WinRAR 7.10 ist fertig:
Performance-Schub und neue Features
WinRAR 7.10 ist da: Das Packprogramm erhält ein umfangreiches Update mit verbesserter Benutzeroberfläche, Leistungssteigerungen und erweiterten Sicherheitsfunktionen. Wir haben uns die Neuerungen angeschaut.
Laut den Entwicklern von WinRAR bringt Version 7.10 wesentliche Verbesserungen auf technischer Ebene mit sich. Die Unterstützung für moderne Prozessoren wurde ausgeweitet, sodass WinRAR bis zu 64 logische Prozessorkerne nutzen kann. Diese Erweiterung führt insbesondere auf leistungsstarken Systemen zu spürbaren Geschwindigkeitsgewinnen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einführung einer neuen Option für große Speicherseiten. Anstelle der herkömmlichen vier Kilobyte großen Speicherblöcke kann WinRAR jetzt Blöcke mit einer Größe von zwei Megabyte verwenden. Diese Änderung beschleunigt vor allem die Prozesse beim Packen und Entpacken großer Archive. Um diese Funktion nutzen zu können, sind allerdings Anpassungen der Windows-Berechtigungen erforderlich.
Die Sicherheit erhält mit WinRAR 7.10 ebenfalls besondere Beachtung. Die Handhabung der sogenannten "Mark of the Web", die heruntergeladene Dateien aus dem Internet kennzeichnet, wurde verbessert. Diese Markierung wird nun standardmäßig auch in verschachtelten Archiven propagiert, was potenziellen Sicherheitsrisiken entgegenwirkt.
Zudem hat RAR Lab beschlossen, einige ältere Betriebssysteme aus der Unterstützungsliste zu streichen. Windows Vista und 32-Bit-Versionen von Windows werden ab sofort nicht mehr unterstützt. Künftige Versionen von WinRAR setzen indessen mindestens Windows 7 in der 64-Bit-Version voraus. Dies ermöglicht es den Entwicklern, sich gezielt auf die Optimierung für aktuelle Systeme zu konzentrieren.
Ein weiteres behobenes Problem bezog sich auf die Option "Überflüssige Ordner aus dem Extraktionspfad entfernen". Wenn diese aktiviert war und man eine Datei aus einem Unterordner des Archivs extrahierte, wurde nach dem Klicken auf ".." in der Dateiliste fälschlicherweise der Ordner mit der Archivdatei anstelle des übergeordneten Ordners innerhalb des Archivs angezeigt.
Schließlich wurde auch ein Fehler behoben, bei dem WinRAR, wenn das Programm aus einem Archiv gestartet und mehrere Dateien mit chronologisch wachsenden Datumsangaben erstellt wurden, Archive-Aktualisierungsaufforderungen für jede erstellte Datei ausgab, anstatt nur eine einzige Aufforderung anzuzeigen.
Was haltet ihr von den Neuerungen in WinRAR 7.10? Nutzt ihr das Programm regelmäßig oder setzt ihr auf Alternativen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren!
Download WinRAR - Packprogramm für RAR- & ZIP-Dateien
Siehe auch:
WinRAR 7.10: Finale Version verfügbar
Das beliebte Archivierungsprogramm WinRAR wurde mit der Veröffentlichung von Version 7.10 einem umfangreichen Update unterzogen. Aus der Betaphase hatten wir bereits berichtet, jetzt ist das Update für alle verfügbar. Die finale Version steht nun zum Download bereit.Modernisierte Benutzeroberfläche
Ein zentrales Merkmal des Updates ist die modernisierte Benutzeroberfläche. Diese wurde neu strukturiert und bietet jetzt eine übersichtlichere Anordnung der Einstellungen. Anstelle der bisherigen horizontalen Tabs gibt es jetzt vertikale, die die Navigation erheblich erleichtern. Zudem gibt es ab sofort auch einen echten Dunkelmodus, der sich entweder automatisch an die Einstellungen von Windows anpasst oder manuell aktiviert werden kann.Laut den Entwicklern von WinRAR bringt Version 7.10 wesentliche Verbesserungen auf technischer Ebene mit sich. Die Unterstützung für moderne Prozessoren wurde ausgeweitet, sodass WinRAR bis zu 64 logische Prozessorkerne nutzen kann. Diese Erweiterung führt insbesondere auf leistungsstarken Systemen zu spürbaren Geschwindigkeitsgewinnen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einführung einer neuen Option für große Speicherseiten. Anstelle der herkömmlichen vier Kilobyte großen Speicherblöcke kann WinRAR jetzt Blöcke mit einer Größe von zwei Megabyte verwenden. Diese Änderung beschleunigt vor allem die Prozesse beim Packen und Entpacken großer Archive. Um diese Funktion nutzen zu können, sind allerdings Anpassungen der Windows-Berechtigungen erforderlich.
Die Sicherheit erhält mit WinRAR 7.10 ebenfalls besondere Beachtung. Die Handhabung der sogenannten "Mark of the Web", die heruntergeladene Dateien aus dem Internet kennzeichnet, wurde verbessert. Diese Markierung wird nun standardmäßig auch in verschachtelten Archiven propagiert, was potenziellen Sicherheitsrisiken entgegenwirkt.
Zudem hat RAR Lab beschlossen, einige ältere Betriebssysteme aus der Unterstützungsliste zu streichen. Windows Vista und 32-Bit-Versionen von Windows werden ab sofort nicht mehr unterstützt. Künftige Versionen von WinRAR setzen indessen mindestens Windows 7 in der 64-Bit-Version voraus. Dies ermöglicht es den Entwicklern, sich gezielt auf die Optimierung für aktuelle Systeme zu konzentrieren.
Das ist alles neu
- Neuorganisation der Einstellungen: Der Dialog "Einstellungen/Allgemein" wurde in "Einstellungen/Oberfläche" und "Einstellungen/System" aufgeteilt. Die Navigation erfolgt jetzt über vertikale Tabs.
- Dunkles Interface: WinRAR unterstützt jetzt den dunklen Modus, wenn die "Farben"-Option auf "Dunkel" gesetzt ist.
- Große Speicherseiten: Die Option "Große Speicherseiten" erlaubt die Nutzung von 2 MB Seiten für große Speicherbereiche, was die Archivierungs- und Extraktionsgeschwindigkeit verbessern kann. Es erfordert spezielle Berechtigungen und einen Neustart des Systems zur Aktivierung.
- Sicherheitszonen: Die Einstellung "Nur Zonenwert" steuert, ob beim Archivieren nur der Sicherheitszonenwert anstelle aller verfügbaren Felder propagiert wird.
- Mark of the Web-Steuerung: Der Schalter -om[-|1][=list] ermöglicht die Kontrolle über die Mark of the Web Propagation in WinRAR sowie im Konsolenmodus.
- Unterstützte Betriebssysteme: Windows Vista und 32-Bit-Versionen werden nicht mehr unterstützt; WinRAR benötigt mindestens Windows 7 x64.
- Delta- und ausführbare Kompression: Die Optionen für Delta- und ausführbare Kompression bieten jetzt automatische, permanente und deaktivierte Auswahlmöglichkeiten zur Anpassung an die Kompressionsmethode.
- Umgebungsvariablen: Der Name der Umgebungsvariablen für die Standard-RAR-Schalter wurde von "RAR" auf "RARINISWITCHES" geändert, um Namenskonflikte zu vermeiden.
- Abschlussnachrichten für SFX: Benutzerdefinierte Abschlussnachrichten können nun für die erfolgreiche Entpackung von SFX-Archiven festgelegt werden. Die SFX-Logo- und Icon-Optionen wurden in eine neue Registerkarte verschoben.
- Windows 11 Kontextmenü: Die Kompressionsprofile wurden im neuen Kontextmenü oberhalb der Extraktionsbefehle platziert, mit Trennlinien zwischen den Gruppen.
- NTFS "Komprimiert"-Attribut: Dieses Attribut wird zu Beginn der Dateiextraktion zugewiesen, was die Zeit verkürzt.
- Ordnertimestamps: Bei der Ergänzung von Dateien in ein bestehendes RAR-Archiv werden Ordner nach den neu hinzugefügten Dateien positioniert, was die Zeitstempel beibehält.
- Temporäre Dateien: Für den Befehl "rar ch -tl" wird keine temporäre Datei mehr erstellt, wenn keine Archivmodifikation erfolgt ist.
- Truncation-Nachricht: Zusätzliche Nachrichten werden angezeigt, wenn Archive an Wiederherstellungsdatensätzen oder schnellen Öffnungsblocktypen abgeschnitten werden.
- Mehrere Prozessorgruppen: Der RAR-Kompressionsalgorithmus kann jetzt bis zu 64 logische Prozessoren nutzen, was die Kompressionsgeschwindigkeit erhöht.
- Wiederherstellungsdatensatz: Neben der Größe wird auch der Prozentsatz der Archivgröße für den Wiederherstellungsdatensatz angezeigt.
- Verschachtelte Archive: Beim Öffnen eines verschachtelten Archivs wird das Mark of the Web zugewiesen, es sei denn, die entsprechenden Einstellungen sind deaktiviert.
Fehlerbehebungen
Mit dem großen Update wurden auch mehrere Bugs behoben. Zunächst wurde ein Problem gelöst, bei dem neue Dateien, die zu einem bestehenden semi-soliden RAR-Archiv hinzugefügt wurden, das mit den -se oder -s Schaltern erstellt wurde, beschädigt werden konnten.Ein weiteres behobenes Problem bezog sich auf die Option "Überflüssige Ordner aus dem Extraktionspfad entfernen". Wenn diese aktiviert war und man eine Datei aus einem Unterordner des Archivs extrahierte, wurde nach dem Klicken auf ".." in der Dateiliste fälschlicherweise der Ordner mit der Archivdatei anstelle des übergeordneten Ordners innerhalb des Archivs angezeigt.
Schließlich wurde auch ein Fehler behoben, bei dem WinRAR, wenn das Programm aus einem Archiv gestartet und mehrere Dateien mit chronologisch wachsenden Datumsangaben erstellt wurden, Archive-Aktualisierungsaufforderungen für jede erstellte Datei ausgab, anstatt nur eine einzige Aufforderung anzuzeigen.
Was haltet ihr von den Neuerungen in WinRAR 7.10? Nutzt ihr das Programm regelmäßig oder setzt ihr auf Alternativen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren!
Was ist neu in WinRAR 7.10?
Die wichtigsten Neuerungen sind der native Dark Mode, der sich an Windows-Einstellungen anpasst, und eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit vertikalen statt horizontalen Tabs. Die Einstellungen wurden in "Interface" und "System" aufgeteilt, was für bessere Übersichtlichkeit sorgt.
Technisch bietet WinRAR 7.10 nun Unterstützung für bis zu 64 logische Prozessoren und große Speicherseiten (2 MB statt 4 KB), was die Komprimierungs- und Extraktionsgeschwindigkeit deutlich verbessert. Die Software läuft jetzt ausschließlich auf 64-Bit-Systemen ab Windows 7.
Technisch bietet WinRAR 7.10 nun Unterstützung für bis zu 64 logische Prozessoren und große Speicherseiten (2 MB statt 4 KB), was die Komprimierungs- und Extraktionsgeschwindigkeit deutlich verbessert. Die Software läuft jetzt ausschließlich auf 64-Bit-Systemen ab Windows 7.
Welche Systemanforderungen gelten?
WinRAR 7.10 läuft nur noch auf 64-Bit-Versionen von Windows, mindestens Windows 7 x64 oder neuer. Windows Vista und alle 32-Bit-Windows-Versionen werden nicht mehr unterstützt.
Für optimale Leistung empfiehlt sich ein moderner Mehrkern-Prozessor, da WinRAR jetzt bis zu 64 logische Prozessorkerne nutzen kann. Die neue "Large memory pages"-Funktion benötigt zusätzliche Systemberechtigungen, die das Programm aber automatisch einrichten kann.
Für optimale Leistung empfiehlt sich ein moderner Mehrkern-Prozessor, da WinRAR jetzt bis zu 64 logische Prozessorkerne nutzen kann. Die neue "Large memory pages"-Funktion benötigt zusätzliche Systemberechtigungen, die das Programm aber automatisch einrichten kann.
Welche Leistungsverbesserungen gibt es?
WinRAR 7.10 bringt erhebliche Performance-Steigerungen durch die neue "Large memory pages"-Funktion, die 2-MB- statt 4-KB-Speicherseiten nutzt. Dies beschleunigt besonders die Komprimierung und Extraktion großer Archive.
Zusätzlich wurde die Multicore-Unterstützung auf bis zu 64 logische Prozessoren erweitert, was auf Hochleistungssystemen zu bis zu 22% schnellerer RAR-Komprimierung führt. Die NTFS-Komprimierungsattribute werden nun effizienter verarbeitet, was die Extraktionszeit um etwa 9% reduziert.
Zusätzlich wurde die Multicore-Unterstützung auf bis zu 64 logische Prozessoren erweitert, was auf Hochleistungssystemen zu bis zu 22% schnellerer RAR-Komprimierung führt. Die NTFS-Komprimierungsattribute werden nun effizienter verarbeitet, was die Extraktionszeit um etwa 9% reduziert.
Zusammenfassung
- WinRAR 7.10 bietet überarbeitete Benutzeroberfläche mit Dark Mode
- Verbesserte Performance durch Unterstützung von bis zu 64 CPU-Kernen
- Neue Option für große Speicherseiten beschleunigt das Packen und Entpacken
- Optimierte Sicherheit durch verbesserte 'Mark of the Web'-Handhabung
- Mindestanforderung: 64-Bit-Version von Windows 7 oder neuer
- Umfangreiche Verbesserungen machen WinRAR fit für die Zukunft
Siehe auch:
- WinRAR: Kritische Zero-Day-Lücke bereits für Datenklau missbraucht
- WinRAR-Schwachstelle ermöglicht Einschleusung von Schadcode
- WinRAR-Macher äußern sich zu nativer Windows 11 RAR-Unterstützung
- WinRAR 6.10: Integration ins Kontext-Menü & Ende des XP-Supports
- WinRAR: Neues Update verbessert die Sicherheit des Packprogramms
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