Tesla-Konkurrent teilt aus:
Sie haben keine Technologie, die funktioniert

Teslas Robotaxi-Technologie steht in der Kritik: Jesse Levinson, Chef des Konkurrenten Zoox, zweifelt an der Funktionsfähigkeit. Während Tesla seit Jahren mit einer baldigen Verfügbarkeit wirbt, sieht Levinson nicht, dass das Unternehmen über die nötige Technologie verfügt.
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Zoox-CEO: Tesla hat keine funktionierende Technik

Die Entwicklung vollständig autonomer Fahrzeuge ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Tesla gegen Unternehmen wie Waymo, Cruise und Zoox antritt. Das Ziel: Das erste Unternehmen sein, dass vollständig autonome Fahrdienste anbieten kann. Tesla präsentierte kürzlich den Prototyp seines Robotaxis, dass dem Unternehmen den Sieg in diesem Rennen bescheren soll. Doch nicht alle sind von Teslas Fähigkeiten überzeugt. Jesse Levinson, Mitgründer und Chef von Zoox, einem Konkurrenten im Bereich autonomer Taxis, äußerte sich kritisch.

"Das Grundproblem ist, dass sie keine Technologie haben, die funktioniert", sagte Levinson auf der Konferenz TechCrunch Disrupt 2024. Er unterscheidet zwischen Fahrerassistenzsystemen und echten autonomen Systemen, die keinen menschlichen Fahrer benötigen. Teslas aktuelles "Full Self-Driving" (FSD) System fällt für ihn klar in die erste Kategorie, der Konzern sei weit davon entfernt, seine Fahrzeuge wirklich autonom fahren lassen zu können.


Levinson, der nach eigener Aussage selbst einen Tesla besitzt und FSD nutzt, beschreibt die Erfahrung als "ein wenig stressig". Er kritisiert Teslas Ansatz, ausschließlich auf Kameratechnologie zu setzen, ohne zusätzliche Sensoren wie Lidar oder Radar. Diese Entscheidung habe die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Systems negativ beeinträchtigen. Alle anderen Marktteilnehmer setzten hier auf die Verbindung mehrerer Sensortechniken.

In dem Bericht von TechCrunch behauptet Levinson, FSD sei "etwa 100 Mal weniger sicher als ein menschlicher Fahrer", basierend auf öffentlich zugänglichen Daten. Tesla widerspricht dieser Einschätzung und verweist auf eigene Statistiken, die eine höhere Sicherheit von FSD-gesteuerten Fahrzeugen zeigen sollen.

Robotaxi: Zoox auf den Straßen von San Francisco

Mal sehen

Für sein geplantes Robotaxi wird Tesla weitreichende Anpassungen an der FSD-Software vornehmen müssen. Die Herausforderung besteht darin, ein System zu entwickeln, das zuverlässig genug ist, um ohne menschliche Überwachung zu funktionieren. Neben dem speziellen Robotaxi-Modell plant Tesla auch, Model 3 und Model Y als autonome Taxis einzusetzen. Man darf gespannt sein, wann und ob diese Pläne Realität werden.

Zusammenfassung
  • Zoox-Chef kritisiert Teslas Robotaxi-Technologie als nicht funktionierend
  • Levinson unterscheidet zwischen Fahrerassistenz und echten autonomen Systemen
  • Teslas Fokus auf Kameratechnologie ohne zusätzliche Sensoren wird bemängelt
  • Laut Levinson ist FSD deutlich unsicherer als menschliche Fahrer
  • Tesla plant Anpassungen für Robotaxis und Einsatz bestehender Modelle
  • Herausforderung: Entwicklung eines zuverlässigen Systems ohne Überwachung
  • Teslas Vertrauen in eigene Technologie vs. Zweifel an Anpassungsfähigkeit

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