Surface Studio 2+: Microsoft zieht wohl Stecker der gesamten Reihe

Microsoft beendet die Produktion des Surface Studio 2+, seines High-End-All-in-One-PCs. Während Restbestände noch vereinzelt erhältlich sind, zeichnet sich kein Nachfolgemodell ab. Dies könnte das Ende einer innovativen und edlen, aber kostspieligen Produktlinie markieren.
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Aus für Microsofts kreatives Flaggschiff

Microsoft zieht den Stecker bei seinem Premium-All-in-One-PC Surface Studio 2+. Das Unternehmen hat die Produktion des anfangs für 5589 Euro erhältlichen Geräts eingestellt, das sich primär an kreative Profis und Unternehmen richtete. Aktuell sind nur noch Restbestände bei Händlern und Partnern erhältlich.

Der Surface Studio 2+ zeichnete sich durch seinen einzigartigen 28-Zoll-Touchscreen aus, der sich dank eines speziellen Scharniers in eine riesige Zeichenfläche verwandeln ließ. Diese Flexibilität machte ihn zu einem beliebten Werkzeug für Designer und Kreativschaffende, die eine Alternative zu Apple-Produkten suchten.


Offizielle Bestätigung von Microsoft

Wie The Verge berichtet, bestätigte Microsoft das Produktionsende.

Kunden können den Surface Studio 2+ weiterhin über Händler und Partner mit Lagerbestand kaufen. Für Bereiche, in denen der Vorrat zur Neige geht, wird der Surface Studio 2+ nicht mehr für Neukäufe verfügbar sein
Microsoft-Sprecher
Diese Entwicklung kommt natürlich nicht völlig überraschend, da der Surface Studio stets ein Nischenprodukt für Microsoft war.

Das Ende einer Ära?

Das Ende des Surface Studio 2+ könnte auch das Aus für die gesamte Studio-Produktlinie markieren. Brancheninsider berichten, dass derzeit kein Nachfolgemodell in Planung ist. Dies passt zu Microsofts jüngster Strategie, sich auf Mainstream-Produkte zu konzentrieren und sich aus weniger profitablen Bereichen zu verabschieden.

Der Surface Studio wurde erstmals 2016 vorgestellt und sollte Windows-10-Desktops wieder attraktiv machen. Trotz seiner innovativen Features blieb der kommerzielle Erfolg aufgrund des hohen Preises und der verhältnismäßig schnell veralteten Hardware-Spezifikationen begrenzt. Mit dem Wegfall des Surface Studio entsteht eine Lücke im Windows-All-in-One-Markt. Zwar bieten Hersteller wie HP und Lenovo ähnliche Geräte an, doch keines erreicht die hohe Auflösung und Touchscreen-Qualität des Microsoft-Originals.
Zusammenfassung
  • Microsoft stellt Produktion des Surface Studio 2+ ein
  • Restbestände noch bei Händlern und Partnern erhältlich
  • Kein Nachfolgemodell in Planung, möglicherweise Ende der Serie
  • Einzigartiger 28-Zoll-Touchscreen mit flexiblem Scharnier
  • Nischenprodukt für kreative Profis mit hohem Preis ab 5589 Euro
  • Erstmals 2016 vorgestellt, kommerzieller Erfolg blieb begrenzt
  • Lücke im Windows-All-in-One-Markt entsteht durch Produktionsende

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