Alles dicht laut Google Maps:
reihenweise falsche Autobahnsperrungen

Ein Fehler bei Googles vielgenutzter Navigationslösung Google Maps sorgte am gestrigen Feiertag in Deutschland wohl vielerorts für ein mittelmäßiges Verkehrschaos oder zumindest für Verwirrung bei vielen Autofahrern. Die App zeigte fälschlicherweise massenhaft Straßensperrungen an.
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Google Maps / WinFuture

Google zeigte Sperrungen an, die es nicht gab

Wie diverse deutsche Medien berichten, dürften gestern viele Autofahrer bei der Verwendung von Google Maps zur Navigation unerwünschte Umwege gefahren sein. Die App, welche auf Android-Smartphones als Standard-Navigations-Lösung installiert ist, zeigte stundenlang nicht bestehende Sperrungen auf Autobahnen und kleineren Landstraßen an.

Vor allem in Bereichen um Großstädte wie Berlin, Düsseldorf oder Dortmund dürften die falschen Sperrungen, die Google auf den Autobahnen um die Metropolen anzeigte, dafür gesorgt haben, dass Autofahrer ohne ihr Wissen auf Umwegen fuhren und so kleinere Straßen verstopften. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian wurden örtliche Polizeidienststellen und Behörden in diversen Fällen von verwirrten und vielleicht auch genervten Menschen kontaktiert.

NRW war besonders betroffen

Laut einem Bericht der Berliner Morgenpost war vor allem Nordrhein-Westfalen von den Falschangaben bei Google Maps betroffen. Unter anderem wurden Sperrungen auf der A40, A42, A45 und A59 angezeigt. Im Bereich Hamburg wurden auf der A24 und der A1 Sperrungen angezeigt, die es gar nicht gab. Im Fall von Berlin gab es hingegen falsche Sperrungen auf der A114 und am Übergang zur A10.

Wer sich bei der Navigation auf Google Maps verließ, dürfte in vielen Fällen aufgrund der Fake-Sperrungen einen Umweg gefahren sein. Google äußerte sich zu dem Thema nur mit einer nichtssagenden Stellungnahme und erklärte, dass die Informationen in Google Maps aus diversen Quellen stammten, wobei man sich Angaben von Drittanbietern, öffentlicher Quellen und den Inputs von Nutzern bediene. Wie es zu der Anzeige der zahlreichen nicht existenten Sperrungen auf deutschen Autobahnen kommen konnte, erklärte das Unternehmen nicht.

Nach einigen Stunden waren die Probleme aber offenbar wieder behoben. Wurden am frühen Nachmittag gestern noch vielerorts Fake-Sperrungen angezeigt, waren diese wenig später wieder verschwunden.

Wart auch ihr 'Opfer' der Falschangaben bei Google Maps zu Sperrungen auf deutschen Autobahnen und musstet deshalb Umwege fahren? Oder nutzt ihr andere Navigationslösungen und kamt dank der umgeleiteten Google-User gestern besser durch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Zusammenfassung
  • Google Maps zeigte am Feiertag fälschlicherweise zahlreiche Straßensperrungen an
  • Autofahrer wurden wegen der falschen Anzeigen auf unnötige Umwege geleitet
  • Besonders Autobahnen um Großstädte wie Berlin und Düsseldorf waren betroffen
  • In Nordrhein-Westfalen waren A40, A42, A45 und A59 mit Fake-Sperrungen markiert
  • Polizei und Behörden erhielten viele Anfragen von verwirrten Verkehrsteilnehmern
  • Google erklärte nicht, wie es zu den massenhaften Falschinformationen kam
  • Nach einigen Stunden waren die fehlerhaften Sperrungsanzeigen wieder verschwunden

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