Kampf gegen den Dunst: Indiens Hauptstadt Delhi setzt voll auf EVs
Die indische Hauptstadt New Delhi und der dazugehörige Unionsstaat Delhi werden ab Sommer 2026 keine neuen Zulassungen von Zweirädern mit Benzinmotoren mehr gestatten. Derzeit steht ein Beschluss vor der Verabschiedung, der in Delhi für bessere Luft sorgen soll.
Das Vorhaben betrifft nicht nur die in Indien extrem häufig verwendeten zweirädrigen Roller und Motorräder, sondern auch die beliebten dreirädrigen "Rikschas", die ab diesem August nicht mehr neu registriert werden können. Dem Bericht zufolge wurden die Pläne bereits vom zuständigen Transportminister Delhis abgesegnet, benötigen aber noch die Zustimmung des Kabinetts des Staates.
Hinzu kommt, dass auch die Behörden ihre Fahrzeugflotten schrittweise vollständig auf elektrisch betriebene Transportmittel umstellen. Damit all die neuen Elektrofahrzeuge in Delhi auch im Alltag sinnvoll eingesetzt werden können, will die Regionalregierung rasch ein Netz von mindestens 13200 Ladestationen einrichten, wobei auf das Straßennetz übertragen etwa alle fünf Kilometer eine Ladestation entsteht.
Schon 2027 will man so erreichen, dass 95 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge in Delhi über einen elektrischen Antrieb verfügen. Bis 2030 soll der Anteil dann auf 98 Prozent gesteigert werden. Bereits in diesem Jahr will man übrigens auch beginnen, keine Zulassungen mehr für Fahrzeuge mit CNG-Antrieben zu erteilen, womit auch diese durch EVs abgelöst werden.
Siehe auch:
Indiens zweitgrößte Stadt stellt auf E-Antriebe um
Laut einem Bericht der Hindustan Times, will Delhi die Zulassung neuer Motorroller und Motorräder mit Verbrennermotoren ab August 2026 verbieten. Im Zuge der sogenannten Electric Vehicle Policy 2.0 sollen dann nur noch "EVs" zugelassen werden dürfen. Gleichzeitig schreibt die neue Regelung vor, dass in Delhi jedes Dritte von privaten Haushalten erworbene Auto ein Elektrofahrzeug sein soll.Das Vorhaben betrifft nicht nur die in Indien extrem häufig verwendeten zweirädrigen Roller und Motorräder, sondern auch die beliebten dreirädrigen "Rikschas", die ab diesem August nicht mehr neu registriert werden können. Dem Bericht zufolge wurden die Pläne bereits vom zuständigen Transportminister Delhis abgesegnet, benötigen aber noch die Zustimmung des Kabinetts des Staates.
Gnadenfrist für Auto-Rikschas
Mittelfristig will die Staatsregierung von Delhi mit den neuen Richtlinien für die Einführung von mehr Elektrofahrzeugen sorgen und die Position des Staates als führende Kraft in diesem Bereich festigen. Dazu beginnt man auch, die Zulassung von nicht-elektrisch betriebenen Fahrzeugen für den Personentransport noch in diesem Jahr zu unterbinden. Außerdem werden alle Auto-Rikschas, die älter als zehn Jahre sind, schrittweise durch Elektromodelle abgelöst oder zumindest entsprechend umgebaut.Hinzu kommt, dass auch die Behörden ihre Fahrzeugflotten schrittweise vollständig auf elektrisch betriebene Transportmittel umstellen. Damit all die neuen Elektrofahrzeuge in Delhi auch im Alltag sinnvoll eingesetzt werden können, will die Regionalregierung rasch ein Netz von mindestens 13200 Ladestationen einrichten, wobei auf das Straßennetz übertragen etwa alle fünf Kilometer eine Ladestation entsteht.
Schon 2027 will man so erreichen, dass 95 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge in Delhi über einen elektrischen Antrieb verfügen. Bis 2030 soll der Anteil dann auf 98 Prozent gesteigert werden. Bereits in diesem Jahr will man übrigens auch beginnen, keine Zulassungen mehr für Fahrzeuge mit CNG-Antrieben zu erteilen, womit auch diese durch EVs abgelöst werden.
Zusammenfassung
- Delhi verbietet ab August 2026 Zulassung neuer Zweiräder mit Benzinmotor
- Jedes dritte neu erworbene Auto in Delhi soll ein Elektrofahrzeug sein
- Dreirädrige Rikschas dürfen ab August 2025 nicht mehr neu registriert werden
- Behörden stellen Fahrzeugflotten schrittweise auf Elektroantrieb um
- Netz von 13200 Ladestationen soll in Delhi eingerichtet werden
- Bis 2027 sollen 95 Prozent der Neuzulassungen Elektrofahrzeuge sein
- CNG-Fahrzeuge werden ebenfalls durch Elektrofahrzeuge ersetzt
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