Oura ist überzeugt (bzw. hofft):
Apple wird keinen Smartring machen
Smarte Ringe sind derzeit ein kleiner Hype und viele fragen sich, ob Apple hier nachziehen wird. Der Chef des führenden Ring-Herstellers Oura sieht technische Hürden und bezweifelt, dass der Tech-Konzern neben der Apple Watch ein weiteres Wearable etablieren will.
Der Chef des Smart-Ring-Pioniers sieht mehrere Gründe, warum Apple zögern könnte. "Ich denke, sie sind nicht von dem Mehrwert überzeugt, einen Ring und eine Uhr gemeinsam anzubieten", erklärte er. Damit vermutet er, dass Apple kein Interesse daran habe, das eigene Apple Watch-Geschäft zu gefährden.
Laut CNBC äußerte sich Hale während des Web Summit in Lissabon auch zu technischen Herausforderungen. Er betonte, sicherlich mit einer gewissen Portion Selbstlob: "Es ist schwierig, diese Produktkategorie richtig umzusetzen."
Trotz Hales Skepsis deuten Patentanmeldungen darauf hin, dass Apple am Smart-Ring-Konzept arbeitet oder sich zumindest theoretisch darauf vorbereitet - und nicht ohne Patente dastehen will, sollte man sich doch dazu entscheiden. Die Anmeldungen reichen bis ins Jahr 2015 zurück, ein Patent mit dem Titel "Devices and methods for a ring computing device" wurde beispielsweise 2019 erteilt.
Hales Aussagen zu einer parallelen Existenz von Apple Watch und einem möglichen Ring sind zum Teil wohl auch Wunschdenken oder so etwas wie ein Stoßgebet: Denn Branchenexperten verweisen auf Apples Stärke bei der Integration verschiedener Geräte in sein Ökosystem. Ein Smart-Ring könnte als Ergänzung zur Apple Watch fungieren, ähnlich wie die AirPods neben dem iPhone. Einen echten Widerspruch sehen die Branchenkenner hier nicht.
Siehe auch:
Skepsis gegenüber Apples Smart-Ring-Ambitionen
Der Markt für Wearables entwickelt sich kontinuierlich weiter. Während Smartwatches bereits fest etabliert sind, gewinnen Smart-Ringe zunehmend an Bedeutung. Samsung ist hier bereits intensiv tätig und viele fragen sich, ob Apple nachziehen wird. Tom Hale, CEO des finnischen Unternehmens Oura, äußerte nun aber deutliche Zweifel an einem möglichen Einstieg des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino in dieses Segment.Der Chef des Smart-Ring-Pioniers sieht mehrere Gründe, warum Apple zögern könnte. "Ich denke, sie sind nicht von dem Mehrwert überzeugt, einen Ring und eine Uhr gemeinsam anzubieten", erklärte er. Damit vermutet er, dass Apple kein Interesse daran habe, das eigene Apple Watch-Geschäft zu gefährden.
Laut CNBC äußerte sich Hale während des Web Summit in Lissabon auch zu technischen Herausforderungen. Er betonte, sicherlich mit einer gewissen Portion Selbstlob: "Es ist schwierig, diese Produktkategorie richtig umzusetzen."
Trotz Hales Skepsis deuten Patentanmeldungen darauf hin, dass Apple am Smart-Ring-Konzept arbeitet oder sich zumindest theoretisch darauf vorbereitet - und nicht ohne Patente dastehen will, sollte man sich doch dazu entscheiden. Die Anmeldungen reichen bis ins Jahr 2015 zurück, ein Patent mit dem Titel "Devices and methods for a ring computing device" wurde beispielsweise 2019 erteilt.
Hales Aussagen zu einer parallelen Existenz von Apple Watch und einem möglichen Ring sind zum Teil wohl auch Wunschdenken oder so etwas wie ein Stoßgebet: Denn Branchenexperten verweisen auf Apples Stärke bei der Integration verschiedener Geräte in sein Ökosystem. Ein Smart-Ring könnte als Ergänzung zur Apple Watch fungieren, ähnlich wie die AirPods neben dem iPhone. Einen echten Widerspruch sehen die Branchenkenner hier nicht.
Zusammenfassung
- Oura-CEO zweifelt an Apples Einstieg in den Smart-Ring-Markt
- Technische Herausforderungen bei der Entwicklung von Smartrings
- Mögliche Konkurrenz zur Apple Watch könnte Apple abschrecken
- Apple besitzt bereits Patente für Smart-Ring-Technologien
- Branchenexperten sehen Potenzial für Smart-Ring im Apple-Ökosystem
- Oura-Chef betont Schwierigkeit, Smartrings richtig umzusetzen
- Apples Stärke liegt in der Integration verschiedener Geräte
Siehe auch:
Thema:
Apple Watch Series 9 im Preisvergleich
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