Google Maps macht aus einem Screenshot eine Reiseplanung
Google arbeitet an einer Reihe von Funktionen, die Nutzern die Reiseplanung erleichtern sollen. Eine der Neuerungen ermöglicht es, aus einem Screenshot am Smartphone eine Route für einen Ausflug oder den Urlaubstrip zu generieren.
Sobald die Screenshot-Liste in Maps aktiviert ist, erkennt die von KI angetriebene Funktion Orte, die in Textform auf Screenshots auf dem Gerät erwähnt werden. Anschließend zeigt Google Maps die Standorte auf der Karte an und erlaubt es Nutzern, diese in der genannten teilbaren Liste zu speichern. Diese neue Funktion wird ab dieser Woche zunächst für iOS-Nutzer in den USA verfügbar sein, während eine Android-Version bald folgen soll. Wann auch andere Länder folgen, ist noch unklar.
Auch die KI-gestützten "AI Overviews" von Google Search erhalten ein Update, das neue Möglichkeiten für die Reiseplanung bietet. Ab dieser Woche können Nutzer in den USA sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop detaillierte Reisepläne für bestimmte Regionen oder ganze Länder erstellen lassen. Durch Suchanfragen wie "Erstelle eine Griechenland-Reiseroute mit Fokus auf Geschichte" können Nutzer Bewertungen, Fotos und Karten mit Standortempfehlungen abrufen. Diese lassen sich dann direkt in Google Maps speichern oder in Google Docs und Gmail exportieren.
Ein weiteres wichtiges Update betrifft die Preismeldungen für Hotels. Die bereits in Google Flights verfügbaren Preisalarm-Funktionen werden jetzt weltweit auch in der Google-Hotelsuche eingeführt. Nutzer können Preise für bestimmte Reisedaten und Ziele verfolgen und per E-Mail benachrichtigt werden, falls die Preise sinken. Dabei berücksichtigt das System verschiedene Filter wie Lage, Sternebewertung und Strandnähe.
Siehe auch:
- Google Maps ermöglicht Reiseplanung aus Screenshots von Orten
- KI-Algorithmen erkennen und speichern Orte aus Screenshots automatisch
- Neue Funktion zunächst für iOS in den USA, Android-Version folgt bald
- KI-gestützte 'AI Overviews' erstellen detaillierte Reisepläne
- Google Lens' 'AI Overviews' wird auf weitere Sprachen ausgeweitet
- Preisalarm-Funktionen werden weltweit in Google-Hotelsuche eingeführt
Leichter finden dank KI
Es kommt immer wieder vor, dass man in sozialen Netzwerken oder auf Webseiten einen womöglich interessanten Ort entdeckt. Bisher musste man sich dann meist manuell auf die Suche machen. Nun aber sollen KI-Algorithmen den gezeigten Ort automatisiert ausfindig machen und in einer Liste speichern, aus der heraus später direkt Routenplanungen getätigt werden können.Sobald die Screenshot-Liste in Maps aktiviert ist, erkennt die von KI angetriebene Funktion Orte, die in Textform auf Screenshots auf dem Gerät erwähnt werden. Anschließend zeigt Google Maps die Standorte auf der Karte an und erlaubt es Nutzern, diese in der genannten teilbaren Liste zu speichern. Diese neue Funktion wird ab dieser Woche zunächst für iOS-Nutzer in den USA verfügbar sein, während eine Android-Version bald folgen soll. Wann auch andere Länder folgen, ist noch unklar.
Auch die KI-gestützten "AI Overviews" von Google Search erhalten ein Update, das neue Möglichkeiten für die Reiseplanung bietet. Ab dieser Woche können Nutzer in den USA sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop detaillierte Reisepläne für bestimmte Regionen oder ganze Länder erstellen lassen. Durch Suchanfragen wie "Erstelle eine Griechenland-Reiseroute mit Fokus auf Geschichte" können Nutzer Bewertungen, Fotos und Karten mit Standortempfehlungen abrufen. Diese lassen sich dann direkt in Google Maps speichern oder in Google Docs und Gmail exportieren.
Preisalarm bei Hotels
Überdies wird die Funktion "AI Overviews" von Google Lens, die Informationen zu Objekten liefert, auf weitere Sprachen ausgeweitet. Künftig wird sie nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Hindi, Indonesisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch verfügbar sein.Ein weiteres wichtiges Update betrifft die Preismeldungen für Hotels. Die bereits in Google Flights verfügbaren Preisalarm-Funktionen werden jetzt weltweit auch in der Google-Hotelsuche eingeführt. Nutzer können Preise für bestimmte Reisedaten und Ziele verfolgen und per E-Mail benachrichtigt werden, falls die Preise sinken. Dabei berücksichtigt das System verschiedene Filter wie Lage, Sternebewertung und Strandnähe.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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