Nvidia baut erstes eigenes KI-Datenzentrum in Deutschland
Auch Nvidia hat jetzt ein umfangreiches Engagement in Europa angekündigt, das wohl auf die zunehmenden transatlantischen Differenzen zurückzuführen ist. Im Zuge dessen soll in Deutschland Nvidias erste eigene Datenzentren-Infrastruktur entstehen.
In seiner Präsentation stellte Huang eine Reihe europabezogener Initiativen vor. Dazu gehören der Ausbau von Technologiezentren in sieben Ländern, die Öffnung von Nvidias Compute-Marktplatz für europäische Unternehmen sowie Unterstützung für mehrsprachige KI-Modelle und Forschung im Bereich der Medikamentenentwicklung, unter anderem für das dänische Unternehmen Novo Nordisk.
"In nur zwei Jahren werden wir die KI-Rechenkapazität in Europa verzehnfachen", sagte Huang. Europa habe erkannt, wie essenziell KI-Infrastruktur und sogenannte "AI-Factories" seien. Insgesamt plant Nvidia 20 solcher Großanlagen in Europa, in denen KI-Modelle entwickelt, trainiert und implementiert werden sollen.
Bisher hinkte Europa im Vergleich zu den USA und China bei der Entwicklung von KI-Technologien hinterher. Die Europäische Kommission hatte im März angekündigt, rund 20 Milliarden Dollar in den Bau von vier KI-Fabriken zu investieren.
Neben KI sprach Huang auch über den Fortschritt beim Quantencomputing. Diese Technologie befinde sich an einem Wendepunkt und könne in den kommenden Jahren Probleme lösen, die selbst die leistungsfähigsten KI-Systeme heute noch überfordern würden. Damit relativierte Huang frühere Aussagen, in denen er den Durchbruch für Quantencomputer erst in 20 Jahren erwartet hatte.
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Cloud für die Industrie
Es gehe um den Aufbau einer Cloud-Plattform für künstliche Intelligenz (KI) mit industriellem Fokus, erklärte Nvidia-Chef Jensen Huang laut der Nachrichtenagentur Reuters am heutigen Mittwoch auf der Technologiekonferenz VivaTech in Paris. Diese soll KI und Robotik vereinen und insbesondere Automobilherstellern wie BMW und Mercedes-Benz bei der Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle und der Optimierung logistischer Abläufe helfen.In seiner Präsentation stellte Huang eine Reihe europabezogener Initiativen vor. Dazu gehören der Ausbau von Technologiezentren in sieben Ländern, die Öffnung von Nvidias Compute-Marktplatz für europäische Unternehmen sowie Unterstützung für mehrsprachige KI-Modelle und Forschung im Bereich der Medikamentenentwicklung, unter anderem für das dänische Unternehmen Novo Nordisk.
"In nur zwei Jahren werden wir die KI-Rechenkapazität in Europa verzehnfachen", sagte Huang. Europa habe erkannt, wie essenziell KI-Infrastruktur und sogenannte "AI-Factories" seien. Insgesamt plant Nvidia 20 solcher Großanlagen in Europa, in denen KI-Modelle entwickelt, trainiert und implementiert werden sollen.
Bisher hinkte Europa im Vergleich zu den USA und China bei der Entwicklung von KI-Technologien hinterher. Die Europäische Kommission hatte im März angekündigt, rund 20 Milliarden Dollar in den Bau von vier KI-Fabriken zu investieren.
Zusammen mit Mistral
Ein weiteres Vorhaben Nvidias ist die Partnerschaft mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral. Gemeinsam wollen die Partner ein KI-Rechensystem mit 18.000 modernen Nvidia-Chips speziell für europäische Unternehmen aufbauen. Huang betonte: "Souveräne KI ist unabdingbar - kein Unternehmen, keine Branche und kein Land kann seine Intelligenz auslagern."Neben KI sprach Huang auch über den Fortschritt beim Quantencomputing. Diese Technologie befinde sich an einem Wendepunkt und könne in den kommenden Jahren Probleme lösen, die selbst die leistungsfähigsten KI-Systeme heute noch überfordern würden. Damit relativierte Huang frühere Aussagen, in denen er den Durchbruch für Quantencomputer erst in 20 Jahren erwartet hatte.
Zusammenfassung
- Nvidia baut erste eigene Datenzentren-Infrastruktur in Deutschland
- Cloud-Plattform für KI soll deutsche Automobilhersteller unterstützen
- Technologiezentren in sieben europäischen Ländern werden ausgebaut
- KI-Rechenkapazität in Europa soll innerhalb von zwei Jahren verzehnfacht werden
- Partnerschaft mit Mistral beinhaltet System mit 18.000 Nvidia-Chips
- Huang sieht Quantencomputing an einem entscheidenden Wendepunkt
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