GeForce RTX 50: Neue Anschlüsse sollen Durchbrennen verhindern

Nvidia verspricht, dass die RTX 50-Serie keine Probleme mit schmelzen­den Steckern mehr machen wird. Trotz höherer Leistungsaufnahme soll der neue 12V-2x6-Anschluss ausreichend Sicherheit gewährleisten. Experten sind angesichts der Vorgeschichte allerdings etwas skeptisch.
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Neue Ära für Grafikkarten-Anschlüsse?

Nvidia hat angekündigt, dass die bevorstehende GeForce RTX 50-Serie keine Probleme mit schmelzenden Stromanschlüssen haben wird - trotz einer deutlich höheren Leistungsaufnahme. Diese Aussage kommt, nachdem die RTX 4090 seinerzeit für viele negative Schlagzeilen gesorgt hatte, da bei einigen Nutzern die 12VHPWR-Anschlüsse überhitzten und schmolzen.

Der Grafikkartenriese setzt große Hoffnungen in den neuen 12V-2x6-Anschluss, der eine maximale Leistungsaufnahme von 675 Watt unterstützt. Der Stecker verfügt über spezielle sogenannte "Sense Pins": Diese sollen die Spannung überwachen und erkennen können, ob der Anschluss korrekt eingesteckt ist. Dies soll nicht nur eine falsche Installation verhindern, sondern auch die Stromzufuhr begrenzen, falls die Verbindung unterbrochen wird.

GeForce RTX 50: Nvidias neue Grafikkarten-Generation im Video

Wie QuasarZone berichtet (via Videocardz). sagte Nvidia auf dem RTX AI Day 2025 in Südkorea: "Wir erwarten nicht, dass [das Schmelzen der Anschlüsse] bei der RTX 50-Serie passieren wird. Wir haben einige Änderungen an den Anschlüssen vorgenommen, um das Problem zu beheben, und wir wissen, dass es jetzt, etwa zwei Jahre später, nicht mehr auftritt."

Skepsis bleibt

Dennoch bleiben Experten angesichts der Vorgeschichte skeptisch. Die RTX 5090 soll mit einer TDP von 575 Watt auf den Markt kommen - 125 Watt mehr als ihr Vorgänger. Diese enorme Leistungsaufnahme stellt hohe Anforderungen an die Kühlung und die Stromversorgung.

Einige Grafikkartenhersteller haben deshalb von sich aus zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: Zotac führte ein "Safety Light" ein, das verhindert, dass die GPU eingeschaltet wird, bevor das Stromkabel vollständig und sicher eingesteckt ist. MSI setzt hingegen auf eine einfachere Lösung mit einem gelb markierten 16-Pin-Stromadapter als visuelle Kontrolle für die korrekte Installation.

Die Probleme mit schmelzenden Steckern bei der RTX 4090 traten erstmals im Oktober 2022 auf. Nvidia reagierte darauf mit einer Untersuchung und stellte fest, dass die meisten Fälle auf eine nicht vollständige Verbindung des Stromkabels zurückzuführen waren. Der neue 12V-2x6-Anschluss soll nun genau dieses Problem adressieren.

Was haltet ihr von Nvidias Versprechen? Seid ihr zuversichtlich, dass die Probleme der Vergangenheit angehören, oder bleibt ihr skeptisch? Schreibt es uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Nvidia verspricht: Keine schmelzenden Stecker bei RTX 50-Serie
  • Neuer 12V-2x6-Anschluss unterstützt bis zu 675 Watt Leistung
  • 'Sense Pins' sollen korrekte Installation und Spannung überwachen
  • RTX 5090 mit geplanter TDP von 575 Watt - 125 Watt mehr als Vorgänger
  • Hersteller ergreifen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie 'Safety Light'
  • Experten bleiben trotz Nvidias Zusicherungen skeptisch
  • Probleme mit RTX 4090 traten erstmals im Oktober 2022 auf

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