Stress und Psyche: Open-World-Games sind gut für geistige Gesundheit
Eine neue Studie zeigt, dass Open-World-Videospiele die Entspannung und das psychische Wohlbefinden verbessern können. Die immersive Erfahrung bietet eine Form des kognitiven Eskapismus, der Stress reduziert und die Stimmung hebt. Forscher sehen hier weiteres Potenzial.
Die Ergebnisse sind vielversprechend: Open-World-Spiele, bei denen Spieler frei eine virtuelle Welt erkunden können, bieten eine Form des kognitiven Eskapismus. Sie helfen dabei, vom Alltagsstress abzuschalten und verbessern die Stimmung. Besonders Postgraduierte profitieren laut der Studie von diesem Effekt.
Wie das Journal of Medical Internet Research berichtet (via New Atlas), nutzten die Forscher einen Mixed-Methods-Ansatz für ihre Untersuchung. Sie kombinierten Umfragedaten von 609 Spielern mit 32 ausführlichen Interviews. Die Analyse zeigte einen direkten Zusammenhang zwischen dem Spielen von Open-World-Games und erhöhten Entspannungswerten der Teilnehmer.
Populäre Titel wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Minecraft, Elder Scrolls 5: Skyrim, Assassin's Creed, Elden Ring, Ghost of Tsushima, Red Dead Redemption 2 erlauben es Spielern, in ihrem eigenen Tempo riesige virtuelle Landschaften zu erkunden. Diese Autonomie und das Gefühl von Freiheit tragen maßgeblich zur Stressreduktion bei.
Die Studie legt nahe, dass immersive Gaming-Erfahrungen als Methode zum Stressmanagement und zur Verbesserung der psychischen Gesundheit dienen könnten. Sie erfüllt grundlegende psychologische Bedürfnisse wie Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Das kann zu erhöhten Gefühlen von Zufriedenheit führen.
Zukünftige Forschung könnte das langfristige Potenzial untersuchen, insbesondere für den Umgang mit Stress und Angst in anderen Bevölkerungsgruppen. Allerdings weisen die Forscher auch auf Einschränkungen ihrer Studie hin. Sie basiert auf selbst berichteten Daten der Teilnehmer. Künftige Untersuchungen könnten physiologische Messungen einbeziehen, um die Auswirkungen derartiger Spiele auf die mentale Gesundheit genauer zu erfassen.
Was haltet ihr von diesen Ergebnissen? Habt ihr selbst schon ähnliche Erfahrungen mit Open-World-Spielen gemacht? Schreibt es uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Digitale Welten als Stressabbau
Videospiele stehen seit Beginn ihrer Existenz in der Kritik und es gibt bis heute viele, die sie als Zeitverschwendung sehen. Doch eine aktuelle Studie zeigt nun positive Effekte auf die mentale Gesundheit - zumindest für eine bestimmte Spielart. Forscher des Imperial College London und der Universität Graz haben untersucht, wie sich sogenannte Open-World-Spiele auf Entspannung und psychisches Wohlbefinden auswirken.Die Ergebnisse sind vielversprechend: Open-World-Spiele, bei denen Spieler frei eine virtuelle Welt erkunden können, bieten eine Form des kognitiven Eskapismus. Sie helfen dabei, vom Alltagsstress abzuschalten und verbessern die Stimmung. Besonders Postgraduierte profitieren laut der Studie von diesem Effekt.
Wie das Journal of Medical Internet Research berichtet (via New Atlas), nutzten die Forscher einen Mixed-Methods-Ansatz für ihre Untersuchung. Sie kombinierten Umfragedaten von 609 Spielern mit 32 ausführlichen Interviews. Die Analyse zeigte einen direkten Zusammenhang zwischen dem Spielen von Open-World-Games und erhöhten Entspannungswerten der Teilnehmer.
Populäre Titel wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Minecraft, Elder Scrolls 5: Skyrim, Assassin's Creed, Elden Ring, Ghost of Tsushima, Red Dead Redemption 2 erlauben es Spielern, in ihrem eigenen Tempo riesige virtuelle Landschaften zu erkunden. Diese Autonomie und das Gefühl von Freiheit tragen maßgeblich zur Stressreduktion bei.
Open-World-Spiele können ein Gefühl der Erkundung vermitteln, die Chance Fähigkeiten zu entwickeln und zu erleben, ein Gefühl von Positivität und sogar Sinn und Bedeutung im Leben.
Vorteile gegenüber kompetitiven Spielen
Im Gegensatz zu kompetitiven Titeln wie Fortnite können Spieler hier selbst entscheiden, was sie tun möchten - sei es eine neue Siedlung zu bauen, wilde Kreaturen zu zähmen oder unbekanntes Terrain zu kartografieren. Diese selbstbestimmte Spielweise fördert laut den Forschern eine tiefere Verbindung zur Spielwelt.Die Studie legt nahe, dass immersive Gaming-Erfahrungen als Methode zum Stressmanagement und zur Verbesserung der psychischen Gesundheit dienen könnten. Sie erfüllt grundlegende psychologische Bedürfnisse wie Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Das kann zu erhöhten Gefühlen von Zufriedenheit führen.
Zukünftige Forschung könnte das langfristige Potenzial untersuchen, insbesondere für den Umgang mit Stress und Angst in anderen Bevölkerungsgruppen. Allerdings weisen die Forscher auch auf Einschränkungen ihrer Studie hin. Sie basiert auf selbst berichteten Daten der Teilnehmer. Künftige Untersuchungen könnten physiologische Messungen einbeziehen, um die Auswirkungen derartiger Spiele auf die mentale Gesundheit genauer zu erfassen.
Was haltet ihr von diesen Ergebnissen? Habt ihr selbst schon ähnliche Erfahrungen mit Open-World-Spielen gemacht? Schreibt es uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Die Studie zeigt positive Effekte von Open-World-Spielen auf Entspannung
- Kognitive Flucht hilft beim Abschalten und verbessert die Stimmung
- Autonomie und Freiheit in Spielen tragen zur Stressreduktion bei
- Selbstbestimmtes Spielen fördert tiefere Verbindung zur Spielwelt
- Gaming-Erfahrungen könnten als Methode zum Stressmanagement dienen
- Erfüllung psychologischer Bedürfnisse führt zu mehr Zufriedenheit
- Weitere Forschung zu Langzeiteffekten und anderen Gruppen nötig
Siehe auch:
- Neue Nvidia App: Einzelne Gamer berichten von spürbaren FPS-Einbußen
- Windows 11 erhält besseren Startmenü-Filter und Edge Game Assist
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- 16 Gratis-Spiele: Epic Games startet große Weihnachtsaktion 2024
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Themen:
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