Bayern: Elektronisches Staatsexamen scheitert an leeren Laptop-Akkus
In der letzten Woche wurde in Bayern das zweite juristische Staatsexamen erstmals optional als sogenanntes "E-Examen" angeboten. Trotz ausführlicher Tests gab es dabei offenbar zunächst große Probleme - unter anderem wegen leerer Laptop-Akkus.
Laut einer von den Quellen zitierten Mitteilung des bayrischen Justizministeriums sei es bei der ersten Klausur am 26. November zu "erheblichen technischen Problemen" gekommen. Besonders die Energieversorgung und die Akkulaufzeit der für die Prüfung verwendeten Notebooks hätten Schwierigkeiten bereitet. Ab dem zweiten Prüfungstag seien keine derartigen Probleme mehr aufgetreten, heißt es.
Den Berichten zufolge wurde für die Durchführung des E-Examens ein externer Dienstleister mit der Bereitstellung der Software und Hardware beauftragt, der sowohl einheitliche Laptops als auch mobile Server und entsprechendes Personal zur Verfügung stellte.
Teilweise seien Mitarbeiter eines Hotels, in dem die Prüfungen in Augsburg durchgeführt wurden, zu einem Elektronik-Fachmarkt geschickt worden, um Kabel zu beschaffen. Das Landesjustizprüfungsamt reagierte noch, während das Examen lief, und gewährte den Referendaren eine Verlängerung der Schreibzeit um 15 Minuten. Die Behörde gab im Nachhinein zu, dass die Störungen und Probleme von der Verlängerung aber nicht vollständig ausgeglichen werden konnten.
Sowohl in München als auch Augsburg sollen die Prüfungen an den folgenden Tagen besser gelaufen sein. Das Justizministerium gab an, dass es keine weiteren Störungen gab, von Teilnehmern war aber zu hören, dass es auch weiterhin Probleme gab, auch wenn sich deren Umfang deutlich in Grenzen hielt. Die Prüflinge haben jetzt drei Möglichkeiten: sie können die Klausur gelten oder ohne Ersatz streichen lassen - oder am nächsten Montag eine Ersatzklausur nachschreiben.
Siehe auch:
E-Examen - was kann schon schiefgehen?
Wie die Zeitung Münchner Merkur und der Bayerische Rundfunk berichten, gab es beim zweiten juristischen Staatsexamen in München und Augsburg Ende November massive Probleme. Erstmals konnten die Prüflinge das Examen auf Wunsch auch in Form eines "E-Examens" ablegen und dabei eigens bereitgestellte Laptops nutzen.Laut einer von den Quellen zitierten Mitteilung des bayrischen Justizministeriums sei es bei der ersten Klausur am 26. November zu "erheblichen technischen Problemen" gekommen. Besonders die Energieversorgung und die Akkulaufzeit der für die Prüfung verwendeten Notebooks hätten Schwierigkeiten bereitet. Ab dem zweiten Prüfungstag seien keine derartigen Probleme mehr aufgetreten, heißt es.
Den Berichten zufolge wurde für die Durchführung des E-Examens ein externer Dienstleister mit der Bereitstellung der Software und Hardware beauftragt, der sowohl einheitliche Laptops als auch mobile Server und entsprechendes Personal zur Verfügung stellte.
Wenn der Laptop zur Prüfungsfalle wird
Neben den Akkuproblemen gab es auch zahlreiche Fehlermeldungen der für die Prüfungen verwendeten Laptops, die dafür sorgten, dass Support-Mitarbeiter aktiv werden oder manche Geräte auch gänzlich ausgetauscht werden mussten. Auch dabei gab es Probleme, weil manche Ersatzgeräte schlicht nicht ausreichend geladen waren.Teilweise seien Mitarbeiter eines Hotels, in dem die Prüfungen in Augsburg durchgeführt wurden, zu einem Elektronik-Fachmarkt geschickt worden, um Kabel zu beschaffen. Das Landesjustizprüfungsamt reagierte noch, während das Examen lief, und gewährte den Referendaren eine Verlängerung der Schreibzeit um 15 Minuten. Die Behörde gab im Nachhinein zu, dass die Störungen und Probleme von der Verlängerung aber nicht vollständig ausgeglichen werden konnten.
Sowohl in München als auch Augsburg sollen die Prüfungen an den folgenden Tagen besser gelaufen sein. Das Justizministerium gab an, dass es keine weiteren Störungen gab, von Teilnehmern war aber zu hören, dass es auch weiterhin Probleme gab, auch wenn sich deren Umfang deutlich in Grenzen hielt. Die Prüflinge haben jetzt drei Möglichkeiten: sie können die Klausur gelten oder ohne Ersatz streichen lassen - oder am nächsten Montag eine Ersatzklausur nachschreiben.
Zusammenfassung
- Erstmals optionales 'E-Examen' beim zweiten juristischen Staatsexamen
- Massive technische Probleme durch leere Laptop-Akkus am ersten Prüfungstag
- Externer Dienstleister stellte Hard- und Software für die Prüfung bereit
- Fehlermeldungen und Geräteausfälle erforderten Support und Austausch
- Prüfungszeit wurde um 15 Minuten verlängert, reichte aber nicht aus
- Folgende Prüfungstage liefen besser, kleinere Probleme blieben bestehen
- Prüflinge können Klausur gelten lassen, streichen oder wiederholen
Siehe auch:
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