Microsoft verteilt ungewollte Windows-11-Upgrades über Intune
Microsoft kämpft mit einem technischen Problem. So erhalten trotz aktiver Intune-Blockierung einige Windows-10-PCs ein Upgrade auf Windows 11. Ein Code-Fehler umgeht seit Mitte April festgelegte Update-Richtlinien. Die Behebung des Problems ist mühsam.
Microsoft Intune ist eine cloudbasierte Lösung zum Verwalten von Geräten. Unternehmen nutzen Intune, um ihre Geräteflotte zentral zu managen, Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen und Software-Updates zu kontrollieren. IT-Administratoren können mit Intune für gewöhnlich festlegen, welche Windows-Versionen auf Unternehmensgeräten installiert werden dürfen - eine Funktion, die durch den aktuellen Fehler aber ausgehebelt wird.
Wichtig zu verstehen ist, dass nur über Intune verwaltete Geräte betroffen sind. Es handelt sich zudem nicht um eine Umgehung der Hardware-Mindestanforderungen für Windows 11, sondern um die Missachtung administrativer Einstellungen.
Besonders ärgerlich für IT-Abteilungen ist jedoch, dass bereits auf Windows 11 aktualisierte Geräte manuell auf die vorherige Windows-Version zurückgesetzt werden müssen. Dies bedeutet zusätzlichen Arbeitsaufwand, da kein automatisierter Prozess für ein Rollback vorgesehen ist.
Auch bei diesem früheren Vorfall mussten Administratoren betroffene Server manuell wiederherstellen, meist durch Zurückspielen von Sicherungen. Microsoft hat bis heute keine alternative Lösung für dieses Problem bereitgestellt.
Seid ihr als IT-Administratoren von diesem Problem betroffen? Wie geht ihr mit ungewollten Windows-Updates in eurer Organisation um? Teilt eure Erfahrungen und Lösungsansätze in den Kommentaren!
Siehe auch:
Bug umgeht Upgrade-Blocks
Microsoft bestätigt ein aktuelles Problem, bei dem Geräte mit Windows 10 trotz aktiver Blockierung durch IT-Administratoren Upgrade-Angebote auf Windows 11 erhalten. Der Fehler tritt seit dem 12. April 2025 auf und betrifft Geräte, die über Microsoft Intune verwaltet werden. Dabei werden die in Intune festgelegten Update-Richtlinien ignoriert, was für Verwirrung bei Nutzern und zusätzlichen Aufwand für IT-Abteilungen sorgt.Microsoft Intune ist eine cloudbasierte Lösung zum Verwalten von Geräten. Unternehmen nutzen Intune, um ihre Geräteflotte zentral zu managen, Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen und Software-Updates zu kontrollieren. IT-Administratoren können mit Intune für gewöhnlich festlegen, welche Windows-Versionen auf Unternehmensgeräten installiert werden dürfen - eine Funktion, die durch den aktuellen Fehler aber ausgehebelt wird.
Wichtig zu verstehen ist, dass nur über Intune verwaltete Geräte betroffen sind. Es handelt sich zudem nicht um eine Umgehung der Hardware-Mindestanforderungen für Windows 11, sondern um die Missachtung administrativer Einstellungen.
Microsoft arbeitet an Lösung
Laut einem Eintrag im Microsoft 365 Admin Center (IT10561350) (via Bleeping Computer) ist ein "latenter Code-Fehler" für das Problem verantwortlich. Redmond arbeitet bereits an einer Lösung und verteilt schrittweise einen Code-Fix, um weitere ungewollte Upgrades zu verhindern. Microsoft empfiehlt betroffenen Administratoren, bis zur vollständigen Behebung die Windows-Feature-Updates über Intune-Richtlinien zu pausieren.Besonders ärgerlich für IT-Abteilungen ist jedoch, dass bereits auf Windows 11 aktualisierte Geräte manuell auf die vorherige Windows-Version zurückgesetzt werden müssen. Dies bedeutet zusätzlichen Arbeitsaufwand, da kein automatisierter Prozess für ein Rollback vorgesehen ist.
Nicht der erste Vorfall
Dies ist nicht das erste Mal, dass Microsoft mit ungewollten Upgrades für Aufsehen sorgt. Erst im November 2024 trat ein ähnliches Problem auf, als Systeme mit Windows Server 2019 und 2022 ohne Vorwarnung auf Windows Server 2025 aktualisiert wurden. Besonders problematisch daran war, dass viele der betroffenen Organisationen nicht einmal über die entsprechenden Lizenzen für die neue Server-Version verfügten.Auch bei diesem früheren Vorfall mussten Administratoren betroffene Server manuell wiederherstellen, meist durch Zurückspielen von Sicherungen. Microsoft hat bis heute keine alternative Lösung für dieses Problem bereitgestellt.
Seid ihr als IT-Administratoren von diesem Problem betroffen? Wie geht ihr mit ungewollten Windows-Updates in eurer Organisation um? Teilt eure Erfahrungen und Lösungsansätze in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Windows 10-Geräte erhalten ungewollt Windows 11-Upgrade trotz Intune-Blockade
- Microsoft bestätigt Fehler bei Update-Richtlinien seit dem 12. April 2025
- Latenter Code-Fehler missachtet die administrativen Einstellungen in Intune
- Microsoft verteilt schrittweise Fix und empfiehlt, Feature-Updates zu pausieren
- Betroffene Geräte müssen manuell auf vorherige Windows-Version zurückgesetzt werden
- Ähnlicher Vorfall bei Windows Server-Systemen bereits im November 2024
Siehe auch:
- Windows 11 24H2: Das Patch-Day-Update für April sorgt für BSODs
- Windows 11: Snipping Tool kopiert Texte aus Bildern jetzt direkt
- Microsoft startet Vorschau für optionales Windows 11 23H2-Update
- Daran arbeitet Microsoft jetzt: Windows 10 erhält optionales Update
- Windows 11 24H2: Microsoft beseitigt nächste Update-Sperre
Thema:
Videos zum Thema Microsoft
- So gelingt die Windows-11-Installation ohne Microsoft-Account
- Fable: Microsoft enthüllt im Trailer endlich den Releasetermin
- Gears of War: E-Day - Microsoft zeigt Gameplay und verrät den Termin
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Fable: Microsoft enthüllt Gameplay und viele neue Details zum Spiel
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Erster bemannter Flugzeugflug mit Feststoffbatterien ist gelungen
- Mamma Mia! Besonderes Super Mario Bros. für Rekordsumme ersteigert
- Großer Juni-Sale: Media Markt und Saturn senken massiv die Preise
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen