MacBook Pro M5 verschoben:
Apple plant größeres Update für 2026

Experten zufolge verschiebt Apple die Einführung des MacBook-Pro mit M5-Chip auf 2026. Statt des erwarteten Herbst-Updates müssen sich Kunden noch länger gedulden. Dafür verspricht der Hersteller ein besonders spannendes Upgrade-Jahr.
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Mia Baker / Unsplash
  • Apple verschiebt das MacBook Pro mit M5-Chip entgegen bisheriger Erwartungen
  • Nächste Generation des Profi-Notebooks erscheint erst Anfang 2026
  • M5-Chips nutzen fortschrittlichere SoIC-Packaging-Technologie von TSMC
  • Leistungssteigerung von 15 bis 25 Prozent gegenüber den M4-Modellen
  • Zum 20-jährigen Jubiläum soll ein neues, dünneres Gehäuse-Design kommen
  • OLED-Display-Technologie mit besseren Schwarzwerten wird eingeführt
  • Erstmalige Ausstattung eines Mac-Geräts mit hauseigenem 5G-Modem möglich

MacBook-Roadmap mit überraschender Wendung

Apple wird entgegen bisheriger Erwartungen das MacBook Pro mit M5-Prozessor nicht mehr in diesem Jahr vorstellen. Die nächste Generation des Profi-Notebooks soll stattdessen erst Anfang 2026 erscheinen. Damit weicht Apple vom gewohnten Upgrade-Zyklus ab, denn die aktuellen M4-Modelle kamen erst im Oktober 2024 auf den Markt.

Die Verschiebung könnte eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens markieren. Während Apple in den vergangenen Jahren meist jährliche Updates seiner MacBook-Reihe lieferte, scheint der Konzern nun auf größere, weniger häufige Sprünge zu setzen. Die Strategie kennt man bereits von anderen Apple-Produktlinien wie dem iPad, wo ebenfalls längere Zyklen zwischen Hardware-Updates üblich geworden sind.


Technische Verbesserungen trotz Verzögerung

Die M5-Chips werden zwar wie ihre Vorgänger im Drei-Nanometer-Verfahren gefertigt, setzen aber auf neue Technologien. Apples Fertigungspartner TSMC plant den Einsatz einer fortschrittlicheren SoIC-Packaging-Technologie. Die ermöglicht eine dichtere 3D-Stapelung der Chips, was die elektrische Leistung und das Temperaturmanagement verbessert.

Wie Bloomberg berichtet, könnte diese Technologie entscheidend für die Performance-Steigerungen der nächsten Generation sein. Das Update dürfte primär eine Aktualisierung der Technik darstellen. Experten rechnen mit einer Leistungssteigerung von 15 bis 25 Prozent gegenüber den M4-Modellen. Zusätzlich könnte das MacBook Pro Wi-Fi 7 und Thunderbolt 5 (in mehr Modellen) erhalten.

iFixit: Apple M4 MacBook Pro im Teardown

Große Neuerungen für 2026 geplant

Apple plant für 2026 zudem signifikante Änderungen am MacBook-Lineup. Das MacBook Pro soll pünktlich zu seinem 20-jährigen Jubiläum ein neues Gehäuse-Design erhalten, das deutlich dünner und leichter ausfällt. Das ursprüngliche MacBook Pro wurde im Januar 2006 vorgestellt und war Apples erster Laptop mit Intel-Prozessoren nach dem Wechsel von PowerPC.

Ob Apple mit dem neuen Look direkt im ersten Quartal startet oder diesen vorerst nur auf wenige einzelne Premium-Modelle anwendet, ist bislang unklar - Experten sind sich uneinig. Es bleibt somit eine Überraschung für 2026: altes Gehäuse mit neuer Hardware oder eine komplette Frischzellenkur.

Zudem steht der Wechsel zur OLED-Dis­play-Technologie an. Diese Displays bieten tiefere Schwarzwerte, höhere Kontraste und eine bessere Ener­gie­ef­fi­zienz als die aktuellen Mini-LED-Panels. Als weitere Premiere könnte das MacBook Pro 2026 erstmals mit einem 5G-Modem ausgestattet werden - ein Novum in der Mac-Geschichte. Apple entwickelt seit Jahren eigene Modem-Chips und könnte diese erstmals in einem Laptop einsetzen.

Was haltet ihr von Apples Entscheidung, das M5-Update zu verschieben? Freut ihr euch auf die größeren Neuerungen im Jahr 2026 oder hättet ihr lieber schon dieses Jahr ein Update gesehen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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