Spiel fiel intern durch: BioShock 4-Entwicklung steckt in der Krise
BioShock 4 steht vor großen Problemen: Nach einem gescheiterten internen Review wurden die Studio-Chefs entlassen und die Handlung soll überarbeitet werden. Zusätzlich wurde ein geplantes Remake des ersten Spiels gestrichen.
Es sind wohlgemerkt mehr als kosmetische Probleme: Die Narrative des Spiels sollen in den kommenden Monaten grundlegend überarbeitet werden. Wie Bloomberg berichtet, bestätigte ein Sprecher von 2K Games den Führungswechsel und betonte das Engagement für ein "außergewöhnliches" BioShock-Spiel. "Wir haben derzeit ein gutes Spiel, aber wir sind entschlossen, ein großartiges zu liefern", so das Unternehmen.
BioShock 4 befindet sich bereits seit über einem Jahrzehnt in der Entwicklung und wechselte zwischen mehreren Studios. Die Entwicklung begann ursprünglich bei 2K Marin (BioShock 2), bevor das Projekt später zu anderen Entwicklern wanderte. 2019 kündigte Take-Two an, dass das neue BioShock bei Cloud Chamber entwickelt wird - einem eigens für dieses Projekt gegründeten Studio. Doch auch hier läuft es nicht rund.
Die Herausforderung für Cloud Chamber wird dadurch erschwert, dass Ken Levine, der kreative Kopf hinter BioShock und BioShock Infinite, nicht mehr beteiligt ist. Levine leitete die Erschaffung der BioShock-Serie bei Irrational Games und prägte maßgeblich deren Identität. 2014 verließ er die Serie nach BioShock Infinite und gründete sein Studio als Ghost Story Games neu, um an kleineren narrativen Projekten zu arbeiten. Aktuell entwickelt Levine das BioShock-ähnliche Spiel Judas, das ebenfalls noch kein Erscheinungsdatum hat.
Wie seht ihr die Zukunft der BioShock-Serie ohne Ken Levine? Teilt eure Meinung zu den aktuellen Entwicklungsproblemen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Entwicklungsprobleme bei BioShock 4
Die Entwicklung von BioShock 4 bei Cloud Chamber durchlebt derzeit eine schwere Krise. Das Spiel fiel kürzlich bei einer Bewertung durch Führungskräfte von 2K Games durch, was zu drastischen Personalwechseln führte. Studio-Leiterin Kelley Gilmore wurde entlassen, während Creative Director Hogarth de la Plante seine Position intern wechselte.Es sind wohlgemerkt mehr als kosmetische Probleme: Die Narrative des Spiels sollen in den kommenden Monaten grundlegend überarbeitet werden. Wie Bloomberg berichtet, bestätigte ein Sprecher von 2K Games den Führungswechsel und betonte das Engagement für ein "außergewöhnliches" BioShock-Spiel. "Wir haben derzeit ein gutes Spiel, aber wir sind entschlossen, ein großartiges zu liefern", so das Unternehmen.
Unsichere Zukunft für das Studio
In einer Mitarbeiterversammlung wurde dem Cloud-Chamber-Team mitgeteilt, das Unternehmen müsse "agiler und effizienter" werden. Diese Formulierung weckt bei vielen Angestellten allerdings Sorgen vor möglichen Entlassungen. Die Atmosphäre im Studio soll deshalb angespannt sein, da die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze fürchten.BioShock 4 befindet sich bereits seit über einem Jahrzehnt in der Entwicklung und wechselte zwischen mehreren Studios. Die Entwicklung begann ursprünglich bei 2K Marin (BioShock 2), bevor das Projekt später zu anderen Entwicklern wanderte. 2019 kündigte Take-Two an, dass das neue BioShock bei Cloud Chamber entwickelt wird - einem eigens für dieses Projekt gegründeten Studio. Doch auch hier läuft es nicht rund.
Remake gestrichen
Neben den Problemen bei BioShock 4 gibt es weitere schlechte Nachrichten für Fans der Serie. 2K Games entwickelte parallel auch ein Remake des ersten BioShock-Spiels, das jedoch eingestellt wurde. Ein offizieller Grund für die Streichung wurde nicht genannt. Das ursprüngliche BioShock aus dem Jahr 2007 führte Spieler in die dystopische Unterwasserstadt Rapture und gilt als Meilenstein des Mediums.Die Herausforderung für Cloud Chamber wird dadurch erschwert, dass Ken Levine, der kreative Kopf hinter BioShock und BioShock Infinite, nicht mehr beteiligt ist. Levine leitete die Erschaffung der BioShock-Serie bei Irrational Games und prägte maßgeblich deren Identität. 2014 verließ er die Serie nach BioShock Infinite und gründete sein Studio als Ghost Story Games neu, um an kleineren narrativen Projekten zu arbeiten. Aktuell entwickelt Levine das BioShock-ähnliche Spiel Judas, das ebenfalls noch kein Erscheinungsdatum hat.
Wie seht ihr die Zukunft der BioShock-Serie ohne Ken Levine? Teilt eure Meinung zu den aktuellen Entwicklungsproblemen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- BioShock 4 durchläuft schwere Krise nach gescheitertem internem Review
- Studio-Leitung entlassen und narrative Elemente werden grundlegend überarbeitet
- Mitarbeiter fürchten Entlassungen nach Aufruf zu mehr Agilität und Effizienz
- Die Entwicklung des Spiels läuft bereits seit über einem Jahrzehnt bei wechselnden Studios
- Geplantes Remake des ursprünglichen BioShock von 2007 wurde eingestellt
- Ken Levine, kreativer Kopf der Serie, ist nicht mehr an der Entwicklung beteiligt
Siehe auch:
- Ein Fan-Traum wird wahr: BioShock wird von Netflix verfilmt
- BioShock 4 wird in einer offenen Welt spielen, aber ein Shooter bleiben
- Bioshock 4 kommt: 2K Games gründet extra ein Studio für neuen Titel
- BioShock: Collector's Edition zum zehnjährigen Jubiläum veröffentlicht
- Bioshock: The Collection - So bekommt man das Gratis-PC-Upgrade
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