Anschluss
  • Apple Intelligence ist 25 Prozent weniger präzise als ChatGPT
  • Exklusivität für Apple-Ökosystem erwies sich als Nachteil für Siri
  • WWDC 2025 enttäuschte mit geringem Fokus auf künstliche Intelligenz

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