Verleger attackieren Google, nennt KI-Modus der Suche "Diebstahl"
Google startet in den USA in der Suche den KI-Modus und erntet massive Kritik von Verlagen. Die News/Media Alliance, die über 2000 Nachrichtenportale vertritt, wirft dem Technologieriesen "Diebstahl" vor. Grund: Die KI bringt die Medien um wichtige Werbeeinnahmen.
Für Verlage ist das eine Bedrohung, denn hier sind Klicks natürlich für Werbung essenziell. Das neue Design der Google-Suche könnte jedoch die traditionellen Links deutlich weiter nach unten verschieben, weshalb Brancheninsider mit Einbußen von bis zu 40 Prozent rechnen.
Die News/Media Alliance, die mehr als 2000 Nachrichtenportale repräsentiert, übt deshalb scharfe Kritik an Googles Vorgehen (via The Verge). In einer offiziellen Mitteilung macht der Verband seinem Unmut deutlich Luft und wirft dem Technologiekonzern unlautere Praktiken vor.
Die Auseinandersetzung zwischen Google und den Verlagen hat eine lange Vorgeschichte. Bereits seit Jahren kämpfen Medienhäuser weltweit um faire Vergütung für ihre Inhalte, die von Technologiekonzernen genutzt werden. In Australien und der Europäischen Union wurden bereits Gesetze (das sogenannte Leistungsschutzrecht) verabschiedet, die Plattformen zu Zahlungen an Verlage verpflichten sollen.
Was haltet ihr von Googles neuem KI-Modus? Ist die Kritik der Verlage berechtigt oder überwiegen die Vorteile für die Nutzer? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Googles KI-Offensive sorgt für Aufruhr
Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O bekannt gegeben, dass man den in den USA bereits zuvor angekündigten KI-Modus für die Suche startet. Die neue Funktion integriert einen KI-Chatbot direkt in die Suchmaschine. Statt wie bisher Links anzuklicken, erhalten Nutzer von Google direkte Antworten - ohne die Originalquellen besuchen zu müssen.Für Verlage ist das eine Bedrohung, denn hier sind Klicks natürlich für Werbung essenziell. Das neue Design der Google-Suche könnte jedoch die traditionellen Links deutlich weiter nach unten verschieben, weshalb Brancheninsider mit Einbußen von bis zu 40 Prozent rechnen.
Die News/Media Alliance, die mehr als 2000 Nachrichtenportale repräsentiert, übt deshalb scharfe Kritik an Googles Vorgehen (via The Verge). In einer offiziellen Mitteilung macht der Verband seinem Unmut deutlich Luft und wirft dem Technologiekonzern unlautere Praktiken vor.
Verlinkungen waren die letzte lobenswerte Eigenschaft der Suche, die den Verlagen Traffic und Einnahmen brachte. Jetzt nimmt sich Google die Inhalte einfach mit Gewalt und nutzt sie ohne Gegenleistung - das ist die Definition von Diebstahl.Sie fordert das US-Justizministerium auf, dies im Rahmen des laufenden Kartellverfahrens zu berücksichtigen.
Kontroverse um Opt-out-Option
Wie interne Dokumente aus dem Kartellverfahren zeigen, erwog Google zunächst, Publishern eine Wahlmöglichkeit bzw. ein Opt-out einzuräumen. Diese Option wurde jedoch verworfen, da sie das Training der KI-Modelle zu komplex machen würde. Stattdessen entschied sich Google für ein "stilles Update" ohne öffentliche Ankündigung der neuen Datennutzung.Die Auseinandersetzung zwischen Google und den Verlagen hat eine lange Vorgeschichte. Bereits seit Jahren kämpfen Medienhäuser weltweit um faire Vergütung für ihre Inhalte, die von Technologiekonzernen genutzt werden. In Australien und der Europäischen Union wurden bereits Gesetze (das sogenannte Leistungsschutzrecht) verabschiedet, die Plattformen zu Zahlungen an Verlage verpflichten sollen.
Was haltet ihr von Googles neuem KI-Modus? Ist die Kritik der Verlage berechtigt oder überwiegen die Vorteile für die Nutzer? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google erntet für seinen neuen KI-Modus in der Suche massive Kritik
- News/Media Alliance wirft Google die unrechtmäßige Nutzung von Inhalten vor
- Direkte KI-Antworten könnten Verlage um bis zu 40 Prozent Traffic bringen
- Verlagsvertreter bezeichnen Googles Vorgehen als Definition von Diebstahl
- US-Justizministerium wird aufgefordert, dies im Kartellverfahren zu prüfen
- Google verzichtete bewusst auf Wahlmöglichkeit für Publisher beim Training
- Weltweit kämpfen Medienhäuser für faire Vergütung ihrer digitalen Inhalte
Siehe auch:
- Mehr Fokus auf die Straße dank KI: Volvo setzt voll auf Googles Gemini
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- Google I/O 2025: Die wichtigsten Neuvorstellungen im Überblick
- Google-Handy in Flammen: Nächstes Pixel 6a fängt beim Laden Feuer
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