First Light Fusion: Startup gibt Pläne für Fusionskraftwerk jetzt auf
Diverse Startups erwecken seit einiger Zeit den Eindruck, als würden sie kurz vor der Realisierung kommerzieller Kernfusions-Kraftwerke stehen. Eines von ihnen, First Light Fusion, hat entsprechende Pläne nun allerdings aufgegeben.
Es fanden sich allerdings kaum Investoren, die von dem Konzept so überzeugt waren, dass sie hohe Summen in die Firma gesteckt hätten. Die Pläne für den Bau eines Kraftwerkes wurden daher nun offiziell aufgegeben, berichtet The Telegraph. Stattdessen will sich das Unternehmen künftig darauf konzentrieren, andere Energieunternehmen mit seiner Technologie zu beliefern. Im Mittelpunkt steht dabei ein "Verstärker", der eine Brennstoffkapsel enthält und die Fusionsreaktion verstärken soll.
First Light Fusion hat bereits Millionenbeträge in die Entwicklung seiner Technologie investiert. Die Kernfusion gilt seit Jahrzehnten als eine Art Heiliger Gral der Energiegewinnung, da sie das Potenzial birgt, nahezu unerschöpfliche Energiequellen bereitzustellen, ähnlich den Prozessen im Inneren der Sonne. Trotz jahrzehntelanger Forschung und hoher Investitionen bleibt ein wirtschaftlicher Durchbruch aber aus.
Trotzdem schätzen Experten, dass funktionierende Kernfusions-Kraftwerke frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bereitstehen könnten. Denn verschiedene Probleme sind weiterhin ungeklärt. Wie schnell hier Lösungen erarbeitet werden könnten, lässt sich kaum sagen.
Siehe auch:
Projektilfusion kommt nicht voran
Ursprünglich plante First Light Fusion, einen eigenen Kraftwerksprototyp auf Basis seiner sogenannten Projektilfusion-Technologie zu errichten. Bei dieser Technologie wird ein projektilgroßes Geschoss mithilfe elektromagnetischer Kräfte auf eine Brennstoffzelle geschossen, um die extremen Bedingungen von Atomkollisionen nachzustellen.Es fanden sich allerdings kaum Investoren, die von dem Konzept so überzeugt waren, dass sie hohe Summen in die Firma gesteckt hätten. Die Pläne für den Bau eines Kraftwerkes wurden daher nun offiziell aufgegeben, berichtet The Telegraph. Stattdessen will sich das Unternehmen künftig darauf konzentrieren, andere Energieunternehmen mit seiner Technologie zu beliefern. Im Mittelpunkt steht dabei ein "Verstärker", der eine Brennstoffkapsel enthält und die Fusionsreaktion verstärken soll.
First Light Fusion hat bereits Millionenbeträge in die Entwicklung seiner Technologie investiert. Die Kernfusion gilt seit Jahrzehnten als eine Art Heiliger Gral der Energiegewinnung, da sie das Potenzial birgt, nahezu unerschöpfliche Energiequellen bereitzustellen, ähnlich den Prozessen im Inneren der Sonne. Trotz jahrzehntelanger Forschung und hoher Investitionen bleibt ein wirtschaftlicher Durchbruch aber aus.
Es dauert ...
Während Großbritannien Anfang des Jahres fast eine halbe Milliarde Euro für die Förderung von Fusionsforschung bereitgestellt hat und bis 2040 ein funktionierendes Fusionskraftwerk anstrebt, prescht China bei der Entwicklung voran. Dort gelang es Forschern kürzlich, Plasma-Temperaturen von über 100 Millionen Grad Celsius für 17 Minuten in einem Reaktor zu halten - ein neuer Rekord. Aber auch andere Länder machen Fortschritte.Trotzdem schätzen Experten, dass funktionierende Kernfusions-Kraftwerke frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bereitstehen könnten. Denn verschiedene Probleme sind weiterhin ungeklärt. Wie schnell hier Lösungen erarbeitet werden könnten, lässt sich kaum sagen.
Zusammenfassung
- First Light Fusion gibt Pläne für eigenes Kernfusions-Kraftwerk auf
- Projektilfusion-Technologie konnte kaum Investoren überzeugen
- Unternehmen fokussiert sich nun auf Zulieferung für Energieunternehmen
- Kernfusion gilt als vielversprechende, aber bisher unrentable Technologie
- Großbritannien und China investieren stark in Fusionsforschung
- Experten erwarten funktionierende Kraftwerke nicht vor 2050
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!