Pixel in Viren-Größe: Kleinstes LED-Display der Welt entwickelt
Ein internationales Forscherteam hat die bislang kleinsten Leuchtdioden (LEDs) entwickelt und zu einem winzigen Display zusammengefasst. Die Pixel sind dabei so klein, dass sie unter der Auflösungsschwelle optischer Mikroskope liegen.
Bereits zuvor hatten die Forscher ein monochromes Display entwickelt, dessen Pixel weniger als 100 Mikrometer groß waren, etwa so breit wie ein menschliches Haar. Doch mit ihrer neuesten Technologie gelang es ihnen, die Dimensionen nochmals drastisch zu reduzieren. Dies wurde durch die Verwendung eines speziellen Halbleitermaterials ermöglicht: Perowskit, eine Substanzklasse, die sowohl in der Erdkruste als auch in hochmodernen Solarzellen vorkommt.
"Abgesehen von unserer wissenschaftlichen Neugier zeigen unsere Experimente, dass Perowskit-LEDs auch in winzigen Dimensionen eine hohe Effizienz bewahren", erklärt Zhao. Dies verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen LEDs, die bei derart winzigen Größen oft an Leuchtkraft verlieren.
Mit ihren bahnbrechenden Entwicklungen treiben die Wissenschaftler die Miniaturisierung der Display-Technologie weiter voran. Speziell die Nutzung von Perowskit könnte hier letztlich dazu führen, auch im größeren Maßstab Bildschirme von bisher nicht gekannter Qualität zu entwickeln.
Siehe auch:
Möglich dank Perowskit
Die Wissenschaftler um Baodan Zhao von der Zhejiang-Universität in Hangzhou, China, präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Nature. Ihr neuartiges LED-Display verfügt demnach über Pixel, die nur 90 Nanometer breit sind - vergleichbar mit der Größe eines typischen Virus.Bereits zuvor hatten die Forscher ein monochromes Display entwickelt, dessen Pixel weniger als 100 Mikrometer groß waren, etwa so breit wie ein menschliches Haar. Doch mit ihrer neuesten Technologie gelang es ihnen, die Dimensionen nochmals drastisch zu reduzieren. Dies wurde durch die Verwendung eines speziellen Halbleitermaterials ermöglicht: Perowskit, eine Substanzklasse, die sowohl in der Erdkruste als auch in hochmodernen Solarzellen vorkommt.
"Abgesehen von unserer wissenschaftlichen Neugier zeigen unsere Experimente, dass Perowskit-LEDs auch in winzigen Dimensionen eine hohe Effizienz bewahren", erklärt Zhao. Dies verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen LEDs, die bei derart winzigen Größen oft an Leuchtkraft verlieren.
Winzige VR-Displays
Die Forscher sehen großes Potenzial für ihre Technologie, insbesondere in Anwendungen wie Virtual-Reality-Brillen, bei denen hochauflösende Displays auf kleinstem Raum gefragt sind. Zudem könnte die Methode künftig für farbige Displays genutzt werden, auch wenn die Herstellung solcher Strukturen noch eine Herausforderung darstellt.Mit ihren bahnbrechenden Entwicklungen treiben die Wissenschaftler die Miniaturisierung der Display-Technologie weiter voran. Speziell die Nutzung von Perowskit könnte hier letztlich dazu führen, auch im größeren Maßstab Bildschirme von bisher nicht gekannter Qualität zu entwickeln.
Zusammenfassung
- Forscher entwickeln winzige LEDs mit nur 90 Nanometern Breite
- Pixel sind so klein wie Viren und unterhalb optischer Auflösungsschwelle
- Verwendung von Perowskit ermöglicht winzige, effiziente Displays
- Technologie bietet Potenzial für hochauflösende VR-Brillen
- Miniaturisierung könnte zu qualitativ hochwertigen Bildschirmen führen
- Herstellung farbiger Displays mit dieser Methode noch herausfordernd
- Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen