Es geht auch ohne Kernkraft:
Meta steigt in Geothermie-Entwickler ein
Für den Betrieb ihrer stromhungrigen Datenzentren wollen diverse Tech-Unternehmen Strom aus Kernkraftwerken einkaufen. Dass es auch nachhaltiger geht, zeigt nun Meta: Das Unternehmen kauft sich in Geothermie-Projekte ein.
Der steigende Energiebedarf durch den Ausbau Künstlicher Intelligenz (KI) zwingt Technologieunternehmen wie Meta dazu, nach neuen, nachhaltigen Energiequellen zu suchen. Besonders datenintensive Anwendungen treiben den Stromverbrauch massiv in die Höhe. Vor diesem Hintergrund gewinnen innovative Geothermie-Technologien an Bedeutung - insbesondere solche, die auch außerhalb klassischer vulkanischer Zonen funktionieren.
"Fortschritte in der KI erfordern kontinuierlich neue Energieressourcen zur Unterstützung der Infrastruktur", erklärte Urvi Parekh, Leiterin des globalen Energiemanagements bei Meta. Durch den Einsatz fortschrittlicher Geothermie-Verfahren wie denen von XGS könne diese Energieform zu einem wichtigen Baustein für den technologischen Fortschritt werden, so Parekh weiter.
Traditionelle Geothermieanlagen nutzen heiße Quellen aus natürlichen Reservoiren, sind jedoch geografisch stark limitiert. XGS Energy und andere Start-ups setzen auf neue Methoden: In New Mexico will XGS Energie aus heißen, trockenen Gesteinsschichten gewinnen. Dabei kommt ein geschlossenes Wasserkreislaufsystem zum Einsatz, das das Wasser in Stahlrohren führt und so ein Versickern in das umgebende Gestein verhindert - ein entscheidender Vorteil in trockenen Regionen wie dem Südwesten der USA.
Seit 2020 verfolgt Meta das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts klimaneutral zu sein. Doch die steigende Nachfrage nach Energie für KI und Cloud-Infrastruktur erschwert dieses Vorhaben. So hatte Meta erst kürzlich angekündigt, einen stillgelegten Atomreaktor zu reaktivieren, während in Louisiana zugleich neue Gaskraftwerke zur Versorgung eines künftigen Rechenzentrums geplant sind.
Siehe auch:
150 Megawatt in New Mexico
In Zusammenarbeit mit dem Geothermie-Startup XGS Energy will Meta beispielsweise bis zu 150 Megawatt emissionsfreie Elektrizität in das Stromnetz einspeisen, das unter anderem Metas Rechenzentrum im US-Bundesstaat New Mexico versorgt. Das teilte der Konzern jetzt mit.Der steigende Energiebedarf durch den Ausbau Künstlicher Intelligenz (KI) zwingt Technologieunternehmen wie Meta dazu, nach neuen, nachhaltigen Energiequellen zu suchen. Besonders datenintensive Anwendungen treiben den Stromverbrauch massiv in die Höhe. Vor diesem Hintergrund gewinnen innovative Geothermie-Technologien an Bedeutung - insbesondere solche, die auch außerhalb klassischer vulkanischer Zonen funktionieren.
"Fortschritte in der KI erfordern kontinuierlich neue Energieressourcen zur Unterstützung der Infrastruktur", erklärte Urvi Parekh, Leiterin des globalen Energiemanagements bei Meta. Durch den Einsatz fortschrittlicher Geothermie-Verfahren wie denen von XGS könne diese Energieform zu einem wichtigen Baustein für den technologischen Fortschritt werden, so Parekh weiter.
Traditionelle Geothermieanlagen nutzen heiße Quellen aus natürlichen Reservoiren, sind jedoch geografisch stark limitiert. XGS Energy und andere Start-ups setzen auf neue Methoden: In New Mexico will XGS Energie aus heißen, trockenen Gesteinsschichten gewinnen. Dabei kommt ein geschlossenes Wasserkreislaufsystem zum Einsatz, das das Wasser in Stahlrohren führt und so ein Versickern in das umgebende Gestein verhindert - ein entscheidender Vorteil in trockenen Regionen wie dem Südwesten der USA.
Weitere Projekte
Meta hatte bereits 2023 eine ähnliche Kooperation mit dem Unternehmen Sage Geosystems gestartet. Auch Google arbeitet mit dem Geothermie-Start-up Fervo an vergleichbaren Lösungen. Der jetzt angekündigte Ausbau mit XGS Energy soll in zwei Phasen erfolgen und bis 2030 abgeschlossen sein. Wie viel Geld Meta in das Projekt investiert, wurde nicht bekannt gegeben.Seit 2020 verfolgt Meta das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts klimaneutral zu sein. Doch die steigende Nachfrage nach Energie für KI und Cloud-Infrastruktur erschwert dieses Vorhaben. So hatte Meta erst kürzlich angekündigt, einen stillgelegten Atomreaktor zu reaktivieren, während in Louisiana zugleich neue Gaskraftwerke zur Versorgung eines künftigen Rechenzentrums geplant sind.
Zusammenfassung
- Meta investiert in Geothermie-Startup XGS Energy für nachhaltige Energie
- Bis zu 150 Megawatt emissionsfreie Elektrizität sollen ins Stromnetz fließen
- Steigender Energiebedarf durch KI-Ausbau erfordert neue Energiequellen
- XGS nutzt geschlossenes Wasserkreislaufsystem in heißem Trockengestein
- Projekt soll in zwei Phasen erfolgen und bis 2030 abgeschlossen sein
- Meta kooperiert seit 2023 auch mit dem Unternehmen Sage Geosystems
- Trotz Klimaneutralitätsziel bis 2030 reaktiviert Meta auch Atomreaktoren
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