Unbegrenzte Reparatur: Das ändert sich bei AppleCare+ für iPhone & Co.
Apple plant offenbar, die AppleCare+ Pakete in Teilen abzuschaffen. Stattdessen sollen im Handel im ersten Schritt nur noch Monats- und Jahresabonnements erhältlich sein. Was bedeutet das für Kunden und die Unternehmensstrategie?
Diese AppleCare+-Pakete wurden bisher direkt beim Erwerb eines neuen Geräts im Store mit angeboten, wobei sich die Dauer an der Geräte-Kategorie orientierte. Damit soll nun Schluss sein. Stattdessen sollen Kunden nur noch Monats- und Jahresabonnements angeboten werden. Diese Umstellung könnte bereits in der kommenden Woche in Kraft treten, schreibt Mark Gurman:
Die Monats-Abonnements bringen dabei im Grunde für beide Seiten Vorteile mit. Seit Apple 2019 mit den Monats-Abos begonnen hat, lässt sich die Garantie, solange man möchte (und zahlt), ausweiten. Das wiederum kann für den einzelnen Nutzer teuer sein. Für Apple ist das zudem eine gute Strategie, denn viele Nutzer lassen die Abos laufen, ohne sie tatsächlich zu beanspruchen. Ein Blick auf die aktuellen Preise zeigt die potenziellen Unterschiede, bisher lässt sich durch das Buchen der 2- oder 3-Jahres-Pläne sparen:
Was haltet ihr von der geplanten Änderung bei AppleCare+? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren und lasst uns wissen, ob ihr die Zusatzgarantie nutzt und wie sich die Umstellung auf eure Kaufentscheidungen auswirken könnte.
FAQ: So verlängert man AppleCare für iPhone und Co.
Siehe auch:
Neue Strategie für Zusatzgarantie
Apple bereitet anscheinend eine weitreichende Änderung für die Zusatzgarantie AppleCare+ vor. Der Tech-Konzern plant laut eines Insider-Berichts, in den Apple Stores nicht länger die Option der Vorauszahlung für die Zusatzgarantie über zwei beziehungsweise drei Jahre anzubieten.Diese AppleCare+-Pakete wurden bisher direkt beim Erwerb eines neuen Geräts im Store mit angeboten, wobei sich die Dauer an der Geräte-Kategorie orientierte. Damit soll nun Schluss sein. Stattdessen sollen Kunden nur noch Monats- und Jahresabonnements angeboten werden. Diese Umstellung könnte bereits in der kommenden Woche in Kraft treten, schreibt Mark Gurman:
Eine bemerkenswerte Änderung kommt nächste Woche zu AppleCare+: Apple streicht die Option für 2-3 Jahre Vorauszahlung in physischen Einzelhandelsgeschäften und auf Geräten und wird nur noch monatliche und jährliche Abonnements anbieten. Sie werden diese mehrjährigen Pläne weiterhin im Online-Store erhalten können.Die Änderung beträfe in erster Linie Kunden, die ihre Geräte in Apple Stores oder anderen Einzelhandelsgeschäften erwerben. Dort soll es laut Gurman künftig nicht mehr möglich sein, AppleCare+ als Einmalzahlung für mehrere Jahre im Voraus zu erwerben. Stattdessen müssen sich Kunden für ein monatliches oder jährliches Abonnement entscheiden. Offiziell ist diese Änderung aber bislang nicht.
Die Monats-Abonnements bringen dabei im Grunde für beide Seiten Vorteile mit. Seit Apple 2019 mit den Monats-Abos begonnen hat, lässt sich die Garantie, solange man möchte (und zahlt), ausweiten. Das wiederum kann für den einzelnen Nutzer teuer sein. Für Apple ist das zudem eine gute Strategie, denn viele Nutzer lassen die Abos laufen, ohne sie tatsächlich zu beanspruchen. Ein Blick auf die aktuellen Preise zeigt die potenziellen Unterschiede, bisher lässt sich durch das Buchen der 2- oder 3-Jahres-Pläne sparen:
| Produkt | Einmalzahlung | Monatliche/Jährliche Zahlung | Laufzeit |
|---|---|---|---|
| iPhone | 89 Euro | 4,49 Euro/Monat | 2 Jahre |
| iPad | 79 Euro | 3,99 Euro/Monat | 2 Jahre |
| Mac | 119 Euro | 44,99 Euro/Jahr | 3 Jahre |
| Apple Watch | 65 Euro | 2,99 Euro/Monat | 2 Jahre |
| Apple Vision Pro | 549 Euro | 27,99 Euro/Monat | 2 Jahre |
| Apple Display | 139 Euro | 49,99 Euro/Jahr | 3 Jahre |
| Kopfhörer | 35 Euro | - | 2 Jahre |
| Apple TV | 29 Euro | - | 3 Jahre |
| HomePod | 15 Euro | - | 2 Jahre |
Blick auf die Einführung von AppleCare+
AppleCare+ wurde erstmals 2011 eingeführt und hat sich seitdem zu einem wichtigen Bestandteil von Apples Serviceangebot entwickelt. Die Zusatzgarantie deckt nicht nur Herstellungsfehler ab, sondern bietet auch Schutz bei versehentlichen Schäden. Für viele Apple-Nutzer ist sie aufgrund der hohen Reparaturkosten für iPhones, iPads und Macs zu einer beliebten Option geworden.Was ändert sich bei AppleCare+?
Apple plant offenbar eine grundlegende Änderung des AppleCare+-Angebots in physischen Stores. Die bisherige Option zur Vorauszahlung für zwei oder drei Jahre soll durch Monats- und Jahresabonnements ersetzt werden.
Im Online-Store von Apple sollen die mehrjährigen Vorauszahlungspläne weiterhin verfügbar bleiben. Die Umstellung könnte bereits in der kommenden Woche in Kraft treten und betrifft zunächst nur den stationären Handel und ist noch nicht von Apple bestätigt worden!
Im Online-Store von Apple sollen die mehrjährigen Vorauszahlungspläne weiterhin verfügbar bleiben. Die Umstellung könnte bereits in der kommenden Woche in Kraft treten und betrifft zunächst nur den stationären Handel und ist noch nicht von Apple bestätigt worden!
Was kostet AppleCare+ monatlich?
Die monatlichen Kosten variieren je nach Gerät: Für ein iPhone fallen 4,49 Euro pro Monat an, Apple Care+ für ein iPad gibt es ab 3,99 Euro. Die Apple Watch ist mit 2,99 Euro monatlich am günstigsten unter den Abo-Optionen.
Lohnt sich ein AppleCare+-Abo?
Die monatlichen Abos bieten mehr Flexibilität, da sie unbegrenzt verlängert werden können. Allerdings fallen die Gesamtkosten höher aus als bei den bisherigen Einmalzahlungen.
Bei der Einmalzahlung kostet AppleCare+ für das iPhone beispielsweise 89 Euro für zwei Jahre, während das Monatsabo über denselben Zeitraum etwa 108 Euro kostet.
Bei der Einmalzahlung kostet AppleCare+ für das iPhone beispielsweise 89 Euro für zwei Jahre, während das Monatsabo über denselben Zeitraum etwa 108 Euro kostet.
Was deckt AppleCare+ ab?
AppleCare+ bietet eine erweiterte Garantie, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Sie deckt sowohl Herstellungsfehler als auch versehentliche Beschädigungen ab.
Besonders bei hochwertigen Geräten wie iPhones oder MacBooks kann sich die Zusatzversicherung aufgrund der sonst hohen Reparaturkosten rechnen.
Besonders bei hochwertigen Geräten wie iPhones oder MacBooks kann sich die Zusatzversicherung aufgrund der sonst hohen Reparaturkosten rechnen.
Gibt es Alternativen?
Neben AppleCare+ existieren verschiedene Elektronikversicherungen von Drittanbietern. Diese bieten oft ähnlichen Schutz, teilweise zu günstigeren Konditionen.
Auch die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren bietet bereits einen grundlegenden Schutz vor Herstellungsfehlern, deckt jedoch keine Unfallschäden ab.
Auch die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren bietet bereits einen grundlegenden Schutz vor Herstellungsfehlern, deckt jedoch keine Unfallschäden ab.
Wann kann ich AppleCare+ abschließen?
AppleCare+ muss in der Regel innerhalb von 60 Tagen nach dem Gerätekauf abgeschlossen werden. Dies gilt sowohl für die bisherigen Einmalzahlungen als auch für die neuen Abo-Modelle.
Der Abschluss ist direkt beim Gerätekauf oder nachträglich in einem Apple Store, online oder telefonisch möglich.
Der Abschluss ist direkt beim Gerätekauf oder nachträglich in einem Apple Store, online oder telefonisch möglich.
Was passiert mit bestehenden Plänen?
Bereits abgeschlossene AppleCare+-Verträge mit Einmalzahlung bleiben von der Änderung unberührt und behalten ihre volle Gültigkeit bis zum regulären Ablaufdatum.
Nach Ablauf der bestehenden Verträge wird voraussichtlich nur noch das neue Abo-Modell zur Verfügung stehen.
Nach Ablauf der bestehenden Verträge wird voraussichtlich nur noch das neue Abo-Modell zur Verfügung stehen.
FAQ: So verlängert man AppleCare für iPhone und Co.
Zusammenfassung
- Apple plant Abschaffung mehrjähriger AppleCare+-Pakete im Einzelhandel
- Künftig nur noch Monats- und Jahresabos für AppleCare+ in Apple Stores
- Online-Kauf mehrjähriger AppleCare+-Pläne bleibt vorerst möglich
- Umstellung könnte bereits in der kommenden Woche in Kraft treten
- Abo-Modell bietet mehr Flexibilität, könnte aber langfristig teurer sein
- Änderung ist Teil von Apples Strategie für wiederkehrende Einnahmen
- Auswirkungen auf Kundenservice und Nutzungsverhalten noch unklar
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