AMD in Japan: "Sind nicht gewohnt, so viele Grafikkarten zu verkaufen"
AMD verzeichnet in Japan einen überraschenden Erfolg: Der Marktanteil der Radeon-Grafikkarten ist auf 45 Prozent gestiegen. Doch während das Unternehmen bereits von 70 Prozent träumt, kämpft es mit Lieferengpässen und der eigenen Produktionskapazität.
Trotz des Erfolgs gibt es Schattenseiten: Die Verfügbarkeit der neuen Radeon-Karten ist stark eingeschränkt. Partner wie ASRock, Asus, Gigabyte und PowerColor berichten von Produktionsengpässen. Die Folge sind deutliche Preisaufschläge - die RX 9070 XT wird statt der empfohlenen 599 Dollar teilweise für bis zu 800 Dollar angeboten.
Wie PC Gamer berichtet, räumte AMDs Marketingmanager Yoshiaki Sato bei einer Veranstaltung in Tokio mit einem Augenzwinkern ein, dass das Unternehmen "nicht daran gewöhnt ist, so viele Grafikkarten zu verkaufen". Dennoch peilt AMD für die Zukunft einen Marktanteil von 70 Prozent an - ein zweifellos äußerst ehrgeiziges Ziel.
Was haltet ihr von AMDs ambitioniertem Ziel, in Japan 70 Prozent Marktanteil zu erreichen? Teilt eure Einschätzung zur aktuellen Situation auf dem Grafikkarten-Markt in den Kommentaren!
Siehe auch:
Radeon auf Erfolgskurs in Japan
AMD erreicht mit seinen Radeon-Grafikkarten der RX-9070-Serie in Japan einen historischen und ungewohnten Erfolg. Der Marktanteil ist auf 45 Prozent gestiegen - und das ist der höchste Wert, den das Unternehmen je in diesem Land erreicht hat. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da AMD auch in Japan traditionell deutlich hinter dem Marktführer Nvidia lag.Trotz des Erfolgs gibt es Schattenseiten: Die Verfügbarkeit der neuen Radeon-Karten ist stark eingeschränkt. Partner wie ASRock, Asus, Gigabyte und PowerColor berichten von Produktionsengpässen. Die Folge sind deutliche Preisaufschläge - die RX 9070 XT wird statt der empfohlenen 599 Dollar teilweise für bis zu 800 Dollar angeboten.
Wie PC Gamer berichtet, räumte AMDs Marketingmanager Yoshiaki Sato bei einer Veranstaltung in Tokio mit einem Augenzwinkern ein, dass das Unternehmen "nicht daran gewöhnt ist, so viele Grafikkarten zu verkaufen". Dennoch peilt AMD für die Zukunft einen Marktanteil von 70 Prozent an - ein zweifellos äußerst ehrgeiziges Ziel.
Globale Perspektive ernüchternd
Der japanische Erfolg steht im Kontrast zur weltweiten Situation: Laut Steam Hardware Survey lag AMDs globaler Marktanteil im Februar bei nur 11,5 Prozent. Der Erfolg in Japan hat auch durchaus einen externen und unfreiwilligen "Helfer": Experten sehen nämlich einen Zusammenhang mit den Lieferproblemen bei Nvidias RTX-50-Serie. Sobald der Konkurrent es schafft, seine Produktion signifikant hochzufahren, könnte sich das Blatt wieder wenden.Was haltet ihr von AMDs ambitioniertem Ziel, in Japan 70 Prozent Marktanteil zu erreichen? Teilt eure Einschätzung zur aktuellen Situation auf dem Grafikkarten-Markt in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- AMDs Radeon-Grafikkarten erreichen 45 Prozent Marktanteil in Japan
- Trotz Erfolgs kämpft AMD mit Lieferengpässen und Produktionskapazität
- Preise für RX 9070 XT steigen aufgrund von Verfügbarkeitsproblemen
- AMD strebt ambitionierten Marktanteil von 70 Prozent in Japan an
- Weltweit liegt AMDs Marktanteil bei rund 11,5 Prozent
- Japanischer Erfolg könnte mit Lieferproblemen bei Nvidia zusammenhängen
- Experten sehen mögliche Änderung, sobald Nvidia Produktion hochfährt
Siehe auch:
- RX 9090 XT: AMD bezieht Stellung zu potenziellen High-End-Grafikkarten
- TSMC, Nvidia und AMD wollen zusammen Intels CPU-Fertigung kaufen
- AMD Zen 6: Nächste Generation der Ryzen-APUs mit bis zu 24 CPU-Cores
- Radeon RX 9070 (XT): AMD-GPUs dominieren Nvidia in Verkaufs-Charts
- RX 9070 XTX: AMD soll "Extreme"-Variante auf RTX 5080-Niveau planen
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